Druckluftwerkzeuge [1]

[189] Druckluftwerkzeuge. An Druckluftwerkzeugen mit Schlagbewegung (s. Bd. 3, S. 127 ff.) zeigt Fig. 1 die zum Feststampfen des Formsands in [189] Gießereien, von Beton, Kunststeinmassen, Schamotte u.s.w. verwendeten Preßluftstampfer. Sie teilten etwa das Dreifache der Handarbeit. Ihre Anordnung und Steuerung gleicht jener der Drucklufthämmer.

Für bestimmte Zwecke, wie z.B. Herstellung von Löchern in Gestein, zum Vernieten von Stehbolzen verwendet man Drucklufthämmer mit selbsttätiger Drehbewegung (Umsetzung) des Werkzeugs [1]. Ganz ähnlich wie die Drucklufthämmer sind die in Gießereien u.s.w. verwendeten, mit Druckluft betriebenen tragbaren Sandsiebe, Fig. 2, gebaut. Einen Einblick in die verwickelten Vorgänge bei Drucklufthämmern geben die experimentellen und theoretischen Untersuchungen in [2] und [3].


Literatur: [1] Iltis, P., Die Preßluftwerkzeuge, Leipzig 1910. – [2] Groedel, E.E., Experimentelle und theoretische Untersuchungen an Preßlufthämmern, Berlin 1913; Auszug in Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1913, S. 1185. – [3] Harm, Rud., Untersuchung an Preßluftwerkzeugen, Berlin 1913; Auszug in Zeitschr. d. Ver. deutsch. Ing. 1913, S. 179.

A. Widmaier.

Fig. 1.
Fig. 1.
Fig. 2.
Fig. 2.
Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 9 Stuttgart, Leipzig 1914., S. 189-190.
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189 | 190
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