Gleich

[707] Gleich, ein Wort, welches überhaupt eine Übereinstimmung der Beschaffenheit oder Umstände bezeichnet, und in einer dreyfachen Gestalt üblich ist.

I. Als ein Bey- uns Umstandswort, gleicher, gleichste. 1. Gerade. 1) Eigentlich, den kürzesten Weg zwischen zwey Punkten zu bezeichnen. (a) Im Gegensatze dessen, was krumm ist, in einigen Fällen des gemeinen Lebens. Eine Schnur gleich ziehen. Das Krumme gleich machen. Mit gleichen Füßen aus dem Bette springen. Etwas gleich hämmern. Ich will es wieder gleich zu machen suchen, ich will diese Höflichkeit erwiedern, ich will sie zu vergelten suchen. (b) Von der Richtung, als ein Umstandswort allein. Wir wohnen dem Rathhause gleich über, demselben gerade gegen über. Unsere beyden Haushaltungen sind einander gleich entgegen gesetzet, gerade entgegen gesetzet. Gleich zu laufen, oder gehen, geradezu gehen, so wohl eigentlich, als auch figürlich, mit Vermeidung[707] der durch den Wohlstand eingeführten Umschweife. (c) Von der Oberfläche, ohne merkliche Erhabenheiten, für eben, im Gegensatze des uneben oder ungleich; auch nur im gemeinen Leben. Auf gleicher Erde fallen. Am häufigsten als ein Umstandswort. Es ist alles gleich und eben. Das Brot gleich schneiden. Das Garn ist nicht gleich gesponnen. Den Boden gleich machen. 2) Figürlich. (a) Sich in allen seinen Theilen ähnlich. Mein kälteres Blut gleitet mit immer gleichem Laufe in seinen Ufern fort. (b) Recht, billig, dem Rechte, der Billigkeit gemäß, nach eben der Figur, welche in dieser Bedeutung der Wörter recht, gerecht, aequus, zum Grunde lieget, welche auch eigentlich gerade bedeuten. Die Unterthanen bey gleich und recht schützen. Gleich und recht handeln. Ein gleiches (billiges,) Urtheil über etwas fällen. S. Ungleich. Indessen ist es in dieser Bedeutung, in welcher es nur noch zuweilen im gemeinen Leben vorkommt, in der anständigen Schreibart veraltet.

2. Einerley Wesen, Beschaffenheit und Umstände habend, wo es, wenn es ein Umstandswort ist, alle Mahl die dritte Endung der Person erfordert.

1) Überhaupt, für ein und eben derselbe, so daß aller, oder doch aller merklicher Unterschied dadurch ausgeschlossen und geläugnet wird. So sagt man in der schärfsten Bedeutung in der Theologie, der Sohn Gottes und der heilige Geist sind dem Vater gleich, sie sind gleiches Wesens mit ihm, d.i. sie haben eines und eben dasselbe Wesen. Zu gleicher Zeit ankommen, oder zugleich, d.i. zu einer und eben derselben Zeit. Der Fluß Congo in dem Königreiche gleiches Nahmens. Am häufigsten von der völligen Übereinstimmung des Veränderlichen an mehrern Dingen, mit Verneinung des merklichen Unterschiedes. Ein Blatt von einem Baume, ein Ey ist dem andern gleich, wenn es eine und eben dieselbe Größe, Gestalt, Farbe u.s.f. hat. Weil er gleiche Neigungen und Absichten mit mir hat, Gell. eben dieselben. Bey dem ich eine gleiche Anlage des Verstandes und Herzens finde, ebend. Er siehet, daß er nicht allen auf gleiche Art wohl thun kann, ebend. Einem Gleiches mit Gleichem vergelten. Gehöret die Tugend nicht zur Freundschaft, so sind die Straßenräuber bey ihren gleichen Absichten rühmliche Freunde, Gell. Bey sonst gleichen Umständen. Gleiche Bewandtniß hat es damit. Gleicher Gestalt, auf eben dieselbe Art; im Oberdeutschen auch gleicher Weise, gleicher Maßen. Gleiche Strafe leiden. In gleichem Werthe stehen. Gleiches Alters mit einem seyn, oder in gleichem Alter. Er ist mir an Alter gleich. Sie sind sich an Schönheit, am Verstande, an Lebensart gleich. Er kommt ihm an Gelehrsamkeit nicht gleich. Im Hochdeutschen ist es in der Gestalt eines Beywortes in dieser Bedeutung nicht ohne alle Einschränkung üblich, wie wohl im Oberdeutschen, wo man es fast in allen den Fällen gebraucht, wo der Hochdeutsche lieber eben derselbe setzet. Indessen lassen sich diese Fälle nicht durch Regeln bestimmen, sondern müssen, so wie tausend andere, die auf dem Eigensinn des Gebrauches beruhen, durch die Übung erlernet werden.

2) In weiterer Bedeutung, von der völligen Übereinstimmung einiger Umstände, welche aus dem Zusammenhange ersehen werden müssen, so daß aller, wenigstens aller merklicher Unterschied zwischen diesen Umständen verneinet wird.

(a) Überhaupt. Gleiches Maß, von eben demselben körperlichen Inhalte. Gleiches Gewicht, von einerley Schwere. Gleiche Personen, sie sich am am Stande gleich sind, die in keinem Verhältnisse der Unterwürfigkeit gegen einander stehen. Sie sind einander gleich, am Stande, an Würde. Eine gleiche Gesellschaft,[708] zwischen Personen, die einander nicht natürlich unterworfen sind, im Gegensatze einer ungleichen. Gleiches Sinnes seyn, in einer Sache eben dieselbe Gesinnung haben. Gleich sucht sich, gleich findt sich, oder gleich und gleich gesellt sich gern, im gemeinen Leben, von Personen gleiches Standes, oder gleicher Denkungsart. Besonders in den Redensarten meines, deines, seines gleichen u.s.f. wo das Wort die Übereinstimmung bald der Gemüthsart und Gesinnung, bald des äußern Standes u.s.f. anzeiget. Viele Leute können das Verdienst an ihres gleichen nicht dulden, an Personen, die ihnen dem Stande nach gleich sind. Er ist ja nur meines Gleichen, von meinem Stande. Mit seines gleichen umgehen. O daß ich nicht längst einen Freund ihres gleichen gehabt habe! Less. der ihnen an Tugend, an Einsicht u.s.f. gleich ist. Des Mannes gleichen ist nicht mehr. S. Dergleichen, Deßgleichen, Gelichter, Ingleichen.

Ingleichen als ein Umstandswort. Es ist, oder gilt mir alles gleich, ich halte eines nicht für höher, wichtiger u.s.f. als das andere. Einem gleich geachtet werden, am Stande, an Einsichten u.s.f. Ich kann dir nicht gleich laufen, nicht eben so geschwinde. Alle Tage gleich halten, Röm. 14, 5. Harmonische Empfindungen gleich gestimmter Seelen, Dusch. Sich einem gleich stellen. Einem gleich schreiben, eben so geschwinde, eben so schön. Er ist sich immer selbst gleich, er denkt, urtheilet, empfindet immer auf eine und eben dieselbe Art, zuweilen auch nur auf eine ähnliche Art; im Oberd. er ist immer der Gleiche. Eine Fortsetzung dieser Bedeutung S. bey dem Umstandsworte gleich. (b) Besonders in einigen einzelnen Fällen. (1) Von der Größe, an Größe gleich. Einen Körper in zwey gleiche Theile theilen. Auf gleichen Gewinn und Verlust handeln. Gleiche Schritte machen. Nacht und Tag sind gleich, wenn sie eine gleiche Zeitdauer haben. Vornehmlich werden Dinge in der Geometrie gleich genannt, wenn sie einerley Größe haben, übrigens aber in allen andern Umständen verschieden seyn können. Ein Triangel ist einem Quadrate gleich, wenn es einerley Flächeninhalt mit demselben hat, ein Winkel dem andern, wenn ihre Schenkel einerley Neigung gegen einander haben. In der Arithmetik sind Zahlen gleich, wenn sie eben so viel Einheiten enthalten. 4 + 3 ist gleich 7. (2) Von dem Verhältnisse, für gemäß. Die Strafe muß dem Verbrechen, die Belohnung dem Verdienste gleich seyn. Die Stimme ist gleich, in der Musik, eine gleiche Stimme, wenn die tiefsten Töne nicht stumpfer und matter, und die hohen nicht schreyender sind, als die mittlern.

3) In noch weiterer Bedeutung wird dieses Wort, besonders im gemeinen Leben, sehr häufig von einiger Übereinstimmung entweder der allgemeinen Beschaffenheit mehrerer Dinge, oder auch nur einiger Umstände derselben, für ähnlich gebraucht. Besonders von der Übereinstimmung in den Gesichtszügen. Der Sohn stehet dem Vater sehr gleich, gar nicht gleich. Er siehet ihm nur ein wenig gleich. Das Bild ist dem Originale überaus gleich. Das Porträt siehet mir nicht gleich. Das siehet ihm nicht gleich, auch figürlich, das ist seiner gewöhnlichen Art zu denken und zu handeln nicht gemäß. Als ein Beywort ist es in dieser Bedeutung zwar im Oberdeutschen, nicht aber im Hochdeutschen üblich.

II. Als ein Umstandswort allein.

1. Eine völlige, oft aber auch nur einige Übereinstimmung der Umstände zu bezeichnen, für eben so; eine Fortsetzung der vorigen Bedeutungen, wo es besonders gern andern Umstandswörtern beygesellet wird. Gleich elend, gleich fromm, gleich ewig. Sie sind beyde gleich groß, gleich hoch, gleich alt, gleich reich, gleich geehrt. Das ist gleich viel, es ist eben so[709] viel. Zuweilen auch mit der dritten Endung der Person. Ihm, gleich uns, Glauben beyzumessen, d.i. eben so wie uns. Zuweilen hat er zwar gleich dir gezweifelt, eben so wie du. Ingleichen in Gesellschaft vergleichender Bindewörter. Er thut, gleich als ob, oder als wenn er mich nicht gesehen hätte. Gleich als wenn es so seyn müßte. Aber als ein vergleichendes Umstandswort, mit als und wie allein, sich gleich wie andere halten, Sir. 32, 1; den heiligen Geist gleich als eine Taube herab fahren sehen, Matth. 3, 16, ist es im Hochdeutschen in der edlen Schreib- und Sprechart veraltet, wo man es nur doch mit der dritten Endung des Nennwortes gebraucht. Du blühest gleich der Rose nur einen Frühling, so wie eine Rose. Gleich einem Bache, dessen Wasser unmerklich dahin fließet, fühlet die Seele ihre eigene Geschäftigkeit nicht. Gleich einem Strome, den sein Reichthum ungestüm macht, Dusch.


Da brach, gleich einem Meteor,

Das den Orion auslöscht und die Tyndariden,

Prinz Heinrichs Geist hervor,

Raml.


Wo es auch zuweilen hinter dem Nennworte stehen kann. Wolken, die Gebirgen gleich am Saume des Meeres aufsteigen, Geßn.

2. Für genau, gerade, in der vertraulichen Sprechart. Es langt gleich noch zu einem Kleide, Gell. gerade, es reicht dazu hin, aber so daß nichts übrig bleibt. Das ist gleich der dümmste Einfall, den er hat haben können. Less. Zuweilen auch einen Ort genau zu bestimmen.

Ich traf ihn schlafend an, gleich unter diesen Bäumen, Gell. Es ist gleich so groß, gleich so breit u.s.f. für gerade, genau so groß, so breit, sind nur im gemeinen Leben üblich.

3. Als ein Umstandswort der übereinstimmigen Zeit, und zwar, 1) etwas zu bezeichnen, welches genau oder unmittelbar zu der bestimmten Zeit geschiehet oder geschehen soll. Sich etwas gleich anfangs angelegen seyn lassen. Gleich nach dem Essen anfangen. Geht denn das Unglück gleich mit der Liebe an? Gell. Sie kommen gleich zur rechten Stunde. Er ist gleich jetzt gekommen, eben jetzt. Herr Damis hat gleich vorhin das Gegentheil behauptet, Gell.


Zwey Mahl ist jetzund gleich der schöne Frühling kommen.

Opitz.


Es sind jetzt gleich drey Jahre, es sind jetzt gerade drey Jahre; es sind gleich jetzt (eben jetzt) drey Jahre. Die damahls gleich den Brunnen tranken, Gell. 2) Besonders für eben damahls, in der vertraulichen Sprechart und dem gemeinen Leben. Damöt war gleich nicht da. Es war gleich sein Bruder zugegen, als ich es ihm sagte. 3) Ingleichen, für eben, oder eben jetzt, auch nur im gesellschaftlichen Umgange. Hier kommt gleich mein Vater, Gell. Ich lese gleich in der Bibel, so kommt ein Bettler, ebend. Hier kommt sie gleich gegangen. Wir waren gleich im Begriffe zu ihnen zu kommen. 4) Auch von einer den Augenblick, eben jetzt, vergangenen Zeit. Das gnädige Fräulein hat gleich nach ihnen gefragt, Cron. Sie hat, wie ich gleich gehöret, ihr Ja schon von sich gegeben. 5) Noch mehr, den nächsten Augenblick der folgenden Zeit zu bezeichnen, in sehr kurzer Zeit. Ich will gleich kommen. Komm gleich wieder. Ich will den Fehler gleich wieder gut machen. Er wird gleich zornig.

Wer wird den Augenblick gleich voller Argwohn seyn! Gell. Zuweilen auch mit dem verstärkenden Wörtchen so. Gehe sogleich hin, oder gehe gleich hin. Im gemeinen Leben wird es hier oft zu einem müßigen Flickworte. In großen Städten ist doch alles gleich ganz anders.[710]

III. Als ein Bindewort, welches einen Gegensatz begleitet, besonders mit den Nebenwörtern wenn und ob. Ob-gleich, von einer vergangenen Zeit. Ich kann es ihm nicht gewähren, ob er gleich sehr darum gebethen hat. Ob du gleich da warest, so habe ich dich doch nicht gesehen. Wenn gleich, oder wenn – – gleich, von einer gegenwärtigen oder zukünftigen. Aber ich kann frey mit ihnen reden, wenn ich mich gleich irren sollte. Wenn du gleich hundert Augen hättest. Du bist verständiger als deine Schwester, wenn jene gleich schöner ist, Gell.


Wenn gleich ihr Auge zürnt, so zürnt es dennoch schön,

Gell.


S. Obgleich und Wenn.

Ingleichen mit Auslassung des ob und wenn, da denn auch die Stellung der Wörter verändert wird, und das Zeitwort voran tritt. Gründen sich seine Ansprüche gleich nicht auf außerordentliche Handlungen, so sind sie doch gegründet. Hat sie gleich nicht den schärfsten Verstand, so hat sie doch ein gutes Herz.


Ist gleich sein Kleid nicht fein und bunt,

Das Kleid kann ich verschmerzen,

Weiße.


Wo es in der dichterischen Schreibart auch zuweilen weggelassen werden kann.


Dich ist sie nicht so schön,

So ist sie nicht so stolz als du,

Weiße.


Anm. Gleich, so fern es eine Übereinstimmung der Beschaffenheit oder Umstände bezeichnet, lautet bey dem Kero kalihho, im Isidor chilihho, bey dem Ottfried gileicho, bey dem Notker gelich, im Tatian gilich, im Nieders. gliek. Das g ist aus der Vorsylbe ge entstanden, daher dieses Wort im Niedersächsischen auch nur liek, im Dän. lige, im Engl. like, bey dem Ulphilas leiks, im Schwed. lik, im Isländ. likr lautet. Da es mit gerade und eben in vielen, selbst figürlichen Bedeutungen, überein kommt, so ist sehr wahrscheinlich, daß es ursprünglich gerade bedeutet habe, welche Bedeutung auch noch jetzt nicht ganz veraltet ist. Indessen ist es doch schon sehr früh von der Übereinstimmung aller oder doch einiger Unterscheidungsstücke gebraucht worden, wie aus der letzten Sylbe in den Latein. Wörtern similis, talis, qualis, und in den Griechischen πƞλκος und τƞλκος, erhellet. Similis kommt mit dem Goth. samaliks, gleich, ähnlich; qualis, Griech. πƞλκος, mit dem Gothischen quileiks, im Deutschen zusammen gezogen welch, und talis, Griech. τƞλκος, mit den Gothischen tholik und dem Deutschen solch überein. S. Ähnlich, -Lich, Welch und Solch.

Das Umstandswort der Zeit gleich, welches schon bey dem Kero galico und bey dem Ottfried gilich lautet, wird von einigen von jäh, oder gau, geschwinde, abgeleitet, und für eine Zusammenziehung aus jählich oder gaulich gehalten. Allein der Ton, der hier auf der Sylbe lich lieget, und beweiset, daß sie die Haupt- und Stammsylbe ist, widerspricht dieser Ableitung. Wäre gleich in dieser Bedeutung aus jäh oder gau zusammen gesetzet, so müßte diese Sylbe den Tod haben, der sie auch vor aller Zusammenziehung hinlänglich würde gesichert haben. Man wird kein Beyspiel aufweisen können, wo bey der Zusammenziehung eines Wortes die Hauptsylbe, welche den Ton hat, wäre verschlungen, und dieser dadurch auf die Ableitungssylbe geworfen worden. Über dieß ist die Figur, wo die Übereinstimmung der Umstände auf die Übereinstimmung der Zeit übergetragen wird, sehr leicht und begreiflich, so daß man nicht nöthig hat, für das Umstandswort der Zeit eine andere Ableitung ausfündig zu machen.

Quelle:
Adelung, Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, Band 2. Leipzig 1796, S. 707-712.
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