An Therese von Winkel

[512] Heiter sei dein Geist, stets milder,

Wie die Klarheit jener Bilder,

Woran deine Hand sich übt;

Wie der Harfe Töne schweben,

Die sich ganz dir anvertraut,

Gleite sanft dir hin dein Leben

Und nie sei das Licht getrübt,

Das aus deinen Augen schaut.


Quelle:
Friedrich von Schlegel: Dichtungen, München u.a. 1962, S. 512-513.
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