Leukämie

[50] Leukämīe, Leukozythämie (grch., »Weißblütigkeit«), Erkrankung des Blutes, bei der die weißen Blutkörperchen außerordentlich vermehrt, die roten vermindert sind; meist verbunden mit Schwellung der Milz (lienale L.) oder der Lymphdrüsen (lymphatische L.), oder mit Veränderungen des Knochenmarks (myelogene L.). Die Kranken bekommen ein blasses Aussehen, magern ab und leiden nicht selten an Blutungen aus Nase, Darm, Haut. – Vgl. Ehrlich, Lazarus und Pinkus (1901).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 50.
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