Mangan [2]

[506] Mangan Mn, Metall, Atomgew. 54,93, spez. Gew. 7,39, Schmelzpunkt gegen 1260°; Siedepunkt bei 1900°. Härter als gewöhnlicher Stahl.

Obwohl das Metall selbst unmagnetisch ist, bildet es mit einigen unmagnetischen Elementen stark magnetische chemische Verbindungen, besonders AlMnCu2 und MnAs. – Mangan dient zur Herstellung von Stahl und Mangankupfer mit 5% Mn für die sogenannte Manganbronze. Mit Kupfer bildet es die Resistinbronze, mit Kupfer, Zink und wenig Aluminium die Silberbronze; ferner mit Kupfer und Zink: Mangan-Messing, Mangan-Hartmessing und Mangansilber; endlich mit Kupfer und Nickel das Manganin sowie mit Kupfer, Zink und Nickel: Mangan-Neusilber und Mangan-Nickel-Messing. Mangan bildet auch leicht Carbide.

Moye.

Quelle:
Lueger, Otto: Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 9 Stuttgart, Leipzig 1914., S. 506.
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