Hackbord

[832] Hackbord, bei Schiffen mit breitem Hintertheil der obere Rand desselben. Er ruht auf dem Hackbalken, dem hintersten Querbalken des Schiffes, welcher durch das Hackknie mit den Seitenwänden verbunden ist. Bei größeren Schiffen ist an dem H. u. dem Achtersteven eine Hervorragung (Hack) angebaut; über dessen unteren Theil (Wulf) ist der Balken u. die Gallerie. Die Balken, welche die horizontalen Verbindungen hervorbringen, heißen die Riegelungen des Hacks u. die Hölzer zwischen den Fenstern die Hackstützen.

Quelle:
Pierer's Universal-Lexikon, Band 7. Altenburg 1859, S. 832.
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