Erstreben

[1945] Erstrêben, verb. reg. act. durch Streben, d.i. emsige Bemühung, erhalten, in der dichterischen Schreibart.

[1945] Wer auf übrig Reichthum tracht,

Der wird weiter nichts erstreben,

Logau.


Das Lob der Kenner zu erstreben, Giseke.

So ist mein Heil schon so gewiß erstrebet,

Gell.


Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 1. Leipzig 1793, S. 1945-1946.
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