Nagel

[238] Nagel (Unguis), die an drei Seiten in einen Falz (Nagelfalz) der Lederhaut eingesenkte schützende Hornplatte der Finger und Zehen. Die Hautstelle, auf der der N. mit seiner innern Fläche aufliegt, heißt Nagelbett, der hinterste Teil des N. Nagelwurzel, die weichere halbmondförmige Stelle Möndchen (Lunula). Neid-N. oder Nied-N., kleine, sich ablösende Oberhautpartikelchen am Nagelrande. – Vgl. Schultz, »Haut, Haare und N.« (4. Aufl. 1898), Heller (1899). – N. (Onyx) heißt auch eine Eitersenkung im Auge bei Hornhautabszessen.

Quelle:
Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, fünfte Auflage, Band 2. Leipzig 1911., S. 238.
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