Chrysokoll

[466] Chrysokoll, Kieselkupfer, Kieselmalachit, Kupfergrün, wasserhaltiges Kupfersilikat CuSiO3 + 2H2O (34,21% SiO2, 45,27% CuO, 20,52% H2O).

Amorph, traubig, nierenförmig und als Anflug und Ueberzug; spröd, muschelig brechend; grün in verschiedenen Tönen, hellgrüner Strich, wenig glänzend, durchscheinend. Härte 2–3, spez. Gew. 2,03–2,15. Gibt, im Kolben erhitzt, Wasser, schmilzt nicht vor dem Lötrohr, wird von Salzsäure unter Abscheidung von Kieselsäure zersetzt. Meist mit Malachit vergesellschaftet. Wird zur Kupfergewinnung benutzt.

Leppla.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 2 Stuttgart, Leipzig 1905., S. 466.
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