Erster Auftritt

[166] Herr Gotthart. Herr Dr. Muskat. Herr Dr. Krebsstein. Sie kommen mit vielen Reverenzen herein.


HERR GOTTHART. Nun meine Herren! Sie haben sich doch wohl sehr lange bei meinem Sohne aufgehalten. Wie ist's denn eigentlich mit ihm? Sind Sie hinter seine Krankheit gekommen?

DR. MUSKAT. Je nun! mein lieber Herr Gotthart, was wollte es anders sein als das Malum hypochondriacum? Ja, ja, das Malum hypochondriacum ist's und nichts anders. Alle Zufälle, die der Herr Sohn uns nach der Länge erzählet hat, sind lauter Criteria des Mali hypochondriaci, wie ich Ihnen sage! Lauter Criteria des Mali hypochondriaci: Nicht wahr, Herr Kollege?

DR. KREBSSTEIN. Ja, ja! ganz recht. Wie der Herr Kollege saget. Die Hypochondrie ist es oder, welches einerlei ist, die Melancholie; die Schwermütigkeit; die Passio hysterica; kurz die Milzsucht.

DR. MUSKAT stutzig. Wie? Herr Doktor, halten Sie denn alle diese Krankheiten für einerlei?

DR. KREBSSTEIN. Eben nicht für einerlei? Allein, was ist denn auch endlich für ein großer Unterschied darunter?

DR. MUSKAT. Ei! ein gar großer Unterschied! ein sehr großer Unterschied, mein Herr Doktor!

DR. KREBSSTEIN. Ja, ja! wenn man es so gar genau nehmen will: so ist freilich ein solcher Unterschied darunter, als inter caussam atque caussatum; morbum et symptomata. Interim posita caussa ponitur caussatum; posito morbo ponuntur symptomata! et sic vice versa. Nicht wahr?

HERR GOTTHART knöpfet sich alle Taschen zu.

DR. MUSKAT. Beileibe nicht, Herr Doktor! Ich statuiere gar keine Symptomata. Alle Krankheiten, die Sie mir daher genennt haben, das sind lauter Morbi particulares per se; wenigstens so viel ich die Medizin verstehe. Die Hypochondrie ist eine besondere Krankheit; die Melancholie ist eine besondere Krankheit; die Schwermut ist eine besondere Krankheit: und die Milzsucht ist auch eine besondere Krankheit. Wenn nun also jemand[166] die Hypochondrie, die Melancholie, die Schwermütigkeit und die Milzsucht zugleich hat: so hat er vier Krankheiten in einer: nämlich das Malum hypochondriacum oder Passionem hystericam complet.

DR. KREBSSTEIN. Ganz recht, mein Herr Doktor! was heißt das aber anders als soviel: die Schwermut oder nach unserer Sprache die Melancholia und die Hypochondrie sind Symptomata von der Milzsucht; die daher, a sede principali, halb lateinisch, halb griechisch, das Malum hypochondriacum heißt? Residet enim sub hypochondriis, teste Hippocrate, Galeno, Paracelso, ac reliquis.

DR. MUSKAT. Ei, beileibe nicht, Herr Doktor! Es sind lauter einzelne Krankheiten; lauter Morbi particulares. Sie haben auch ihre absonderlichen Sedes und Radices. Die Milzsucht hat ihren Sedem in der Milz und entsteht ex obstructione fibrillarum lienis, quae est ipsius materia peccans. Die Hypochondrie hat ihren Sitz sub hypochondriis und entsteht ex stagnatione flatuum sub hypochondriis: unde oriuntur vertigines, atque imaginationes perversae, animus formidolosus atque dubius. Die Melancholie hat ihren Sitz im Geblüte und entsteht ex nimia terrestritate et spissitudine sanguinis: unde oriuntur stagnationes, atque palpitatio cordis. Wie gesaget, es sind alles lauter Morbi particulares et simplices. Zusammen aber machen sie einen einzigen Morbum compositum aus, nämlich das Malum hypochondriacum totale.

DR. KREBSSTEIN. Und nach meiner Nosologo-semiotica sind alle diese Accidentia nichts anders als Symptomata des Morbi splenetici: und ich deriviere ihre Caussas alle aus der einzigen Verstopfung des kleinen Milzgeäders her.

DR. MUSKAT. Nun, da haben wir's! Das macht, mein Herr Doktor, Sie sind noch einer von den alten; ein Stahlianer, ein Empirikus, der besser Rezepte machen als von Krankheiten demonstrativisch räsonieren kann.

DR. KREBSSTEIN hitzig. Und Sie sind ein Burhavianer, ein neuer Mechanicus, ein Scientificus, der den Patienten noch einmal soviel Krankheiten an den Hals demonstrieret, als sie wirklich haben.

HERR GOTTHART tritt zwischen beide. Um des Himmels willen, meine Herren, erzürnen Sie sich doch nicht! Ich bin willens, Sie beide bei meinem Sohne zu brauchen, und da wäre mir's lieb, wenn Sie fein einig miteinander sein möchten. Disputieren Sie ein andermal; ich bitte[167] Sie darum! Ich habe Ihnen nun so lange zugehöret und nicht das dritte Teil davon verstanden.

DR. KREBSSTEIN. Ich rede zu Ihrem und Ihres Herren Sohnes Besten, mein Herr Gotthart. Der Herr Doktor Muskat will ihm mit aller Gewalt vier Krankheiten an den Hals demonstrieren: und ich dächte doch, er hätte an einer genug, zumal da sie soviel gefährliche Symptomata hat.

HERR GOTTHART verdrießlich. Ja leider! das dünket mich auch. Einen Betrübten soll man nicht mehr betrüben! Mein Sohn ist ja schon elend genug daran!

DR. MUSKAT auffahrend. Was? was sagten Sie, Herr Doktor Krebsstein? Ich hätte behauptet, unser Patient hätte vier Krankheiten? Was das nun für eine boshafte Fallacia conjunctionis et divisionis ist! Wissen Sie denn nicht mehr inter morbus simplices et compositos zu distinguieren? oder wollen Sie es nicht tun? Sie haben mit lauter Symptomatibus zu tun, und eben das, was Sie Symptomata nennen, das nenne ich Morbos simplices, sive particulares. Zum Gotthart. Nein, nein mein Herr Gotthart! Ihr Sohn hat nicht mehr als eine Hauptkrankheit; das einzige Malum hypochondriacum hat er und nichts mehr.

HERR GOTTHART froh. Je nun, meine Herren, da sehen Sie's ja! Sie sind ja eins!

DR. KREBSSTEIN lächelnd. Ja, ja! in der Hauptsache sind wir freilich wohl eins. Es war nur ein bloßer Wortstreit, eine pure Logomachie!

DR. MUSKAT hitzig. Freilich war es nichts anders: allein man muß doch seinem Systemati nichts vergeben, wenn man es einmal recht versteht.

HERR GOTTHART. Um des Himmels willen, meine Herren, fangen Sie doch ja nicht wieder an! sonst disputieren Sie wieder eine gute Viertelstunde, ob es ein Wortstreit gewesen ist oder nicht. So hat denn also mein Sohn wirklich das Malen hyperondreherum?

DR. KREBSSTEIN. Ja, ja! wie Ihnen der Herr Doktor Muskat gesaget hat, das Malum hypochondriacum mit allen seinen Morbis particularibus.

DR. MUSKAT. Wie gesaget: das Malum hypochondriacum mit allen Symptomatibus des Herrn Doktor Krebssteins.

HERR GOTTHART. Nun! dem Himmel sei ewig Dank, daß Sie[168] nur einmal seine Krankheit erst erraten haben! Die ganze Stadt kann nicht begreifen, was doch dem guten Menschen fehlet. Er geht; er steht; er ißt; er trinkt; er schläft auch gut; zum mindesten liegt er bis gegen den Mittag im Bette; und doch ist er immer niedergeschlagen und krank.

DR. MUSKAT wirft den Kopf auf. Ja, ja!

HERR GOTTHART. Er vergeht mir wie ein Schatten an der Wand. Kein Mensch tut ihm was; und doch fürchtet er sich immer. Wo er sitzet, da sitzet er wie ein toter Klotz, setzt die Hände unter den Kopf und träumet. Sonst wollte er vor Mutwillen aus der Haut fahren; und jetzt kann man ihn nicht lustig bekommen, man mag ihm auch vormachen, was man will.

DR. KREBSSTEIN wirft den Kopf auf. Ja, ja!

HERR GOTTHART. Wird er aber ja endlich einmal lustig: so ist er wieder lustiger, als es sich für ihn schickt. Im Augenblick aber kriegt er seine Raptus wieder und sitzt wieder da wie eine bretterne Wand. Zuweilen finde ich ihn, daß er sitzt und weinet wie ein kleines Kind. Ach! meine Herren? wenn Sie wüßten ...

DR. KREBSSTEIN. Ja, mein Herr Gotthart, das wissen nicht nur Sie und die ganze Stadt; sondern er hat es uns alles selbst geklaget. Das sind aber eben die Symptomata von der Hypochondrie, deren es zuweilen wohl achtzig bei einem einzigen Menschen gibt.

DR. MUSKAT. Mit Ihrer Erlaubnis, Herr Doktor! das sind die Morbi particulariores, von den Morbis particularibus morbi illius compositi.

DR. KREBSSTEIN höhnisch. Ja, ja! ich lasse mich gern unterweisen, wenn nur was dran ist!

HERR GOTTHART. Was sollte ich mit dem Menschen endlich anfangen, so lieb ich ihn auch habe? Ich bin schon mehr als einmal willens gewesen, ich wollte ihn irgendwo einkaufen, daß er nur den Leuten aus den Augen käme. Denn ich muß soviel spitzige Nachfragen und anzügliche Reden seinetwegen in mich fressen.

DR. KREBSSTEIN. Ei, beileibe, das nicht! Herr Gotthart. So weit muß es noch nicht kommen! Man muß dem Malo nur beizeiten vorbeugen, damit es nicht weiter um sich greife. Es sind ja noch für alles Mittel in der Welt; nur nicht wider den Tod!

HERR GOTTHART. Ach! ich möchte fast wünschen, daß er nur lieber[169] tot wäre, wenn ich keine Sünde damit beginge. Man saget aber doch, daß für seine Krankheit noch Rat sei.

DR. MUSKAT. Ja, ja! lassen Sie es nur auf uns ankommen, mein lieber Herr Gotthart. Innerhalb Jahresfrist soll er der gesundeste Mensch von der Welt sein.

HERR GOTTHART. Das gebe der liebe Himmel!

DR. MUSKAT. Ich setze meinen Kopf zum Pfande, daß ich mein Wort halten will.

DR. KREBSSTEIN schüttelt den Kopf. Das war ein bißchen viel geredet, Herr Kollege! Ich werde freilich auch das meinige dabei tun; allein, mein lieber Herr Gotthart, Ihr Sohn muß erst gesund werden, ehe ich ihn recht kurieren kann.

HERR GOTTHART mit einer seltsamen erstaunlichen Miene. Erst gesund werden?

DR. MUSKAT lacht. Ein jeder muß wissen, wieviel er versprechen kann. Der junge Herr Gotthart ist nicht der erste Hypochondrist, den ich in meiner Kur gehabt habe.

DR. KREBSSTEIN. Das streite ich nicht. Er wird auch nicht der letzte sein, der mich konsultieren wird.

HERR GOTTHART. Ach ja! ich weiß es, die Herren haben bei dergleichen Kranken schon Wunderkuren getan. Drum habe ich auch das Vertrauen zu Ihnen gefaßt, daß ich Sie zu meinem Sohne habe holen lassen.

DR. MUSKAT. Ach! es kömmt nicht auf die Kranken und auf die Anzahl der Doctorum und Barbiere an! Es kömmt bloß auf die Art an, wie man kurieret. Kein Unglück kömmt allein und also auch keine Krankheit. Für jede Krankheit aber müssen auch eigene Mittel sein. Ich werde Ihrem Sohne, mein Herr Gotthart, für die Hypochondrie allerhand Resolventia und Propellentia; für die Melancholie eine besondere Speciem von einem Kräutertee und ein fleißiges Aderlassen; für die Schwermut Dilventia et Abstergentia und endlich für die Milzsucht kräftige Laxantia et Purgantia auch per vices einige Vomitiva geben.

HERR GOTTHART. Das ist ja die ganze Apothek auf einem einzigen Krankentische!

DR. MUSKAT. Dadurch restituiere ich ihm das Gehirn in statum naturalem; dadurch liberiere ich die Hypochondria von allen flatibus et spasinis; dadurch purifiziere ich ihm das Geblüt von den überflüssigen [170] particularis terrestribus; dadurch hebe ich ihm die obstructiones in fibrillis lienis atque hepatis und bringe sanguinem in seine gehörige Circulation. Nur das dinge ich mir dabei aus, daß Ihr Herr Sohn immer gutes Mutes sein muß; sonst schlagen alle diese Mittel nicht an.

DR. KREBSSTEIN. Nun, das gestehe ich! Herr Doktor Muskat! Wenn man der Natur so von allen Seiten zusetzet, so kann es nicht fehlen, der Patient muß entweder vollends toll oder vollends gesund werden.

HERR GOTTHART. Sind Sie also mit dem Herrn Doktor Krebsstein eins, daß mein Sohn auf diese Art gesund wird?

DR. MUSKAT. Er muß gesund werden, sage ich!

HERR GOTTHART. Ach! das gebe doch der Himmel! Brauchen Sie nur alles, was zu brauchen ist; ich will's gern bezahlen. Ich habe doch sonst keinen Erben als diesen einzigen Sohn.

DR. KREBSSTEIN. Nein, mein Herr Gotthart, nein! wo Sie Ihren Sohn auf solche Art kurieren lassen: so kuriere ich nicht mit.

HERR GOTTHART erstaunt. Ei, Herr Doktor!

DR. KREBSSTEIN. Ihr Sohn ist ein Wassermann: er muß auch durch Wasser kurieret werden.

HERR GOTTHART sieht den andern Doktor bestürzt an. So?

DR. KREBSSTEIN. Laxanzen und Purganzen schwächen den Magen; und der tauget ohnedem bei Ihrem Sohne nichts. Aderlassen ist bei einem so jungen Menschen nichts nütze; er kann sich damit bei einer schweren Krankheit noch einmal das Leben retten. Vomitive sind bei der Hypochondrie ärger als Gift: denn das Brechen ist selbst ein Symptoma dieses Übels. Zum Gehirne aber muß man Ihrem Herrn Sohne vor allen Dingen nicht kommen: denn da sieht es ohnedies schon sehr alteriert aus. Alle diese Salbaldereien sind ihm mehr schädlich als nützlich.

HERR GOTTHART. Ei, ei! ich armer Mann! Er sieht bald einen, bald den andern Doktor an und reibt sich die Stirne.

DR. KREBSSTEIN. Seine ganze Krankheit entspringt aus der Verstopfung des kleinen Geäders in der Milz. Man muß also dieses nebst den primis viis zu eröffnen suchen. Hernach gibt sich das andere von selbst.

HERR GOTTHART. Nun? und wie wollen Sie das machen?


So oft Dr. Krebsstein ein Brunnenwasser vorschlägt, schüttelt Dr. Muskat den Kopf dazu und lächelt; Gotthart sieht sie immer wechselsweise an.


DR. KREBSSTEIN. Das werde ich so machen: erstlich soll mir der[171] Herr Sohn den Selzer Brunnen trinken. Wenn er davon zwanzig Flaschen im Leibe hat, so soll er den Pyrmonter anfangen. Wenn er mit diesem fertig ist, so verordne ich ihm den Seydschitzer zum täglichen Gebrauche, solange er lebet; dabei mittags und abends ein gut Glas Wein und den Tag über eine lustige Gesellschaft. Damit er immer ein fröhliches Herz habe: denn das erfordere ich vor allen Dingen.

HERR GOTTHART schüttelt den Kopf. Ja, ja! mein lieber Herr Doktor! Die Kur möchte ich selbst ausstehen, ob ich gleich frisch und gesund bin. Nur schade, daß mein Beutel sie nicht aushalten kann! Ich habe wohl so etwas vor mich gebracht; aber doch soviel nicht, daß ich meinen Sohn nach der Gesundheit in der ganzen Welt könnte herumreisen lassen.

DR. MUSKAT lacht. Das dünkt mich auch, Herr Gotthart! Meine Medikamente kann man doch noch alle hier in der Stadt haben.

DR. KREBSSTEIN. Der Herr Sohn darf auch nicht selbst in die Bäder reisen. Er kann ja die Brunnen alle hier bei meinem Schwiegersohne im Goldenen Hirsche haben: und ein schönes Glas Wein bei einer lustigen Gesellschaft findet er da auch.

DR. MUSKAT lacht. Aha! da sehen Sie's, Herr Gotthart! Der Herr Doktor Krebsstein verordnet Sauerbrunnen und ein Glas Wein, weil sein Schwiegersohn mit beiden handelt.

DR. KREBSSTEIN. Zu dienen, Herr Doktor! Aber verordnen Sie denn nicht Pulver zu halben Zentnern und Tropfen zu ganzen Eimern: weil Ihr Bruder der Apotheker mit Ihnen Gewinn und Verlust teilet?

DR. MUSKAT besinnet sich. Ei! das ist doch aber eine verzweifelte Sache mit dem ewigen Brunnenwasser! Das muß ich in allen Apotheken sagen. Sie sollen gewiß keine Magenmorschellen und keinen Hippokras zum neuen Jahre mehr kriegen. Er geht drohend ab.

DR. KREBSSTEIN. So sollen Ihnen meine Auditores gewiß dafür die Fenster einschmeißen. Ihr Diener, Herr Gotthart! Er geht ab.

HERR GOTTHART ruft ihnen nach. Ei, meine Herren! meine Herren! bleiben Sie doch. Ich habe Ihnen noch viel zu sagen. Ich weiß ja noch nicht, woran ich nun bin. Für sich. Doch sie kommen schon wieder. Er steht und hält die Türe offen.


Quelle:
Die bürgerliche Gemeinschaftskultur der vierziger Jahre. Herausgegeben von Prof. Dr. Brüggemann, Leipzig 1933, S. 166-172.
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