Eis

[490] Eis, Wasser im festen Aggregatzustand, welcher gewöhnlich eintritt, wenn das Wasser unter 00 abgekühlt wird. Das E., dessen spez. Gewicht 0,916 beträgt und daher auf dem Wasser schwimmt, ist kristallinisch, und zwar hexagonal, erkennbar am Schnee (s.d.) und den Eisblumen gefrorener Fenster. Bei stehenden Gewässern bildet sich das E. zuerst an der Oberfläche, bei fließenden am Grunde (s. Grundeis). – Natur-E. wird in Eiskellern oder Eishäusern aufbewahrt; künstliches E. durch Kältemaschinen (s.d.) erzeugt.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 490.
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Stadt unter dem Eis

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