Haarkalk

[703] Haarkalk (Haarmörtel), Kalk- oder Gipsmörtel mit geklopften Kuh- oder Kälberhaaren gemischt, behufs innigen Anhaftens auf der Unterlage, dient zu Decken- und Wandputz auf Holz, zum Zustreichen der Fugen sowie zur Dichthaltung der Fuge zwischen Fensterfutter und dem Steingewände. Zu 0,08 cbm Kalk und 0,20 cbm Sand sind 1 kg Kälberhaare beizumischen.

Weinbrenner.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 4 Stuttgart, Leipzig 1906., S. 703.
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