Lingen

[62] Lingen, Kreisstadt im preuß. Reg.-Bez. Osnabrück, an der Ems und dem Emskanal, (1905) 7000 E., Amtsgericht, Gymnasium (1697-1820 Akademie); Eisenbahnwerkstätte. – Die Grafsch. L. im ehemal. Westfäl. Kreise gehörte den Grafen von Tecklenburg, seit 1548 den Grafen von Büren, dann dem Hause Nassau-Oranien, kam 1702 an Preußen, 1810 an Frankreich, 1814 an Preußen zurück, das 1815 die sog. Niedere Grafschaft an Hannover abtrat, mit dem sie 1866 wieder preußisch wurde. – Vgl. Möller (1874), Herrmann (1902).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 62.
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