Stadtbull

*De Stadtbull tauirst, as to Teterow.

»Up dat olle Dur in Teterow wuss immer 'n beten schön Gras, de Börger argern sik, dat dat so ümkommen möt, un dörch Rath un Börgerschaft ward beslaten, dat jedes Jahr ein Börger dat Gras dörch sin Kauh afweiden laten dörft. Da keiner den annern dat gönnt, so sall tauirst de Stadtbull rup. Sie winden den Bullen also in de Höcht. Als hei ball baben is, steckt hei de Tung wit ut, un de Teterowschen schrien: Süh, wie hei all leckmündt.« (Mecklenb. Kalender, Rostock 1875.)

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 764.
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