Kêkelrêm

*1. De Kekelrêm'n is em got löset. – Eichwald, 985.

Er hat eine geläufige Zunge.


*2. Em is de Kêkelrêmen1 snîden. – Schütze, II, 240.

1) Ein Fehler unter der Zunge, der das Sprechen erschwert und den man durch Schneiden oder Lösen des Zungenbandes mehr oder weniger beseitigt. (Vgl. auch Lauremberg, IV, 590.)


*3. Ick will em den Kékelrêm wol snîden.

Er soll schon Rede und Antwort geben.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 2. Leipzig 1870, Sp. 1238.
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