Wolff . Christian

[823] Wolff (Wolfius, Wolf). Christian (später Freiherr von). geb. 1679 in Breslau als Sohn eines Lohgerbers. sollte erst Theologie studieren, verlegte sich aber auf Philosophie und Mathematik (Jena, Leipzig) und habilitierte sich 1703 in Leipzig. Auf eine Empfehlung von Leibniz hin wurde er 1706 Prof. der Mathematik: in Halle, wo er aber auch über Philosophie las (später ausschließlich), und zwar in deutscher Sprache und mit größtem Erfolg. Sein Rationalismus zog ihm die Feindschaft der Pietisten zu, und er wurde auf deren Betreiben durch König Friedrich Wilhelm I. seines Amtes entsetzt und genötigt, »bei Strafe des Stranges« Preußen zu verlassen. Er ging nun nach Marburg, wohin er früher berufen worden war, wurde hier Prof. und genoß infolge seiner weithin verbreiteten Schriften einen großen Ruf (1733 Mitglied der Pariser Akademie). Jetzt wandte sich auch die Stimmung in Preußen und Friedrich II. berief ihn nach Halle zurück, wo er 1754 starb.

W. ist kein schöpferischer Geist, auch wird er oft breit, pedantisch, trivial,[823] aber bei alledem ist er doch ein starker, umfassender, gründlicher und vielfach auch scharfsinniger Denker, der nicht nur das Verdienst hat, die deutsche philosophische Terminologie zum großen Teil erst geschaffen und den streng logisch-systematischen Aufbau philosophischer Gedanken in einer Zeit beginnender Verflachung des Denkens kraftvoll durchgeführt zu haben, sondern der auch manche neue Distinktionen, Gliederungen, Begriffe, Ideen eingeführt hat. Beeinflußt ist W. wesentlich durch Leibniz. aber auch von Tschirnhausen, Descartes, von Aristoteles, der Scholastik: u. a. Kant bezeichnet ihn als den gewaltigsten Vertreter des rationalistischen Dogmatismus, des Ontologismus, des Standpunktes des vollen, ungebrochenen Vertrauens in die Macht der Vernunft, durch reines Denken das Wesen des absoluten Seins erkennen zu können.

Durch seine Betonung der Vernunft, der Notwendigkeit, alles vernünftig abzuleiten und begreiflich zu. machen, wie auch durch das Streben, die Philosophie für das Leben brauchbar zu gestalten, sie zu einem Mittel zur Beförderung menschlicher Glückseligkeit und Vervollkommnung zu machen, bereitet W. schon die deutsche »Aufklärung« vor. Nur ist die Methode seines Denkens viel strenger als die der »Popularphilosophen«, sie ist, wie die mathematische, wesentlich deduktiv-demonstrativ, begründend-beweisend, also streng logisch, rational; die Empirie dient zum Teil als Ausgangspunkt, zum Teil als Bestätigung der Existenz des gedanklich Abgeleiteten, das durch sich allein klar und deutlich, evident ist. Die Philosophie ist ihrer Methode nach Begründung der Dinge durch »vernünftige Gedanken«, sie gibt Rechenschaft von dem, was ist oder sein kann, den Grund des Geschehens und Seins. Sie ist inhaltlich die »Wissenschaft aller möglichen Dinge, wie und warum sie möglich sind« (»scientia possibilium, quatenus esse possunt«; »scientia eorum quae sunt vel fiunt, quorumque ratio reddi potest«), wobei unter dem »Möglichen« das Widerspruchlose, Denkbare verstanden wird. Außer der propädeutischen Logik besteht die Philosophie aus einem theoretischen und einem praktischen Teile. Die theoretische Philosophie oder Metaphysik besteht ans Ontologie, Kosmologie, Psychologie und natürlicher (rationeller) Theologie. Die praktische Philosophie besteht aus Ethik, Ökonomik und Politik.

Die Logik will W. von scholastischen Subtilitäten reinigen und praktisch brauchbar gestalten (»lehrende« – »ausübende« Logik). Sie hilft uns dazu, daß wir die Kräfte des menschlichen Verstandes und ihren rechten Gebrauch in Erkenntnis der Wahrheit erkennen lernen. An der Spitze alles Denkens steht als oberstes Denkgesetz der Satz des Widerspruches (»es kann etwas nicht zugleich sein und auch nicht sein«). Aus ihm leitet W. den Satz des zureichenden Grundes (»alles, was ist, hat seinen zureichenden Grund, warum es vielmehr ist als nicht ist«) ab; indem er meint: »Da... unmöglich ist, daß aus nichts etwas werden kann, so muß auch alles, was ist, seinen zureichenden Grund haben, warum es ist.« W. unterscheidet Grund des Werdens (»principium fiendi«), Seinsgrund (»principium essendi«) und Erkenntnisgrund (»princ. cognoscendi«). Die Denkgesetze und alles, was aus ihnen[824] folgt, gelten »a priori«, d.h. ihre Gewißheit stammt nicht aus der Erfahrung, sondern liegt im Denken selbst. In der Übereinstimmung unseres Urteils mit dem Gegenstände liegt die Wahrheit; wahr ist unser Urteil, wenn es möglich ist, wir mögen es erkennen oder nicht. Unter der »transzendentalen« Wahrheit versteht W. die »Ordnung in den Veränderungen der Dinge«. Das Urteil besteht in der Verknüpfung oder Trennung von Begriffen, in einer Zu- oder Aberkennung (Attributionstheorie).

Die Axiome des Denkens sind nach W. zugleich Grundgesetze der Gegenstände des Denkens, der Dinge und gehören so schon in die Ontologie, die »philosophia prima«, den eisten, grundlegenden Teil der Metaphysik. Sie ist die Wissenschaft vom Gegenstande überhaupt als solchen (»scientia entis in genere seu quatenus ens est«). Sie handelt vom Ding im allgemeinen und den allgemeinen Bestimmtheiten, Merkmalen, Eigenschaften der Dinge. Ding (Gegenstand, »ens«) ist »alles, was sein kann, es mag wirklich sein oder nicht« (vgl. die Gegenstandstheorie Meinongs), dasjenige, was die Möglichkeit des Seins hat, in sich widerspruchslos ist, das Mögliche. Unmögliche, widerspruchsvolle Dinge sind keine Gegenstände (sind ein »non-ens«; vgl. dagegen Meinung). Die reale Existenz ist die Ergänzung der Möglichkeit des Seins (»complementum possibilitatis«). Wirklich ist das vollständig bestimmte Ding. Wirklich ist, was im Zusammenhange der Dinge begründet ist. Notwendig ist, dessen Gegenteil unmöglich, widerspruchsvoll ist; es gibt eine unbedingte und bedingte Notwendigkeit, ferner eine natürliche (physische) und moralische, endlich eine geometrische und metaphysische Notwendigkeit. Zufällig (»contingens«) ist, dessen Gegenteil keinen Widerspruch einschließt, was also nicht notwendig ist. Das Wesen (»essentia«) des Dinges ist »dasjenige, darinnen der Grund von dem übrigen zu finden, was einem Dinge zukommt«. Es ist ewig und notwendig so, wie es einmal ist. Was durch die wesentlichen Bestimmtheiten (»essentialia«) des Dinges bedingt ist, bildet dessen konstante Eigenschaften, Attribute (»quae per essentialia determinantur, dicuntur attributa«). Die durch das Wesen nicht bedingten, aber ihnen nicht widerstreitenden, also möglichen Bestimmtheiten sind die Zustände (»modi«). Was einem Dinge erst in Hinsicht auf ein anderes zukommt, ist eine Relation, und diese fügt dem Dinge selbst keine neue Wirklichkeit hinzu (»relatio nullam enti realitatem superaddit«), hat aber in den Dingen (den »Relaten«) ein »Fundament«. Allgemeinste Relationen sind Gleichheit und Verschiedenheit. Indem die Teile eines Zusammengesetzten notwendig auseinander sind, ergibt sich die Ausdehnung, welche als solche nur Erscheinung (»phaenomenon«) ist. Sie entsteht dadurch, daß wir außereinander befindliche Teile gleichsam in einem vorstellen, also durch Synthese (»si plura diversa adeoque extra se invicem existentia tanquam in uno nobis repraesentamus, notio extensionis oritur«). Sie ist das Zugleichsein, die Koexistenz von Dingen. Der Raum ist die »Ordnung der Dinge, die zugleich sind« (»ordo simultaneorum, quatenus scilicet coëxistunt«). Die Zeit ist die »Ordnung dessen, was aufeinander folget« (»ordo suecessivorum in serie continua«). Das Zusammengesetzte besteht aus Einfachem, und dieses ist unausgedehnt, ohne Gestalt und Größe, unteilbar. Wo zusammengesetzte Dinge sind, müssen auch[825] einfache sein und diese sind die wahren Substanzen, deren Aggregate die Dinge sind. Die Substanz ist der beharrende und zugleich veränderliche Träger der Erscheinungen (»subiectum perdurabile et modificabile«, »subiectum determinationum intrinsecarum constantium atque variabilium«). Die Substanz wirkt und leidet durch die Kraft, die den Substanzen eigen ist. Kraft ist die »Quelle der Veränderungen«, dasjenige, »worinnen der Grund von der Bewegung zu finden«. Die Kraft besteht in der »festen Bemühung, etwas zu tun oder den Zustand eines Dinges zu ändern« (»in continuo agendi conatu«).

Damit kommen wir zur Kosmologie (Naturphilosophie), zur Wissenschaft von der physischen Welt, deren Teilen und Veränderungen. Die Welt ist die Reihe von endlichen Dingen und Vorgängen, die insgesamt miteinander verknüpft sind. Die Welt ist als Ganzes kontingent, logisch zufällig, sie ist nur so, weil Gott sie so geschaffen hat, nicht durch sich selbst notwendig. In ihr erfolgt aber alles aus zureichenden Gründen, also streng kausal, gesetzlich, ohne Durchbrechung des Zusammenhangs, ohne Zufall. In der physischen Welt, die sich mit einem Uhrwerk, einer Maschine vergleichen läßt, erfolgt alles mechanisch, alles Geschehen ist hier der Erscheinung nach materiell, Bewegung. Die Körper haben eine bewegende (»vis motrix«) und eine Beharrungs-Kraft (»vis inertiae«). Die Körper sind aber als solche nur Erscheinungen, Aggregate der einfachen, unausgedehnten Substanzen (Monaden, »atomi naturae«). Diese haben nicht alle (wie Leibniz meint) Vorstellungen, sind also nicht alle nur eine Art von Seele. Aber sie haben doch alle nur innere, qualitative Eigenschaften und aktive Kräfte, durch die sie alle voneinander verschieden sind. Die »prästabilierte Harmonie« Leibniz' ist als Hypothese nicht unmöglich, aber eine Wechselwirkung zwischen den Substanzen ist wahrscheinlicher, ohne daß hier etwas Sicheres entschieden wird.

Die Psychologie definiert W. als Wissenschaft von demjenigen, was durch die menschliche Seele möglich ist, und zwar gibt es eine »empirische« und eine »rationale« Psychologie, welche durch die Ergebnisse der ersteren bestätigt werden soll. Die Psychologie W.s ist eine intellektualistische Vermögenpsychologie auf spiritualistischer Grundlage. Die Seele ist eine vom Leibe sowohl numerisch als qualitativ (durch ihre Vermögen) verschiedene, einfache, unvergängliche, immaterielle Substanz, ein Wesen, »welches sich seiner und anderer Wesen außer ihm bewußt ist«. Einfach (»substantia simplex«) muß sie sein, da ein zusammengesetztes Wesen nicht zu denken vermag. Seele und Leib stehen miteinander in prästabilierter Harmonie, da ihre Veränderungen in jenen des Universums ihren gemeinsamen Grund haben. Die Seele besitzt eine eigene Kraft (»vi quadam praedita«), und strebt beständig nach Veränderung ihres Zustandes. Diese Kraft ist die des Vorstellens des Universums gemäß der Stellung ihres Organismus und den Affektionen der Sinnesorgane, welchen die Empfindungen entspringen. Das Grundvermögen der Seele ist also die Vorstellungskraft (»vis repraesentativa«), aus ihr geht aber sofort das Begehrungsvermögen (»appetitiva«) hervor (neben dem Erkenntnisvermögen, »cognoscitiva«). Das Streben geht unmittelbar auf die Vorstellungen, hat aber seine Triebfedern in Lust und Unlust; erstere ist ein »Anschauen der[826] Vollkommenheit«, letztere eine »anschauende Erkenntnis der Unvollkommenheit«. Betreffs der Assoziation der Vorstellungen spricht W. schon das Gesetz der »Totalität« (Reproduktion eines Komplexes durch seine Teile) aus. Der Verstand ist das »Vermögen, das Mögliche deutlich vorzustellen«, die Vernunft die Fähigkeit, die Verknüpfung allgemeiner Wahrheiten einzusehen. »Rein« ist die Vernunft (»ratio pura«), wenn das Schließen nur apriorische Sätze enthält. Das Begehren richtet sich auf das vorgestellte Gute; der Wille entspringt aus der deutlichen (nicht bloß verworrenen) Vorstellung eines Gutes. Er besteht in einer »Bemühung, eine gewisse Empfindung hervorzubringen«, ist die »Neigung des Gemütes gegen eine Sache«. Eine Wahlfreiheit (im Sinne von Leibniz) besteht, aber kein motivloses Wollen (»sine motivis nec volitio nec volitio in anima datur«).

Die natürliche Theologie ist der Teil der Metaphysik, der von Gott und dem Ursprung der Kreaturen handelt. Einen Gott muß es geben, dies beweist W. durch das ontologische und besonders durch das kosmologische Argument aus der Zufälligkeit der Welt (»e contingentia mundi«; vgl. Leibniz). Gott ist ein von der Welt verschiedenes »selbständiges Wesen, darinnen der Grund von der Wirklichkeit der Welt und der Seelen zu finden«, er ist das notwendig, durch sich selbst Bestehende, Absolute, einfach, unveränderlich, unendlich, ewig, selbständig. Gott hat die Welt durch seinen vernunftgemäßen Willen (nicht durch reine Willkür) erschaffen; in seinem Geiste waren die Ideen aller Dinge ewig enthalten. Die Welt ist die beste der möglichen; die Übel darin waren unvermeidlich oder nützlich (wie Leibniz). Großes Gewicht legt W. auf die Teleologie, welche die Zwecke der Dinge darlegt, die W. ins Einzelnste und oft Kleinlichste verfolgt, wobei er die Teleologie anthropozentrisch, die Einrichtungen der Welt als für den Menschen bestimmt und förderlich beurteilt.

Die Ethik W.s ist Vernunftmoral und perfektionistisch. Die Ethik ist die Wissenschaft von der naturgemäßen Leitung der Willenshandlungen. Die Normen dafür gibt die Vernunft; wer der Vernunft gehorchend handelt, bedarf keiner Belohnungen und Strafen als Triebfedern, das Gute gilt durch sich selbst als wertvoll. Gut ist, »was uns und unsern Zustand vollkommener machet«, wobei W. unter Vollkommenheit die »Zusammenstimmung des Mannigfaltigen« versteht. Die Tugend (die sich selbst der Lohn ist) ist eine Fertigkeit, »sich und andere so vollkommen zu machen, als durch unsere Kräfte geschehen kann«; damit wird das unserer Natur Gemäße getan und der Vernunft gehorcht, wobei auch die Gesinnung (»bonitas«) eine Rolle spielt. Das Endziel des Einzelnen in der Menschheit überhaupt ist beständiges Fortschreiten in der Vollkommenheit. Dieses ethische Ziel ist auch für das gesellschaftlich-staatliche Leben und für das Recht maßgebend. Es darf im Staate jeder nur das tun, was die Vollkommenheit des eigenen und des Zustandes anderer erhält und fördert; dieses Naturgesetz (»lex naturae«) ist zugleich göttlich. Der Staat beruht auf einem Vertrag und hat das öffentliche Wohl zum obersten Gesetz.

Der Einfluß W.s war lange Zeit ein außerordentlicher, seine Schule (bzw.[827] die »Leibniz-Wolffsche« Philosophie) zählte viele Anhänger, fand aber auch manche Gegner. Anhänger W.s sind mehr oder weniger: Thümmig, Bilfinger, A. G. Baumgarten, Gottsched, Formey (Verfasser von »La belle Wolffienne«, 1741-53), J. G. Reinbeck, Heineccius, M. Knutzen, Baumeister, G. Fr. Meier u. a. (vgl. den Artikel »Leibniz«).

Schriften: Anfangsgründe sämtlicher mathematischer Wissenschaften, 1710. – Vernunft. Gedanken von d. Kräften d. menschl. Verstandes, 1712; S.A. 1738, neue Aufl. 1754. – Logik, 1727. – Verünft. Gedanken von Gott, der Welt und der Seele des Menschen, auch allen Dingen überhaupt, 1719; 5. A. 1732. – Vern. Ged. von der Menschen Tun u. Lassen zur Beförder. ihrer Glücksel., 1720. – Vernünft. Ged. von dem gesellschaftlichen Leben der Menschen, 1721; 6. A. 1747. – Vern. Ged. von den Wirkungen der Natur, 1723. – Vern. Ged. von den Absichten der natürl. Dinge, 1723. – Vern. Ged. von den Teilen der Menschen, Tiere u. Pflanzen. Gesammelte kleinere Schriften, 6 Bde., 1736-40. – Philosophia rationalis, sive Logica, 1728; 3. ed. 1740. – Philos. prima sive Ontologia, 1730. – Cosmologia generalis, 1731. – Psychologia empirica, 1732. – Psychol. rationalis, 1734. – Theologia naturalis, 1736-37. – Philos. practica, 1738-39. – Jus naturae, 1740-48. – Jus gentium, 1750. – Philos. moralis sive Ethica, 1750-53. – Oeconomica, 1750. – Ratio praelectionum in Mathesin et philos. univers., 2. ed. 1735. – Elementa matheseos universae, 1740-46. – Selbstbiographie, hrsg. von Wuttke, 1841. – Vgl. LUDOVICI, Über die W.sche Philos., 1837-38. – F. W. KLUGE, Chr. v. W., 1831. – W. ARNSBERGER, Chr. W.s Verhältnis zu Leibniz, 1897. – GELFERT, Der Pflichtbegriff bei W., 1907. – HEILEMANN, Die Gotteslehre des W., 1907. – PICHLER, Über Chr. W.s Ontologie, 1910. – BAUMANN, W.sche Begriffsbestimmungen, 1910 (Philos. Bibl.).

Quelle:
Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. Berlin 1912, S. 823-828.
Lizenz:

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