Grauwacke

[712] Grauwacke, konglomeratisches Trümmergestein aus Fragmenten von Quarz, Tonschiefer, Kieselschiefer, Feldspatkörnern und Glimmerblättchen, welche von einer kieseligen, tonigen, kalkigen etc. Bindemasse umhüllt sind; Farbe grau oder rot, Gefüge körnig oder schieferig (G.-Schiefer). Die G. bildet neben Tonschiefer und Kalkstein das Hauptmaterial des Silurs und Devons; auch im untern Karbon ist sie vorhanden. Sie ist reich an organischen Überresten und Erzlagern, liefert vortreffliche Bausteine, Dach-, Wetz-und Schreibschiefer.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 712.
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