Edelweiss, J. v. B. v. H.

[179] *Edelweiss, J. v. B. v. H., Freystadt, Westpreussen, wünscht nicht, aus dem Pseudonym herauszutreten, und hat zwei kleine Bücher über Graphologie geschrieben. Ihre auf eingehendem langjährigen Studium beruhende Hauptthätigkeit besteht im Beurteilen des Charakters nach der Schrift, und ist sie als kundige Graphologin in allen 5 Weltteilen bekannt. Angeregt wurde »Edelweiss« zu praktischer pekuniärer Ausnutzung ihrer, in langer Krankenzeit (1884–1886) gemachten graphologischen Studien durch das rege Verlangen,[179] Kranken und Armen die Not ausgiebiger lindern zu können. Die Hälfte des Honorars ist wohlthätigen Zwecken gewidmet.

‒ Graphologische Plaudereien. Erlerntes u. Erlebtes auf dem Gebiete der Handschriftendeutung. Mit vielen Handschriftproben. 8. (125) Leipzig 1893, G. Wigand. n 1.60

Quelle:
Pataky, Sophie: Lexikon deutscher Frauen der Feder Bd. 1. Berlin, 1898., S. 179-180.
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