[974] Primislaus Ottokar, König von Böhmen
Margarethe von Österreich, Witwe Heinrichs von Hohenstaufen, seine Gemahlin
Benesch von Diedicz,
Milota,
Zawisch, die Rosenberge
Bertha, Beneschs Tochter
Braun von Olmütz, des Königs Kanzler
Bela, König von Ungarn
Kunigunde von Massovien, seine Enkelin
Rudolf von Habsburg
Albrecht,
Rudolf, seine Söhne
Friedrich Zollern, Burggraf von Nürnberg
Heinrich von Lichtenstein,
Berthold Schenk von Emerberg, östreichische Ritter
De alte Merenberg,
Seyfried Merenberg,
Friedrich Pettauer, steirische Ritter
Herbott von Füllenstein
Ortolf von Windischgrätz
Ottokar von Hornek
Merenbergs Frau
Paltram Vatzo, Bürgermeister von Wien
Der Bürgermeister von Prag
Ein kaiserlicher Herold
Der Küster von Götzendorf
Der Kanzler des Erzbischofs von Mainz
Elisabeth, Margarethens Kammerfrau
Ein Kammerfräulein Kunigundens
Abgeordnete der deutschen Wahlversammlung
Böhmische, östreichische, steirische, kärntnerische Landesherrn und Kriegsleute
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Ausgewählte Ausgaben von
König Ottokars Glück und Ende
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Die 1897 entstandene Komödie ließ Arthur Schnitzler 1900 in einer auf 200 Exemplare begrenzten Privatauflage drucken, das öffentliche Erscheinen hielt er für vorläufig ausgeschlossen. Und in der Tat verursachte die Uraufführung, die 1920 auf Drängen von Max Reinhardt im Berliner Kleinen Schauspielhaus stattfand, den größten Theaterskandal des 20. Jahrhunderts. Es kam zu öffentlichen Krawallen und zum Prozess gegen die Schauspieler. Schnitzler untersagte weitere Aufführungen und erst nach dem Tode seines Sohnes und Erben Heinrich kam das Stück 1982 wieder auf die Bühne. Der Reigen besteht aus zehn aneinander gereihten Dialogen zwischen einer Frau und einem Mann, die jeweils mit ihrer sexuellen Vereinigung schließen. Für den nächsten Dialog wird ein Partner ausgetauscht indem die verbleibende Figur der neuen die Hand reicht. So entsteht ein Reigen durch die gesamte Gesellschaft, der sich schließt als die letzte Figur mit der ersten in Kontakt tritt.
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