Der Genius der Tugend.
Ariel, ein Tugendgeist.
Moisasur, Dämon des Übels.
Erster Geist Moisasurs.
Der Genius der Vergänglichkeit.
Zwei Schatten im Reiche der Vergänglichkeit.
Eine Stimme.
Der Traumgott.
Hoanghu, König des Diamantenreiches.
Alzinda, seine Gemahlin.
Mansor.
Omar, ein Bote von Hoanghus Heere.
Hassar, ein Mohr.
Carambuco, ein Krieger.
Ossa, sein Weib.
Ein Häuptling von Hoanghus Heere.
Gluthahn, ein wohlhabender Bauer.
Trautet, sein Weib.
Hans, in armer Steinbrecher.
Mirtza, sein Weib.
Der Amtmann von Alpenmarkt.
Der Aktuar.
Philipp, Diener des Amtmanns.
Rossi, Juwelenhändler, Besitzer eines Landhauses bei Alpenmarkt.
Hänfling, sein Aufseher im Landhaus.
Ein Bedienter Rossis.
Ein Kohlenbauer.
Ein Kerkermeister.
Vier Gerichtsdiener.
Indisches Volk. Priester der Sonne. Alzindens Hofstaat. Hoanghus Krieger. Rossis Dienerschaft, Geister Moisasurs. Tugendgeister. Traumgestalten. Genien. Schatten im Reiche der Vergänglichkeit..[266]
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Ausgewählte Ausgaben von
Moisasurs Zauberfluch
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Im Jahre 1758 kämpft die Nonne Marguerite Delamarre in einem aufsehenerregenden Prozeß um die Aufhebung ihres Gelübdes. Diderot und sein Freund Friedrich Melchior Grimm sind von dem Vorgang fasziniert und fingieren einen Brief der vermeintlich geflohenen Nonne an ihren gemeinsamen Freund, den Marquis de Croismare, in dem sie ihn um Hilfe bittet. Aus dem makaberen Scherz entsteht 1760 Diderots Roman "La religieuse", den er zu Lebzeiten allerdings nicht veröffentlicht. Erst nach einer 1792 anonym erschienenen Übersetzung ins Deutsche erscheint 1796 der Text im französischen Original, zwölf Jahre nach Diderots Tod. Die zeitgenössische Rezeption war erwartungsgemäß turbulent. Noch in Meyers Konversations-Lexikon von 1906 wird der "Naturalismus" des Romans als "empörend" empfunden. Die Aufführung der weitgehend werkgetreuen Verfilmung von 1966 wurde zunächst verboten.
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Biedermeier - das klingt in heutigen Ohren nach langweiligem Spießertum, nach geschmacklosen rosa Teetässchen in Wohnzimmern, die aussehen wie Puppenstuben und in denen es irgendwie nach »Omma« riecht. Zu Recht. Aber nicht nur. Biedermeier ist auch die Zeit einer zarten Literatur der Flucht ins Idyll, des Rückzuges ins private Glück und der Tugenden. Die Menschen im Europa nach Napoleon hatten die Nase voll von großen neuen Ideen, das aufstrebende Bürgertum forderte und entwickelte eine eigene Kunst und Kultur für sich, die unabhängig von feudaler Großmannssucht bestehen sollte. Michael Holzinger hat für den zweiten Band sieben weitere Meistererzählungen ausgewählt.
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