Wegzuschenken

*1. A wär' gut wek ze schenken, a roit's nich sîr. (Schles.) – Frommann, III, 411, 429.

»Er taugte allerdings gut zum wegschenken, er würde niemanden reuen.« (Keller, 146a.)

Frz.: Enlevé comme un courcin. (Leroux, I, 6.)


*2. Wenn man ihn wegschenken wollte, müsste man noch einen Batzen zugeben.


[Zusätze und Ergänzungen]

3. Was er wegschenkt, ist nicht gut aufheben, und was er liegen lässt, bücke sich nur keiner. Horn, Spinnstube, 1849, S. 96.


Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876.
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