Cäsium

[414] Cäsium Cs, Atomgew. 133, spez. Gew. 1,85; Schmelzpunkt 26,5°, Siedepunkt 270°; von Bunsen und Kirchhoff mittels der Spektralanalyse entdecktes Alkalimetall.

Das seltene Mineral Pollux, ein Aluminiumcäsiumsilikat, enthält Cäsium als wesentlichen Bestandteil. Das metallische Cäsium wird durch Elektrolyse eines Gemisches von Baryumcyanid und Cäsiumcyanid annähernd rein dargestellt. Es ist das am stärksten basische Element und so leicht oxydierbar, daß es sich, an die Luft gebracht, bald von selbst entzündet. Die Cäsiumsalze haben eine große Aehnlichkeit mit den Rubidium- und Kaliumsalzen.

Bujard.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 414.
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