Fächerfisch (Histiophorus gladius)

[116] Der Fächerfisch (Histiophorus gladius, indicus und americanus, Scomber gladius, Xiphias velifer, ensis und platypterus) erreicht, laut Tennent, eine Länge von sechs Meter, [116] behält, wie gedachter Forscher bestimmt versichert, während seines ganzen Lebens seine ungeheuere, anderthalb Meter hohe Rückenflosse bei und theilt mit jenen dieselbe Färbung, nur daß diese glänzender erscheint, unterscheidet sich von seinen Sippschaftsverwandten aber dadurch, daß die Fächerflosse nicht wie bei jenen auf lichtem Grunde dunkel gefleckt, sondern einfarbig ist.


Fächerfisch (Histiophorus gladius). 1/20 natürl. Größe.
Fächerfisch (Histiophorus gladius). 1/20 natürl. Größe.

Zur Zeit hat der Verbreitungskreis des Schwertfisches noch nicht begrenzt werden können. Er bewohnt ständig das Mittelländische Meer und ist namentlich um Sicilien nicht selten, wird auch bei Genua und Nizza während des ganzen Jahres bemerkt und bezüglich gefangen. Aber er beschränkt sich keineswegs auf dieses Becken, sondern durchschweift auch das Atlantische Meer, nach Norden hin bis Großbritannien und Norwegen, dringt selbst in die Ostsee ein und scheint anderseits längs der ganzen afrikanischen Küste wie auch im Indischen Meere allerorten beobachtet zu werden. Der Fächerfisch hingegen bevölkert die Meere der Gleicherländer, insbesondere das Indische Weltmeer, und verirrt sich höchst selten in höhere Breiten. Beide Arten sollen sich fast nur in den oberen Schichten des Wassers aufhalten, so daß ihre Rückenflosse gewöhnlich über die Oberfläche hervorragt; ja, die Seglerfische sollen diese, laut Tennent, wirklich als Segel benutzen. Beide Arten gehören zu den schnellsten und im Verhältnisse ihrer Größe gewandtesten Fischen und sind deshalb fähig, kleinerer Klassenverwandten sich zu bemächtigen, welche neben mancherlei Tintenfischen ihre bevorzugte, wo nicht ausschließliche Nahrung bilden. Vom Fächerfische erzählen die Fischer des Rothen Meeres, daß er gewöhnlich auf hohem Meere, langsam schwimmend, gesehen werde, bei Annäherung eines Fischerbootes aber sich auf die Seite lege und in dieser Lage mehrere, in der Regel drei, Sätze von drei bis vier Meter Länge und einem Meter Höhe ausführe. Der Schwertfisch soll meist zu zweien, wie man annimmt, paarweise gefunden werden. Ueber das [117] Verhältnis der Geschlechter aber wissen wir noch nichts, rücksichtlich der Fortpflanzung eben auch nur, daß die Schwertfische, welche das Mittelländische Meer bewohnen, im Juli Eier legen. Ihre Vermehrung scheint nicht beträchtlich zu sein.

Wenn man die Beschreibungen des Schwertfisches liest, welche die Alten uns hinterlassen haben, ist man geneigt, die Erzählungen fast ausnahmslos in das Gebiet der Fabel zu verweisen; durch kein Thier aber sind die alten Forscher glänzender gerechtfertigt worden als gerade durch den Schwertfisch. Ich bin weit entfernt, alle Berichte, welche wir neueren Beobachtern verdanken, für vollkommen wahr zu halten; so viel aber unterliegt keinem Zweifel, daß sie jene Angaben der Alten fast ausnahmslos bestätigt haben. Deshalb ist es nöthig, daß wir uns zunächst jene Berichte ins Gedächtnis zurückrufen und als trefflichsten Dolmetsch unseren Geßner reden lassen.

»Dieses ist ein obenauß sehr schöner, lustiger, gewaltiger, edler Fisch, bekompt seinen namen von seiner gestalt. Dann sein oberer kiffbacken wachst in ein lenge gleich als ein scharpffes schwerdt. Er wirdt von andern Nationen in jrer sprach Kriegßmann vnd Hauptmann oder Meerkeyser genennet, auß gleicher vrfach von seines grossen schwerdts vnd gewalts wegen, auch grossen schadens vnd stärke. Zur Zeit der Hundstagen vnd grossen Hitz fol dieser Fisch von einen kleinen thierlin, Asilus genannt, so sich zwischen seine oren oder fäckten festiglich kleibt, so grausamlich gepeiniget werden, daß sie von schmertzen zu zeiten sterben, auch auff daz land oder schiff sich schwingen oder werffen müssen. Die Wallfisch sollen sich vor den Meerschwertern förchten als vor tödlichen feinden, wiewol auch gegenwärtig er ab dem Wallfisch, Balena genannt, ein mächtig abscheuhen haben sol, also daß er vor forcht seinen Schnabel oder Schwert in den Grund hineinstecken sol, also satt stehen ohn bewegnuß. Die Balena aber vermeinend solches ein vnbeweglich bloch sein, schwimpt ober jn her ohne verletzung.

In dem Indianischen Meer sollen diese Schwerdtfisch zu solcher grösse kommen, daß sie der Lusitanen Schiff, die Wände so anderthalb spannen dick, mit jhren spitzen oder schnabel durchstechen oder schiessen. Item so sol es auch von glaubwirdigen gelehrten berümbten Männern gesagt seyn worden, daß zu zeiten ein Mensch so neben dem Schiff her im Meer geschwummen, von solchem Fisch mit seinem Schwert mitten entzwey, gantz vnd gar in zwey stück geschnitten vnd geschlagen solle seyn. Summa, das ist ohne fehl, daß ein scharpffes, hartes, starkes schwerdt, sampt mächtigen kräfften an solchem Thier gemerckt wirdt.

So gelehrig vnd verstendig sollen diese Fisch sein, daß sie auch die sprachen von einander vnderscheiden können. Denn in dem Locrensischen gestad, als zu zeiten etliche Italiäner bey solcher thieren Fischung gewesen, haben sie gesehen wie daß solche Fisch ein anmutung zu der Griechischen sprach, ab solcher gantz kein abscheuwen gehabt, ins widerspil aber ab der Italiänischen (so sonst von art ein scheußliche gepletzete sprach) ein abscheuhen gehabt, vnd von dannen geflohen.

Die Fischer haben ein grosse forcht ab solchen Fischen so sie jnen in jre Garn kommen, dann der mehrentheil zerreissen sie jnen dieselbigen mit grossem gewalt und stärcke jhres schwerdts. Wiewol sie zu zeiten, vorauß jung mit den Garnen herauß gezogen werden.

In dem Narbonensischen Meer pflegen sie Schiffle zu machen an gestalt den Fischen gantz gleich mit schnabel, schwantz usw., welche sie zu der Fischung oder Gejägt solcher Fischen brauchen. Solch spiel haben wir offt mit grossem lust gesehen. Dann die Fisch werden betrogen von der gestalt der Barcken oder Schiffleins, vermeynen es seyen auch Fisch jhres gleichen, fliehen gantz nicht, werden also vmbgeben vnd zu todt geschlagen, wie wol es sich offt viel begibt, daß sie mit jhren Hornen den Fischern die Wänd der Schifflein durchstechen oder schiessen, welche zu stund solchen spitz oder zincken mit einer Axt abschlagen, vnd das Loch mit einem geförmten Nagel, welchen sie bereitet haben, verschlagen: sie werden auch offt in solchem Kampff verwundet vnd geschädiget von den Fischen. Man pflegt sie auch zu fahen mit hacken oder pfeilen so widerhacken haben an Seil behafftet, welche man an einem langen Spieß in jhren Rücken oder seiten sticht: dann als von allen grossen Wallfischen gehört, so sie im Meer schwimmen, erzeigen sie den halben theil jhres Leibs ausserhalb dem Wasser.«

[118] Die allgemeine Ansicht der neueren Beobachter geht dahin, daß der Schwertfisch eigentlich ein gutmüthiges, harmloses und furchtsames Thier ist, jedoch zuweilen Anfälle von einer sonderbaren Wuth und Zerstörungslust an den Tag legt und die soeben mitgetheilten Gewaltstreiche wirklich ausübt, wie man heutigen Tages glaubt, eben infolge der Qualen, welche ihm allerlei Schmarotzer verursachen. Futterneid und Hunger sind es gewiß nicht, welche ihn bewegen, sich an andere Meerthiere zu wagen; daß er dies aber thut, daß er gefährliche und ungefährliche unter diesen angreift, unterliegt keinem Zweifel.

Gelegentlich der Beschreibung des Tunes sagt der alte Geßner auch, daß letztgenannter Fisch lebhafte Furcht vor dem Schwertfische habe. Diese Angabe soll die erste sein, welche wir prüfen wollen. Cetti verneint ihre Richtigkeit auf das entschiedenste. Paulus Jovius, sagt er, schreibt die Ursache der Wanderung des Tunes vom Atlantischen Weltmeere in das Mittelländische Meer der Furcht zu. Nach ihm ist das letztere Meer sein Zufluchtsort, nach welchem er sich vor den Verfolgungen seines grausamen Feindes rettet, dieser Feind der Schwertfisch, welcher im Weltmeere unter den Tunen so grausam hausen soll, daß deren Herden ohne Besinnen im Gedränge sich in das Mittelländische Meer retten. Jovius, meint er, wurde vielleicht von Strabo verleitet, die angeführte Nachricht zu geben; woher er sie aber auch genommen, sie ist auf alle Fälle handgreiflich falsch. Der Reïs, welchen Cetti wegen der gedachten Behauptung des Jovius fragte, versicherte, daß etwas dergleichen durchaus nicht stattfinde, schon weil das Wesen der beiden Fische ein völlig verschiedenes sei. »Jeder von beiden hat seinen eigenen verschiedenen Weg; sie kommen einander also gar nicht nahe. Der Tun zieht in der Tiefe fort; der Schwertfisch hingegen nimmt seinen Weg durch die oberen Schichten des Meeres; folglich bewohnt jeder eine besondere Meeresgegend, welche seiner Natur am zuträglichsten ist, dergestalt, daß beide jederzeit durch einen nicht kleinen Zwischenraum von einander abgesondert sind. Aus diesem Grunde widerlege ich den Jovius aber nicht, weil man doch nicht behaupten kann, daß der Schwertfisch sich nicht ebenfalls auf den Boden herabsenken könne. Besser wird jene Behauptung widerlegt durch eine Beobachtung, welche das entgegengesetzte feststellt. Es ist nämlich ausgemacht, daß zwischen dem Schwertfische und dem Tune keine Feindseligkeiten und Erbitterungen obwalten: der Tun fürchtet sich nicht vor dem Schwertfische, und der Schwertfisch thut jenem kein Leid. Man kann sich davon überzeugen durch die wenigen, welche mit dem Tune zugleich nach Sardinien kommen und bezüglich in die Netze gerathen. Der Anblick, die Gegenwart und die Gesellschaft des Schwertfisches fallen dem Tune nicht mehr auf, als wenn er seinesgleichen sieht; ja, weit entfernt, feindlich zu sein, vertragen sie sich ganz in Freundschaft und Geselligkeit. Wäre der Schwertfisch wirklich ein so grausamer Feind des Tunes, als Jovius gern will, so würden ihn die Fischer nicht weniger als den Haifisch fürchten; er würde in ihren Augen ein zweites Ungeheuer sein, welches unter den Tunen Niederlagen anrichten, Verwirrung und Schrecken verbreiten, ganze Heere von ihrem Wege bringen und zerstreuen könnte; sie würden durch seine Ankunft in so große Unruhe gesetzt werden, als wenn der Hai sich zeigt, und gegen ihn eben die fürchterlichen Beschwörungen gebrauchen, womit sie gegen den Hai sich wappnen. Zwar verursacht er ihnen allerdings eine gewisse Beunruhigung; sie entsteht aber bloß aus der Gefahr, um deren Anwendung die Fischer schon von Alters her den Neptun anflehten: daß der Schwertfisch nicht zugleich mit dem Tune ins Netz kommen möge, weil er dies alsdann mit seinem Gewehre zerreißt und den Tunen einen Weg zur Flucht öffnet. Hierin aber leistet er diesen ja eher einen Dienst, als daß er ihnen Schaden zufüge.«

Ganz entgegengesetzt spricht sich Bennett aus, und zwar nach eigener Beobachtung. »Oft genug«, sagt er, »sieht man Tunfische in dicken Haufen ein Schiff umgeben, als wollten sie hier Zuflucht suchen vor den gefürchteten Angriffen ihres größten Feindes, des Schwertfisches, welcher aber gerade unter solchen Umständen sich unter sie stürzt und viele von ihnen durchbohrt. Er ist in der That ein gewaltiger Feind aller Tune und ihrer Verwandten, und gar oft sieht man, wie er mit seinem Schwerte mehrere nach einander durchsticht.«

[119] Die Behauptung, daß der Schwertfisch auch Wale angreife, ist neuerdings ebenfalls bestätigt worden, die Angabe des einzigen Beobachters, Crow, eines englischen Schiffers, jedoch mit Vorsicht aufzunehmen, weil es sich höchst wahrscheinlich nicht um unseren Fisch, sondern um den gleichnamigen Wal handelt. »Eines Morgens«, erzählt Crow, »während einer Windstille, welche unser Schiff in der Nähe der Hebriden überfiel, wurde die Mannschaft zusammenberufen, um einer Schlacht zwischen Fuchshaien oder sogenannten Dreschern nebst einigen Schwertfischen einerseits und einem riesigen Wale anderseits zuzusehen. Es war im Hochsommer, das Wetter klar und der Fisch nahe bei unserem Schiffe; wir hatten also die beste Gelegenheit zur Beobachtung. Sobald der Rücken des Wales über dem Wasser erschien, sprangen die Drescher mehrere Meter hoch in die Luft, stürzten sich mit großer Kraft auf den Gegenstand ihres Hasses und brachten demselben derbe Schläge mit ihren langen Schwänzen bei, Schläge von solcher Heftigkeit, daß es klang, als ob Gewehre in einiger Entfernung abgefeuert würden. Die Schwertfische ihrerseits griffen den unglücklichen Wal von unten an, und so, von allen Seiten umlagert und überall verwundet, wußte sich das arme Geschöpf nicht mehr zu retten. Als wir ihn aus den Augen verloren, war das Wasser ringsum mit Blut bedeckt, und die Marter währte noch fort. An seiner gänzlichen Vernichtung zweifelten wir nicht.« Allerdings gebraucht unser Berichterstatter das Wort »stab«, erdolchen, durchbohren, tödtlich verwunden; schon die hohe Breite aber, unter welcher das Trauerspiel stattfand, läßt Zweifel aufkommen. Anderseits freilich ist es bestimmt bewiesen, daß der echte Schwertfisch größere Thiere durchstochen. So versichert Daniel, daß ein im Severn unweit Worcester badender Mann von einem Schwertfische durchbohrt und der Uebelthäter unmittelbar darauf gefangen wurde, also gar kein Zweifel hinsichtlich seiner Missethat obwalten konnte.

Schiffe sind von Schwertfischen mehrmals angebohrt und Planken, welche noch das Schwert in sich tragen, in mehreren Museen zur Schau ausgestellt worden. Als im Jahre 1725 das britische Kriegsschiff »Leopard« ausgebessert werden mußte, fand man in einer Seitenplanke desselben ein abgebrochenes Schwert unseres Fisches, welches die äußere zolldicke Verschalung, eine Pfoste von acht und eine Rippe von zehn Centimeter Dicke durchbohrt hatte, und ebenso entdeckte man in einem aus der Südsee zurückgekehrten Schiffe die ebenfalls abgebrochene Waffe des gewaltigen Ungethümes, welche nicht allein die Verschalung, eine acht Centimeter dicke Planke, durchstoßen hatte, sondern auch durch einen dreißig Centimeter dicken gebogenen Balken gedrungen war und noch außerdem den Boden eines Thranfasses zertrümmert hatte. Ein Stoß von solcher Kraft macht den Eindruck, als ob das Schiff auf einen Felsen gerathen wäre; die jenem zugefügte Gefahr würde auch annähernd dieselbe sein, wenn es dem Fische möglich wäre, sein Schwert wieder herauszuziehen, was glücklicherweise nicht der Fall zu sein scheint. Immer fand man es abgebrochen, durfte deshalb auch mit Gewißheit annehmen, daß der wüthende Gesell seinen verwegenen Versuch mit dem Leben gebüßt hatte. Anders verhält es sich, wenn er seine Kraft an Fischerbooten erprobt: es sollen wirklich mehrere Fälle gerichtlich festgestellt worden sein, daß Boote durch Schwertfische zum Sinken gebracht wurden.

Was endlich die Sprachkundigkeit der Schwertfische anlangt, so herrscht noch heutigen Tages unter den sicilianischen Fischern der Aberglaube, daß sie beim Fange gewisse Worte singen müssen, welche allerdings einige Aehnlichkeit mit griechischen haben. Dies ist jedoch nicht der Fall; die Worte bilden vielmehr eine aus den verschiedensten Sprachen zusammengemischte Zauberformel, wie sie bei Beschwörungen ausgesprochen wird. Aber heutigen Tages noch glauben die Fischerfest an die Wirkung derselben, vermeiden damit den Schwertfisch in die Nähe ihrer Fahrzeuge zu ziehen, behaupten auch mit Bestimmtheit, daß dieser untertauche, wenn jener Formel ein einziges italienisches Wort beigemischt werde. Im Rothen Meere fangen die Fischer den Fahnenfisch mittels lebender Lockspeise an der Angel und beobachten dann, daß er mit Sätzen, wie oben beschrieben, zu entfliehen sucht.

»Diese Fisch«, schließt der alte Geßner, »sollen ein arg, schädlich, vnlieblich Fleisch haben, harter verdäwung, eines häßlichen Geruchs, gantz feist wie ein Schwein. Auß der Saltzbrühe [120] in die Speiß genommen ist er am besten: gebiert ein yberflüssig rauw Geblüt, sol in der Bereitung mit rässen Gewächsen gebessert werden, als Zwibeln, Knoblauch, Senff usw. Summa, sein Fleisch vergleicht sich gar nahe dem Fleisch der Delphinen.« Vorstehendem habe ich bloß zuzufügen, daß man heutzutage das Fleisch des jungen Schwertfisches als vorzüglich ansieht und von den Alten namentlich einen Theil des Schwanzes und die um die Flossen liegenden Muskeln als Leckerbissen betrachtet.

Quelle:
Brehms Thierleben. Allgemeine Kunde des Thierreichs, Achter Band, Dritte Abtheilung: Kriechthiere, Lurche und Fische, Zweiter Band: Fische. Leipzig: Verlag des Bibliographischen Instituts, 1884., S. 116-121.
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