Schellig

*1. Einen schellig machen, dass er das Fälcklein zucket vnd vmb sich sprüet. – Mathesy, 138a.


*2. Er ist schellig worden. – Eiselein, 547.

Wie ein Thier, dem man eine Schelle an den Schwanz gebunden hat. So bei Thomasin der schellig Wolf, im Parcival der schellig Has, bei Fischart der schellig Abt.

Quelle:
Karl Friedrich Wilhelm Wander (Hrsg.): Deutsches Sprichwörter-Lexikon, Band 4. Leipzig 1876, Sp. 129.
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