Achtes Kapitel.

Schlacht bei Salamis.

[88] Als die Botschaft nach Athen kam, daß die Bürgerschaft die Stadt verlassen und dem Feinde preisgeben solle, verweigerte sie in dumpfer Verzweiflung, diesem Rate nachzukommen, und auch die Auslegung des Götterspruches von den hölzernen Mauern wollte nicht verfangen. Endlich fand sich's, daß die heilige Burgschlange ihren monatlichen Opferkuchen nicht verzehrt hatte; man mußte also annehmen, daß auch sie ausgewandert war. Solch göttlichem Beispiel zu folgen scheuten sich nunmehr auch die athenischen Bürger nicht mehr.

Die Bevölkerung wurde zum Teil nach dem Peloponnes, zum Teil aber auch bloß nach Salamis hinübergeschafft. Die Mittel werden nicht ausgereicht haben, die großen Menschenmassen mit ihrer beweglichen Habe insgesamt bis in den Peloponnes zu transportieren. Die bäuerliche Bevölkerung wird sich in die Berge geflüchtet haben. Indem die Insel Salamis den Stadtbürgern eine Zufluchtsstätte bot, fesselte sie die Flotte an diese Stelle. Trotzdem soll nach der Tradition ein großer Streit unter den Feldherren geherrscht haben, ob man die Schlacht gegen die Perserflotte nunmehr bei Salamis annehmen wolle. Wir sind nicht in der Lage, die Natur dieses Streites mit Sicherheit zu erkennen, und es ist völlig unmethodisch, eine Erzählung, wie diejenige Herodots, auch wenn es gelingt, sie von offenbaren Unmöglichkeiten und Widersprüchen zu reinigen, als Geschichte wiederzugeben. Vielleicht ist dieser ganze Feldherrenstreit eine Fabel, in der nur das Körnchen Wahrheit steckt, daß die Gründe, ob man bei Salamis, ob anderwärts schlagen solle, nach allen Seiten im Kriegsrat erwogen wurden; gerade diese Verzerrung, so stark sie scheint, findet sich[88] ziemlich häufig in der Kriegsgeschichte, auch in der neueren: ich verweise hier nur auf die Bullingersche Chronik über die Schlacht bei Murten und auf den analogen angeblichen Zwist zwischen Friedrich und Schwerin vor der Schlacht bei Prag. Gewisse Stücke der Herodoteischen Erzählung entsprechen freilich so sehr der Natur der Sache, daß wir sie wohl annehmen können; aber ob nicht noch andere uns unbekannte Motive, vielleicht viel stärkerer Natur, mitgespielt haben, wissen wir nicht.

Zunächst ist festzuhalten, daß es sich nur darum handelte, wo, nicht ob die Seeschlacht geschlagen werden solle. Hatte man nicht den Mut, die Seeschlacht zu wagen, so mußte Griechenland sich den Persern unterwerfen; ohne den Widerstand der Flotte hätten die Perser den durch eine Mauer abgeschlossenen Isthmus umgangen, und daß die Landarmee sich nicht getraute, den Persern im freien Felde eine Schlacht zu liefern, wissen wir bereits. Wurde nun die Schlacht zwischen Salamis und dem Festlande geschlagen und ging verloren, so waren die Geschlagenen so gut wie abgeschnitten und nur wenige Schiffe hätten sich durch den Sund von Megara, falls die Perser nicht auch diesen sperrten, retten können. Eine Schlacht im freien Wasser hatte also den Vorteil, die Gefahr nicht aufs äußerste zu steigern. Für den Ausgang des Krieges aber kam das nicht in Betracht; eine Niederlage der Flotte, auch eine etwas weniger vollständige, entschied ihn auf alle Fälle, da ja ohne die Flotte auch das Landheer nicht widerstandsfähig war. Überdies gab man durch den Rückzug nach dem Isthmus nicht nur Salamis mit den dorthin geretteten Athenern, sondern auch Ägina und Megara dem Feinde preis. Das scheint völlig durchschlagend, und man ist zunächst ratlos wegen eines leidlich rationellen Motivs, das die Verteidiger des weiteren Rückzuges doch vorgebracht haben müssen. Die Legende begnügt sich ja mit der einfachen Torheit und Feigheit; in Wirklichkeit gehen die Dinge nicht so zu, und es ist völlig sicher, daß der Spartanerkönig Eurybiades und der Führer der Korinther, Adeimantos, den seine Landsleute als einen Helden gefeiert und für den eigentlichen Sieger von Salamis gehalten haben, noch andere Gründe für ihren Plan vorgebracht haben, als Herodot sie aufbewahrt hat. In der Tat finden wir nun auch in Herodots Erzählung noch eine Tatsache,[89] die bisher ganz unbeachtet geblieben ist, uns aber den gesuchten Schlüssel geben könnte, falls der Erzählung überhaupt etwas Reelles zugrunde liegt.

Wir hören, daß eine Flotte von 60 korkyräischen Trieren schon an der Südspitze des Peloponnes angelangt war. Die Griechen haben später den Argwohn geäußert, die Korkyräer, die angeblich durch widrige Winde aufgehalten wurden, seien absichtlich zurückgeblieben, um die Entscheidung abzuwarten und sich dem Sieger anzuschließen. Es scheint aber nicht unmöglich, daß man im Rate der griechischen Feldherren jeden Augenblick ihr Eintreffen erwartete und deshalb auch unter den schwersten Opfern lieber noch einen Schritt weiter zurückgehen und durch ihre Hilfe den Sieg noch sicherer machen wollte.

Die Entscheidung soll mit der ganzen Verwegenheit seiner Natur Themistokles gebracht haben, indem er Verrat heuchelnd König Xerxes selbst von dem Zwiespalt unter den Griechen benachrichtigte und ihn dadurch zum sofortigen Angriff verleitete. Über den Inhalt dessen, was Themistokles dem König hat sagen lassen, waren sich die Griechen nicht ganz einig. Bei Äschylus (Perser v. 336) heißt es, ein Mann habe dem Xerxes gemeldet, die Griechen würden in der Nacht entfliehen und sich zerstreuen, um ihr Leben zu retten. Herodot fügt hinzu, die Griechen würden, wenn die Perser ansegelten, sich untereinander bekämpfen. Diodor (wohl nach Ephorus) läßt den Boten sagen, die Griechen wollten nach dem Isthmus segeln, um sich dort mit dem Landheer zu vereinigen. Ähnlich und wohl aus derselben Quelle Plutarch. Der Grund der Umbildung ist klar: es gab Leute, denen es nicht einleuchtete, daß der König ein Interesse daran gehabt haben sollte, die Griechen an der Auflösung zu hindern. Denn wäre es dazu gekommen, so hätte die persische Flotte nicht nur jedes griechische Flotten-Kontingent, sofern es überhaupt noch die See zu halten wagte, mit Leichtigkeit überwältigt, sondern auch den Landsieg entschieden, indem sie einen Teil des persischen Heeres irgendwo auf dem Peloponnes gelandet und dadurch die Griechen aus ihrer letzten unumgehbaren Stellung hinter der Isthmus-Mauer herausmanöveriert hätte. Daher bei Herodot schon der Zusatz, die Griechen würden sich untereinander bekämpfen, ein Teil also zu den Persern[90] übergehen – was deren Angriff wenigstens einigermaßen verständlich macht. Ephorus aber hat erkannt, daß auch dies nicht genüge, und da eine andre positive Überlieferung nicht vorlag, statt der Auflösung der Flotte einen bloßen Rückzug an den Isthmus und Verbindung mit dem Landheere eingesetzt. Spätere, wie Nepos, Justin, Frontin, sind zu der ursprünglichen Legende zurückgekehrt und lassen dem König bestellen: die Griechen seien im Begriff, sich zu zerstreuen, er möge schnell zugreifen, damit er sie alle miteinander fange. Kein Märchen kann einen übermütigen König prächtiger übertölpeln lassen. Ein wirklicher Soldat wie Themistokles aber hätte sich vermutlich gesagt, Xerxes würde ihm antworten: das ist eine sehr erfreuliche Nachricht; dann kann ich sie ja einen nach dem andern ohne Gefahr abtun. Am glaubhaftesten würde die Botschaft wohl erscheinen, wenn sie etwa gelautet hätte: es seien noch 60 korkyräische Trieren im Anzuge, die Perser sollten daher vor ihrem Eintreffen die Schlacht suchen.

Bis hierher habe ich die Darstellung der beiden ersten Auflagen stehen lassen können. Was jetzt folgt, ist neu. Erstaunlich genug ist es der sorgsamen philologischen Forschung gelungen, eine ganz neue Tatsache aufzufinden, die sowohl taktisch wie strategisch das Ereignis von Salamis auf eine ganz andere Grundlage stellt, als man bisher angenommen hat. Alle Untersuchungen über Salamis gingen von der Voraussetzung aus, daß die Insel Psyttaleia, die während der Schlacht von persischen Kriegern besetzt, welche nach dem Siege abgeschnitten und vernichtet wurden, identisch sei mit der heutigen Insel Leipsokutali, die noch vor dem Eingang in den Sund liegt. Unendliche Mühe ist aufgewandt worden, um die Schlachtberichte des Äschylos und des Herodot mit sich selbst untereinander und mit dieser Topographie in Einklang zu bringen. Nunmehr hat JULIUS BELOCH festgestellt, daß man sich durch den äußerlichen Anklang von Psyttaleia und Leipsokutali hat täuschen lassen; daß die beiden Namen gar nichts miteinander zu tun haben und die Insel Psyttaleia, in deren Nähe die Schlacht stattgefunden haben muß, vielmehr die erheblich weiter nördlich im Sunde liegende Insel Hagios Georgios ist. Es ist ein Vorgang, ähnlich wie bei der Schlacht von Murten, wo[91] die Topographie und infolgedessen auch der taktisch-strategische Zusammenhang der Schlacht verwirrt wurde durch eine unbegründete Tradition, die eine von dem wahren Schlachtfeld ziemlich entfernte Kapelle als Schlachtkapelle bezeichnete. Mit der Abhandlung von Beloch in der Hand, bin ich im Jahre 1911 am Strande des Sundes entlang gegangen und nun fiel es mir wie Schuppen von den Augen, daß die Schlacht überhaupt nicht in diesem Sunde stattgefunden haben kann, weil viel zu wenig Raum darin ist. Die Schlacht kann nur stattgefunden haben jenseits der Enge, in der Bucht von Eleusis.

Auf dieser Grundlage ist nunmehr die quellenmäßige Überlieferung noch einmal von einem meiner Schüler, GOTTFRIED ZINN, durchgearbeitet worden und hat ein taktisch wie strategisch einwandfreies Bild der Schlacht ergeben.51 Sämtliche Nachrichten der Quellen, die in solcher Verwirrung zu sein schienen, daß man sich nicht anders als mit Textesänderungen, sei es an dieser, sei es an jener Stelle, glaubte helfen zu können, stehen in schönster Harmonie.

Gut 14 Tage ließen die Perser vergehn, nachdem sie Athen besetzt hatten, ehe sie die Entscheidung herausforderten (Besetzung der Stadt etwa 10. September; Schlacht 28. September). Trotz aller bisherigen Erfolge war die Lage für sie schwierig und nicht leicht zu entscheiden, wie man am besten operiere. Die griechische Flotte lag auf dem nördlichen Ufer der Insel Salamis, wo der genügende Sandstrand vorhanden ist (fast der ganze Osten ist Steilküste). Da die Insel zu wenig Wasser hat, um die ganze Flotte zu versorgen (etwa 300 Schiffe mit 50000 bis 60000 Mann Besatzung), so wird ein Teil der Schiffe an der megarischen Küste gelegen haben. Man könnte sich vorstellen, daß Xerxes erwogen hat, ob er etwa gleichzeitig mit dem Angriffe der Flotte auch zu Lande auf der Straße, die von Athen nach Megara führte, vorgehen solle. Da aber gar nichts hierüber überliefert ist, so wollen wir nur feststellen, daß die Perser jedenfalls nicht bis Megara gekommen sind,52 sich also wohl dazu nicht stark genug gefühlt[92] haben, und sich auf einen Flotten-Angriff beschränkten, der eine sorgsame, längere Neuregnoszierung voraussetzte. Um an die Griechen heranzukommen, mußte die persische Flotte entweder durch den ziemlich gewundenen, von Inseln und Klippen durchsetzten Sund von Salamis oder durch die noch engere Zufahrt auf der anderen, der megarischen Seite der Insel, die Trupica-Bucht. Man beschloß endlich, die Griechen von beiden Seiten zugleich anzugreifen; siegte man, so war die griechische Flotte verloren und vollständig vernichtet. Beide Teile der Flotte brachen schon in der Nacht auf, um am nächsten Morgen gleichzeitig auf beiden Straßen in die eleusinische Bucht einzudringen.

Sobald das Anfahren gemeldet war, machten auch die Griechen sich bereit, teilten sich ebenfalls und fuhren dem Feinde entgegen. Themistokles ließ sich Zeit, vorher noch eine anfeuernde Ansprache zu halten. Seine Absicht war nicht, den Feind am Einlaufen in die freiere Bucht zu verhindern, sondern ihn anzugreifen, während er noch in der Entwicklung aus dem Engpaß begriffen war. Die vordersten Schiffe der Griechen, wohl diejenigen, die den Eingang beobachtet und gehütet hatten, ruderten zunächst ein Stück rückwärts. Dann setzte der Angriff ein, indem man den rechten Flügel der Perser, der sich also in der Richtung auf Eleusis bewegte, wie Herodot ganz richtig bemerkt, zu umfassen suchte. Die Perser wehrten sich aufs tapferste, aber die Enge ließ ihre Schiffe nur langsam heraus, während die Griechen sofort ihre ohnehin überlegene Macht ganz ins Spiel bringen konnten. So mußten die phönizisch-ionischen Schiffe trotz ihrer überlegenen Manövriertüchtigkeit erliegen und wurden wieder in den Sund hineingetrieben. Da die zurückgehenden Schiffe sich mit den noch vorwärts strebenden begegneten, kamen sie in die größte Verwirrung und erlitten schwere Verluste.[93]

Von dem Gefecht an dem entgegengesetzten Wasserpaß bei Megara wird uns nichts berichtet. Wir dürfen jedoch mit Sicherheit annehmen, daß es sich ganz ähnlich abgespielt hat, da die Athener dem Herodot berichteten, daß die korinthischen Schiffe nach dieser Seite abgefahren seien (wie sie meinten, zur Flucht) und die Korinther ihren Feldherrn, Adeimantos, als Sieger gefeiert haben.

Alle Verzerrungen, die die Tradition bisher so unverständlich machten, sind nunmehr geschwunden.

Während man es bisher nicht verstehen konnte, weshalb die Enge des Fahrwassers gerade den Persern verderblich geworden sein sollte, wie namentlich Äschylos betont, da doch die Phönizier und Ionier unzweifelhaft bessere Seeleute waren, als der athenische Landsturm, so sieht man jetzt, wie der strategische Genius des Themistokles die Schlacht wirklich so anzulegen gewußt hat, daß die Enge den Hellenen half und die Gegner mit all ihrer nautischen Kunst nichts ausrichten konnten. Denn die Enge bezieht sich nicht auf das Gefecht selbst, sondern auf die Anfahrt zum Gefecht.

Der Widerspruch, daß die Griechen bei Artemision im offenen Wasser erfolgreich gekämpft und nun mit vermehrter Schiffszahl absichtlich einen engen Kampfplatz aufgesucht haben sollen, ist gehoben, da nicht der Kampfplatz, sondern nur der Zugang zum Kampfplatz die Enge bildete.

Neben der Tradition, daß Xerxes von einer Höhe am Salaminischen Sunde die Schlacht beobachtet habe, ist eine zweite erhalten, bei Plutarch, daß er seinen Thron auf einer Höhe an der Grenze von Megaris errichtet habe. Wie konnte eine solche Tradition sich bilden, wenn die Schlacht am südlichen Eingang des salaminischen Sundes, 10 bis 12 Kilometer von jenem Punkte entfernt stattfand? Jetzt ist sie zwar vermutlich nicht richtig, aber ganz rationell.

Endlich ist auch der nötige Raum für die Schlacht gefunden; die von Herodot berichtete Orientierung des rechten persischen Flügels auf Eleusis und das Verhalten der Korinther sind erklärt.

Umgekehrt, irgend ein Moment, das gegen die Zinnsche Rekonstruktion der Schlacht spräche, ist in der gesamten Quellen-Überlieferung nicht vorhanden.[94]

Die Griechen hatten gesiegt, aber so groß war ihr Sieg nicht, daß sie sie weit ins Meer hinaus verfolgt hätten. Sie erwarteten sogar eine Erneuerung des Angriffs. Aber Xerxes hatte sich überzeugt, daß er, namentlich wenn nun noch die Korkyräer kamen, nicht imstande sei, die Griechen zur See zu überwinden. Er schickte also die Flotte, die, wenn sie die Griechen nicht mehr besiegen, auch nichts mehr nützen konnte, nach Hause.

Der Krieg war darum noch keineswegs verloren. Zwar gegen die Isthmus-Stellung war jetzt nichts mehr auszurichten, aber die Perser hatten doch Mittel-Griechenland und Attika inne, und die Griechen wagten ihnen zu Lande nicht die Stirn zu bieten. Wenn also das Landheer in Griechenland blieb und sich von den unterworfenen Landschaften verpflegen ließ, so war anzunehmen, daß die Griechen, namentlich die Athener, nicht imstande, ihr Land gegen wiederholte Einfälle zu schützen, mit der Zeit mürbe werden würden. Sie konnten doch nicht jedes Jahr ihre Stadt räumen und über das Wasser fliehen.

Der Krieg mußte also jetzt auf längere Dauer angelegt werden. Da war für den Großkönig selber in Hellas nichts mehr zu tun; seine Gegenwart hätte große, glänzende Taten verlangt, die vorläufig nicht mehr zu erwarten waren. Im Gegenteil, es war auch politisch-militärisch richtig, daß Xerxes persönlich nach Asien zurückkehrte. Der schwache Punkt der persischen Position war die geringe Zuverlässigkeit der ionischen Griechen. Wenn diese etwa abfielen, so war das persische Heer in Hellas in gefährlicher Art vom Mutterlande getrennt. Die persönliche königliche Autorität war, da man über viele weitere Truppen nicht verfügte, das beste Mittel, die ionischen Griechen in Gehorsam zu erhalten. Xerxes also übergab den Oberbefehl an Mardonius und kehrte nach Sardes zurück, wo er zunächst blieb.53 Mardonius ging nach Nord-Griechenland zurück, wo er keinem plötzlichen Überfall ausgesetzt war und sein Heer in den unterworfenen Landschaften verpflegen lassen konnte. Von hier konnte er in jedem gelegenen Moment die Offensive wieder aufnehmen.[95]

Quelle:
Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte. Berlin 1920, Teil 1, S. 88-96.
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