Gelblupine

[343] Gelblupine, Lupinus luteus, L. [Gärtner de fr. et. sem. Tab. 150. Fig. 4.] mit an ihrer Oberlippe zweitheiligen, an ihrer Unterlippe dreizahnigen, quirlförmig stehenden Blumen, und Blumendecken mit Anhängen; ein in Sicilien einheimisches, etwa schuhhohes Sommergewächs, welches im Brach- und[343] Erndtemonat feine wohlriechenden gelben Blumen trägt.

Die rundlichtplatten, gelblichtweißen und gesprenkelten Samen (sem. Lupini) sind hie und da statt der Feigbohnenlupine offizinell.


Quelle:
Samuel Hahnemann: Apothekerlexikon. 1. Abt., 2. Teil, Leipzig 1795, S. 343-344.
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