Susanna

1. Die grosse Susanna treibt die Teufel von danna. – Berckenmeyer, 308; Hesekiel, 21; Deutsche Romanzeitung, III, 43, 551.

Eine zum Sprichwort gewordene Inschrift an der grossen Glocke zu Erfurt.


2. Wenn Maria Klara Susanna ihr Osterlied singt, es bis zu Pfingsten klingt. – Deutsche Romanzeitung, III, 43, 551; Hesekiel, 21.

G. Hesekiel bemerkt, es liege bei Erfurt ein Dorf Namens Pfingsten, im Huhn'schen Lexikon ist ein solches nicht angegeben. (S. ⇒ Osterglocke.)


*3. Susanne Preisnestel. – Germania, V, 353.

In Schwaben in Bezug auf ein aufgeputztes Mädchen. (Schmid, 521; Mörike, Hulzelmännlein, S. 158.)

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 980.
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