Euripides

[542] Euripĭdes, der jüngste der drei großen griech. Tragiker, geb. 480 v. Chr. zu Salamis, gest. 406 v. Chr. am Hofe des Königs Archelaos von Mazedonien. Von seinen dramat. Stücken sind nur 19 auf uns gekommen: »Alkestis«, »Medeia«, »Hippolytos«, »Die Troerinnen«, »Helena«, »Orestes«, »Andromache«, »Die Schutzflehenden«, »Die Herakliden«, »Ion«, »Der rasende Herakles«, »Hekabe«, »Elektra«, »Die Phönizierinnen«, »Iphigeneia bei den Tauriern«, »Iphigeneia in Aulis«, »Die Bacchantinnen«, »Rhesos« (wahrscheinlich unecht) und das Satyrspiel »Der Kyklop«. Gesamtausgaben von Nauck (3. Aufl. 1869-71), Prinz und Wecklein (3. Bde., 1878-1901); Übersetzungen von Donner (3. Ausg. 1876), Fritze und Kock (2. Aufl. 1869-70).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 1. Leipzig 1911., S. 542.
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