Steben

[880] Steben (Untersteben), Dorf und Badeort im bayr. Regbez. Oberfranken, Bezirksamt Na ila, im Frankenwald und an der Staatsbahnlinie Hof-Marxgrün-S., 581 m ü. M., hat eine evangelische und eine kath. Kirche, ein Forstamt, ein Kurhaus, 2 Stahlquellen (Tempelquelle und Wiesenquelle) und ein Moorbad, die bei Blutarmut, Bleichsucht, Frauenkrankheiten, Rheumatismus, Gicht etc. angewendet werden, und (1905) 1014 meist evang. Einwohner. Die Zahl der Kurgäste beträgt (1906) 1680. Vgl. Winckler, Geschichte des Bades S. (Leipz. 1893); Stifler, Bad S. für Kurgäste und Ärzte (4. Aufl., Hof 1906); Scheibe, Die Heilanzeigen und Gegenanzeigen des kgl. bayrischen Stahl- und Moorbades S. (das. 1905).

Quelle:
Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 18. Leipzig 1909, S. 880.
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