Gesinnt

1. Der wol ist gesinnt, der läst es bleiben, wie ers find. – Lehmann, 315, 16.


2. Gleich sein gesinnet macht gute Freundtschafft. – Henisch, 1564, 31.


3. Wie einer gesindt ist, so ist er auch geschnebelt. – Lehmann, 643, 3; Simrock, 3540.


[Zusätze und Ergänzungen]

4. Wir seyn alle so gesinnt, je frommer Vater, je ärger Kind; je weicher Artzt, je fauler Wund, je schlechter Jäger, je schlimmer Hund. – Alamod. Polit., 206.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 5. Leipzig 1880, Sp. 1342.
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