Podwyssotzky, Wladimir Valerianowitsch

Podwyssotzky, Wladimir Valerianowitsch
Podwyssotzky, Wladimir Valerianowitsch

[1306] Podwyssotzky, Wladimir Valerianowitsch, Sohn des Vor., geb. in Maximow 24. Mai 1857, studierte seit 1877 in Kiew, später an der militärmed. Akad. in Petersburg, wo er 1884 promovierte. Dann weilte er mehrere Jahre lang auf Kosten der russ. Regierung im Auslande zu seiner weiteren Vervollkommnung, habilitierte sich 1887 als Privatdozent in Kiew, wurde 1888 Prof. e. o. und 1890 Prof. ord. der allgem. Pathol. Von seinen die Zahl 50 übersteigenden, in russ., deutsch. und französ. Sprache erfolgten Publikationen führen wir an: »Grundzüge der allgem. Pathol. mit 19 Tafeln« (3. Aufl. 1899 russ., franz. Ausg. mit Chantemesse) – »Über den feineren Bau der Bauchspeicheldrüse« (A. f. m. A. XXI) – »Experimentelle Untersuchungen über die Regeneration des Lebergewebes« (Ziegler's Beitr. 1886) – »Über die Regeneration des Nierenepithels« (Ib.), ferner über Regenerationen[1306] an den Meibom'schen Drüsen, an den Speicheldrüsen, Parasitismus bei Carcinomen, Morphologie der Choleravibrionen; ferner: »Die Reservekräfte des Organismus und ihre Bedeutung im Kampfe mit der Krankheit« (Jena 1894) – »Myxomyceten als Erzeuger parasit. Geschwülste« (Ctrlbl. f. Bakt. 1899) – »Autophagismus und Phagocytose in den Geschwülsten« (Vortr. XIII. intern. Kongr. Paris 1900), Bakteriologie der Masern, Nebennieren als Erreger des Herzens u.s.w. 1900 erhielt P. die Organisation und Leitung d. neuen med. Fac. in Odessa als deren Dekan.

Quelle:
Pagel: Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts. Berlin, Wien 1901, Sp. 1306-1307.
Lizenz:
Faksimiles:
Kategorien:
Ähnliche Einträge in anderen Lexika