Sapalcolen

[543] Sapalcolen, eine von Blaschko in die Heilkunde eingeführte cremeähnliche, schwach nach Spiritus riechende, in Tuben und Dosen eingeschlossene Mischung von fettsauren Alkalien mit Spiritus, etwas Fett und einem Medikament, das wechseln kann. Diese Mischungen sind nach Th. Meyer sehr geeignet zur Behandlung des Haarschwundes, der auf Talgfluß beruht, und zur vorbeugenden Haarpflege. Man appliziert sie durch trockenes Einreiben in die Kopfhaut. Sie fetten nicht und veranlassen durch ihren Seifen- und Spiritusgehalt eine wesentliche schnellere Einführung des beigefügten Arzneikörpers. Als Arzneimittel eignen sich Schwefel, Teer, Naphthol in öprozentiger, Afridol in lprozentiger Beimischung [1].


Literatur: [1] Seifenfabrikant 1915, S. 115.

Deite.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 1 Stuttgart, Leipzig 1920., S. 543.
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