Duncker

[469] Duncker, Karl, Buchhändler, geb. 25. März 1781 zu Berlin, gest. 15 Juli 1869, begründete mit Peter Humblot (gest. 1828) 1809 in Berlin die Verlagsfirma Duncker & Humblot, die 1866 an Karl Geibel in Leipzig überging. – Seine Söhne: Max D., Geschichtschreiber, geb. 15. Okt. 1811 zu Berlin, Prof. in Halle, später in Tübingen, 1859 im Ministerium zu Berlin, 1867-75 Direktor der preuß. Staatsarchive, gest. 21. Juli 1886; schrieb: »Geschichte des Altertums« (5. Aufl. 1878-82; neue Folge 1884-86), »Aus der Zeit Friedrichs d. Gr. und Friedrich Wilhelms III.« (1876) u.a. – Biogr. von Haym (1891). – Alexander D., geb. 18. Febr. 1813, gest. 23. Aug. 1897, begründete ein eigenes Verlagsgeschäft, namentlich Kunstverlag, im Besitze von Arthur Glaue. – Seine Tochter Dora D., geb. 28. März 1855 in Berlin, schrieb Lustspiele, Romane, Novellen, Humoristisches. – Franz D., geb. 4. Juni 1822, Verlagsbuchhändler, Besitzer der »Volkszeitung«, erwarb die Bessersche Verlagsbuchhandlung, Mitglied des Preuß. Landtags und Deutschen Reichstags bis 1877, gest. 18. Juni 1888.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 469.
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