Einmännisch

[243] Einmännisch. Einmännisches Bohren wird im Bergbau diejenige jetzt fast allgemein übliche Arbeitsweise genannt, bei welcher derselbe Mann mit der einen Hand den Meißelbohrer hält und mit der andern Hand die Fäustelschläge darauf führt. Im Gegensatz hierzu handhabt beim zweimännischen Bohren ein Mann den Bohrer, während ein andrer mit einem schweren Fäustel zuschlägt (vgl. Bohr- und Sprengarbeit, Bd. 2, S. 206).

Treptow.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 3 Stuttgart, Leipzig 1906., S. 243.
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