Maschinen

[142] Maschinen (frz. machine, vom lat. machĭna, grch. mēchanē), künstliche Verbindungen widerstandsfähiger Körper, vermöge deren mechan. Kräfte genötigt werden, unter gewissen Bedingungen bestimmte Bewegungen zu bewirken; eingeteilt in: Kraftmaschinen oder Motoren (s.d.), Zwischenmaschinen (s. Transmission) und Arbeitsmaschinen. Die von den Motoren entnommene Kraft wird mittels der Zwischenmaschinen auf die Arbeitsmaschinen übertragen; letztere verrichten die eigentliche beabsichtigte Arbeit, die entweder in einer Ortsveränderung oder einer Formveränderung besteht. Zur Ortsveränderung dienen die für Bau- und Verkehrswesen wichtigen Transportmaschinen (s.d.), zur Formveränderung alle M. zur Durchführung der Prozesse der mechanischen Technologie (s.d.), z.B. die vielgestaltigen Werkzeugmaschinen (s.d.), sowie die M. der speziellen Fabrikationszweige, wie Textilindustrie, Papierfabrikation, Müllerei etc. Die Grundbestandteile der M. sind die Maschinenelemente, die teils zur Befestigung (Nieten, Keile, Befestigungsschrauben), teils zur Übertragung von Bewegungen dienen (Bewegungsschrauben, Lager, Wellen, Kurbeln, Rollen, Schieber, Ventile etc.).

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 142.
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