Loiret [2]

[669] Loiret (spr. lūarä), Departement im Innern Frankreichs, nach dem Fluß Loiret benannt, umfaßt den größten Teil des ehemaligen Orléanais und kleine Teile von Berry und Ile-de-France, grenzt im N. an das Depart. Seine-et-Oise, im NO. an Seine-et-Marne, im O. an Yonne, im SO. an Nièvre, im S. an Cher, im SW. an Loir-et-Cher, im NW. an Eure-et-Loir und hat einen Flächenraum von 6811 qkm (123,7 QM.). Die Bevölkerung betrug 1901: 366,660 Seelen, d.h. 54 auf 1 qkm. Das Departement zerfällt in vier Arrondissements: Gien, Montargis, Orléans und Pithiviers. Hauptstadt ist Orléans. Vgl. Domet, Statistique forestiere du département du L. (Orléans 1889).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 12. Leipzig 1908, S. 669.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika