Schwarm

1. De Swarm es an de Brantrigge trocken. (Grafschaft Mark.) – Woeste, 82, 17.

Niederkunft.


2. Der den Schwarm austreibt, den stechen die Bienen, aber den, der den Honig isst, schmerzt es nicht.Altmann V, 120.


3. Ein Schwarm im Mai gilt ein Fuder Heu; ein Schwarm im Jun', ein fettes Huhn; ein Schwarm im Jul', kein Federspul'.Wunderlich, 13.

Die Bienenväter sehen ein zeitiges Schwärmen der Bienen sehr gern, weil sich das junge Volk dann noch mit den nöthigen Wintervorräthen versehen kann; man ist, was bei spätern Schwärmen erforderlich wird, nicht genöthigt, mit kostspieligem, künstlichem Futter nachzuhelfen.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 422.
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