Siebenter Auftritt.

[18] Tamino, Papageno.


Das Theater verwandelt sich wieder so, wie es vorher war.


TAMINO nach einer Pause. Ists denn auch Wirklichkeit, was ich sah? oder betäubten mich meine Sinnen? – O ihr guten Götter täuscht mich nicht! oder ich unterliege eurer Prüfung. – Schützet meinen Arm, stählt meinen Muth, und Taminos Herz wird ewigen Dank euch entgegen schlagen. Er will gehen, Papageno tritt ihm in den Weg.


Quintetto.


PAPAGENO deutet traurig auf sein Schloß am Mund.

Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm!

TAMINO.

Der Arme kann von Strafe sagen, –

Denn seine Sprache ist dahin.

PAPAGENO.

Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm![18]

TAMINO.

Ich kann nichts thun, als dich beklagen,

Weil ich zu schwach zu helfen bin.


Während Tamino die letzten Strophen wiederhohlt, singt Papageno mit unter.


Hm! Hm! Hm! Hm! Hm! Hm!


Quelle:
Wolfgang Amadeus Mozart: Die Zauberflöte, von Emanuel Schikaneder, Wien 1791, S. 18-19.
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