Pfänden

1. Es muss sich keiner selber pfanden. – Petri, II, 290.

»Oder ein Pfand nehmen von des Schuldigers gut.«


2. Jeder mag pfänden auf seinem Gute. – Graf, 116, 296.

Sagt, dass das Pfändungsrecht jedem zustehe, der einen rechtlichen Anspruch auf Nichtbeschädigung hat. Im Schwabenspiegel: Eîn ieglich man mac wol phenden uf sinem gute.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 3. Leipzig 1873, Sp. 1246.
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