Makkaronische

[114] Makkarōnische (Maccheronische) Poesie, scherzhafte lat. Gedichte mit eingestreuten Wörtern aus anderer Sprache, die lat. flektiert sind; dann überhaupt eine auf Vermischung der Sprachen beruhende Art der komischen Poesie; Hauptvertreter Tifo degli Odassi (gest. 1488) und Teofilo Folengo (s.d.); in Deutschland am bekanntesten die »Floïa«. – Vgl. Genthe (2. Aufl. 1836).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 114.
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