Einsamkeit

[554] Einsamkeit, der Gegensatz der Geselligkeit, das Fürsichleben, es sei ein gezwungener od. selbstgewählter Zustand. Letzteres kann ebenso die Folge des Mangels an Ausbildung des Geistes u. der Sitten sein, welche der Weltumgang erheischt, als die einer Übersättigung des Lebens in seiner Richtung nach außen. In dieser Beziehung ist das spätere Lebensalter der E. geneigter, als das. jugendliche u. männliche. Vgl. Zimmermann, Über die E., Lpz. 1784 f., 4 Bde.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 5. Altenburg 1858, S. 554.
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