131. Drei Krauthäfen als Schatz.

[95] Von Baach.


Einst wuschen Weiber an der Aach. Da schwammen drei volle Krauthäfen den Bach herab. Eben ging der alte Gerber über die Brücke und rief dem Weib, das einen Hafen herausnehmen wollte, zu, was es mache? Im nämlichen Augenblick versanken aber alle drei Häfen, man sah noch das Gold in ihnen blinken – aber dann waren sie spurlos verschwunden.

Quelle:
Anton Birlinger/ M. R. Buck: Sagen, Märchen und Aberglauben. Freiburg im Breisgau 1861, S. 95.
Lizenz:
Kategorien:
Ausgewählte Ausgaben von
Sagen, Märchen, Volksaberglauben
Sagen, Märchen, Volksaberglauben