Oberbett

Hier tanzt auch das Oberbett mit dem Unterbett.

Hoffart, Genusssucht, Aufwand mit geborgtem Gelde. Angeblich dadurch entstanden, dass eine Frau das Unterbett versetzte, um als Tirolerin auf den Maskenball zu gehen, worauf dann ihr Mann das Oberbett ins Leihamt trug, um die Mittel zu erhalten, ihr zu folgen und mit ihr zu tanzen.


Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873.
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