Kastenbäder

[403] Kastenbäder, Dampf- oder Heißluftbäder, bei welchen der Kopf oder andre Körperteile des Badenden außerhalb der Dämpfe bezw. Heißluft bleiben sollen.

Der Dampf oder die heiße Luft wird in der Regel einem mit Fußwanne versehenen Kasten aus Holz zugeleitet, welcher an geeigneter Stelle eine Krause besitzt, die sich an dem außerhalb des Bades bleibenden Körperteil dicht abschließen läßt. Statt der Holzkästen werden in neuerer Zeit auch Stoffumhüllungen verwendet, die leicht zusammenlegbar und an zwei der Körperhöhe entsprechend stellbaren Stützen befestigt sind.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 5 Stuttgart, Leipzig 1907., S. 403.
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