Vorläufer der Treffen-Taktik.

[396] Die Treffen-Taktik ist eine Erfindung von so außerordentlich großer Bedeutung in der Geschichte der Kriegskunst, daß man gern jeden einzelnen Moment in der Entwicklung feststellen möchte. Die Quellen lassen uns aber darüber im Stich. Plötzlich und auf beiden Seiten zugleich ist die Neuerung da. Vorläufer sind die Haken-Aufstellung von Hannibals Afrikanern bei Cannä und die kleinen Truppen-Abteilungen hinter Alexanders beiden Flügeln bei Gaugamela. Noch weiter zurück kann man die Reserve nennen, die Xenophon in dem Gefecht gegen Pharnabazus zurückhält. Auf der andern Seite ist die römische Gliederung der Phalanx nach den drei Schichten der Hastaten, Principes und Triarier zwar nicht eine direkte Vorstufe zur Treffen-Taktik, aber doch eine Einteilung, die dem Scipio zu Hilfe kam und ihm die Einführung der Neuerung erleichterte.

Aber von allen diesen Analogien bis zu dem organischen Prinzip ist doch ein gewaltiger Sprung. Die römischen Hastaten, als ihnen die Principes zum erstenmal nicht unmittelbar folgten, werden sich wie halb verraten vorgekommen sein, und nur ein Feldherr von höchstem persönlichen Ansehen und des unbedingten Vertrauens seiner Soldaten sicher, konnte eine solche Reform wagen. So einleuchtend die Vorteile eines zweiten Treffens sind, so muß[396] man sich doch immer daneben halten, wieviel dadurch verloren ging. Wozu stellte man denn die ungeheuren Massen ins Feld? Wir haben gesehen, daß man sie viel weniger verwandte, die Schlachtlinien zu verlängern, als die Tiefen zu verstärken. Der Massendruck sollte den Sieg bringen. Löste man also die hintere Hälfte ab, so erschien das zunächst als ein Widerspruch gegen das ganze Phalangen-Prinzip. Die Füllung der beim Vormarsch entstehenden Lücken, für welchen Zweck die Manipel-Ordnung einst geschaffen war, war jetzt wegen des Abstandes der drei Schichten voneinander erschwert und der entscheidende Druck aus der Tiefe auf weniger als die Hälfte herabgesetzt.

Dieser Widerspruch wurde ausgeglichen durch die militärische Erziehung. Wie einst die römische Manipel-Ordnung dadurch möglich geworden war, daß der einzelne Mann wußte und glaubte, die Nachbar- wie die nachfolgenden Manipel würden ihre Pflicht tun, so war der militärische Sinn jetzt derart gesteigert, daß das erste Treffen der physischen Nähe und des physischen Nachdrückens der hinteren Hälfte entbehren konnte und sich an der moralischen Gewißheit, daß im Notfall die Hilfe nicht fehlen werde, genügen ließ. Soviel innere Sicherheit können Bürgersoldaten nicht haben; dazu gehören Krieger, die Berufssoldaten geworden sind, und Offiziere von langjähriger Übung. So klein der Unterschied scheint, daß zwischen die längst bestehenden Schichten der Hastaten, Principes und Triarier hundert oder einige hundert Fuß Abstand gelegt werden, so bedingt dieser Abstand doch ein ganz anderes Kriegswesen, einen ganz anderen militärischen Geist, im Feldherrn ebenso wie in den Offizieren wie in den Soldaten. Ein Bürgergeneral würde die Treffen-Taktik nicht handhaben; der größte Feldherr würde mit Bürgersoldaten sie nicht in Funktion setzen können.

Zweites Treffen und Reserve sind Begriffe, die in einander übergehen. Eine Reserve bleibt unbedingt zur Verfügung des Feldherrn; ein zweites Treffen folgt dem ersten so nahe, daß es auch ohne besonderen Befehl in den Gang des Gefechtes entweder ganz oder teilweise eingreifen oder hineingezogen werden kann. Man wird daher den Ausdruck Reserve gebrauchen, wenn es sich um etwas ferner stehende und deshalb kleinere Truppenkörper handelt,[397] die im übrigen ganz so wie ein zweites oder drittes Treffen aufgestellt sein können.

Naraggara ist jedenfalls nicht das erste Gefecht gewesen, wo Scipio die neue Kampfesart erprobt. Auch von der vorhergehenden Schlacht auf den »großen Feldern«, wo er den Hasdrubal und Syphax besiegte (203), berichtet Polybius (XIV, 8, 11), daß das Fußvolk des feindlichen Zentrums von den Principes und Triariern auf beiden Flanken umgangen und eingeschlossen wurde. Diese haben also eine Bewegung ganz analog derjenigen von Naraggara gemacht. Das Wahrscheinlichste ist, daß Scipio die neue Taktik in Spanien ausgebildet hat, wo uns berichtet wird, daß er seine Soldaten tüchtig exerzieren ließ. Als der Senat seine Armee in Sicilien, über die allerhand Klagen gekommen waren, ehe sie nach Afrika hinüberging, durch eine Kommission inspizieren ließ, ließ Scipio dieser ein Land- und Seemanöver bei Syrakus vormachen,196 um die Übung und Kunstfertigkeit seiner Soldaten zu zeigen. Etwas Näheres, wieweit diese Manöverbilder wirklich Vorbilder der Evolutionen auf dem Schlachtfelde gewesen sind, wissen wir aber nicht.

Es ist nicht unwahrscheinlich, daß um diese Zeit die Römer auch den Wurfspieß, mit dem die ersten Glieder der Manipel bewaffnet waren, nach einem Muster, das sie bei den Iberern fanden, verbesserten. Man darf also vielleicht sagen, daß zu den Heeresformen Scipios auch die Einführung des pilum gehört habe.197


1. Ich habe den Gang der Schlacht bei Naraggara vielleicht etwas sicherer dargestellt, als es uns der Stand der Quellen erlaubt. Aber ich wollte den Gang der Erzählung nicht fortwährend durch kritische Auseinandersetzungen mit den Quellen unterbrechen, um die Linien des Typischen in dem ganzen Ereignis, auf die es uns hauptsächlich ankommt, möglichst deutlich hervortreten zu lassen. Ich kann es mir aber auch ersparen, die kritische Begründung hier in allen Einzelheiten nachzuholen, da ich dafür auf eine ausgezeichnete Untersuchung von KONRAD LEHMANN198 verweisen kann, der in derselben Weise, wie in den obengenannten Werken Josef[398] Fuchs, philologische Akribie mit militärischem Urteil verbindet und den Gang der Schlacht völlig klargestellt hat.

Wir sind über die Schlacht bei Naraggara viel weniger gut berichtet, als über die Schlacht bei Cannä, weil Polybius hier nicht mehr über seine ausgezeichnete Quelle aus dem karthagischen Lager verfügte, sondern ausschließlich auf römische Berichte angewiesen war, und wir wissen schon, wie sehr Polybius, trotz seiner Kritik, von seinen Quellen abhängig ist. Er scheidet wohl das schlechthin Fabelhafte aus ihnen aus und hat z.B. den Zweikampf zwischen Hannibal und Scipio, durch den andere römische Berichte die Schlacht entschieden werden lassen, nicht aufgenommen, aber es ist immerhin noch sehr viel Falsches und Störendes stehen geblieben, was wir uns entschließen müssen, mit scharfem Messer auszuschneiden, wenn wir uns nicht auf das bloße Nacherzählen beschränken, sondern zu einem kriegsgeschichtlich verständlichen Bilde gelangen wollen. Man entschließt sich einem Polybius gegenüber ja immer sehr schwer, einen von ihm berichteten Vorgang für sachlich unglaubwürdig und unmöglich zu erklären, aber ich erinnere daran, wie wenig seine hellenischen Schlachtschilderungen befriedigen, was er uns über den römischen Flottenbau und über die römisch-gallischen Schlachten berichtet; daß seine Angabe über die Stärke des karthagischen Heeres in Spanien höchst anfechtbar ist; daß er uns die alberne römische Fabel berichtet, Hannibal habe sich vor seinen eigenen keltischen Bundesgenossen so gefürchtet, daß er sich immer durch verschiedenartige Perücken unkenntlich gemacht habe; daß er die römische Renommisterei, die Legionen hätten sich im Jahre 211 vor Rom den Puniern zu offener Feldschlacht gestellt, halbwegs nacherzählt.

Trotz alledem bleibt Polybius sicherlich eine Autorität ersten Ranges, aber es wäre verkehrt, sich ihm vollständig gefangen zu geben. Der großen Bestimmtheit gegenüber, mit der die römische Legende auftrat, und bei der tiefen inneren Verehrung, die ihn für das römische Staatswesen beseelte, hat er seiner Kritik nicht die unbedingt durchgreifende Kraft zu geben vermocht, deren die Wissenschaft bedarf, um zu völliger Klarheit zu gelangen. Lehmann hat höchst wahrscheinlich gemacht, daß sehr vieles aus dem Polybianischen Bericht aus dem Epos des Ennius stammt. Nicht so, daß Polybius so naiv gewesen wäre, die Schilderungen eines Heldengedichtes für historische Realitäten zu nehmen, aber in dem Kreise der Scipionen, wo er lebte und seine Nachrichten sammelte, hatten sich die Bilder der poetischen Phantasie des Ennius allmählich mit der wirklich historischen Tradition verschmolzen, so daß die Erzähler selber die Elemente wohl nicht mehr sicher voneinander zu unterscheiden vermochten, und durch dieses Zwischenglied, dem z.B. zweifellos auch der von Appain berichtete Zweikampf der Feldherren entstammt, ist auch ein rein fiktives Element in die Schilderung des rationalistischen Analytikers Polybius gekommen.


2. Die Hauptpunkte, die bei der Polybianischen Erzählung von Naraggara kritisch zu beachten sind, sind folgende:[399] Polybius gibt einen Grund für den Treffenabstand zwischen Hastaten und Principes nicht an; statt dessen erwähnt er eine andere Änderung, die Scipio gegen den römischen Brauch anordnete, daß nämlich die Manipel nicht wie sonst auf die Intervalle, sondern aufeinander ausgerichtet waren. Das sei geschehen um der Menge der feindlichen Elefanten willen. Dagegen ist zu sagen, daß erstens die Römer nicht wissen konnten, daß Hannibal diesmal die Elefanten, statt bei seiner Kavallerie, vor seinem Fußvolk aufstellen würde, und daß zweitens, wenn ein Treffenabstand dazwischen lag, das Ausrichten der Manipel aufeinander gar keinen Zweck mehr hatte. Angenommen selbst, die Elefanten hätten den Römern den Gefallen getan, immer richtig in die Intervalle zu laufen, so waren sie doch nicht an die gerade Linie gebunden und hätten die Lücken im zweiten Treffen auch gefunden, wenn sie einige Schritte – um mehr handelt es sich ja nicht – rechts oder links waren. Es ist klar, daß in die ebenso richtige wie wichtige historische Erinnerung von der Neuerung des Treffenabstandes, die den Sänger Ennius wenig interessierte, sich Bilder aus dem Elefantenkampf eingemischt haben, die er sich nach den freien Gesetzen dichterischer Taktik ausgestattet hatte.

Die Intervalle zwischen den Hastatenmanipeln soll Scipio mit Veliten ausgefüllt haben, die aus ihnen hervorbrechen sollten. Irgend ein Grund, weshalb grade in dieser Schlacht die Veliten anfänglich in den Intervallen gestanden haben sollen, ist nicht ersichtlich; der Vorteil, den die Intervalle für einen geordneten Vormarsch boten, wäre ja dadurch verloren gegangen. Lehmann vermutet, daß es sich nur um die Stellung beim ersten Aufmarsch handelte, ehe der Vormarsch begonnen wurde, wo Scipio die Ansprache an seine Truppen hielt und deshalb eine möglichst gedrängte Aufstellung vonnöten war.

Daß das erste Treffen Hannibals (Ligurer, Kelten, Balearen, Mauren) aus Schützen bestand, ist von Lehmann mit Sicherheit nachgewiesen. Nach unserem Sprachgebrauch bezeichnen wir es deshalb nicht als ein eigentliches »Treffen«.

Auch die Römer standen, wie Lehmann höchst wahrscheinlich gemacht hat, in zwei Treffen, indem die Principes und Triarier aufeinandergeschlossen waren. Bei der Normalstärke der Manipel würde sich dabei die Inkongruenz ergeben, daß das zweite Treffen erheblich stärker gewesen wäre, als das erste, während die Natur der Dinge eher des Umgekehrte mit sich bringt. Die Schützen, die man zum ersten Treffen rechnen kann, gleichen das doch nicht aus. Das erste Treffen muß immer so stark sein, daß es auf jeden Fall den Frontalangriff des Feindes aushält. Scipio muß das auf irgend eine Weise ausgeglichen haben.

Die künstliche Verzögerung des Phalangenkampfes hat in der römischen Legende den Niederschlag gefunden, daß das karthagische Bürgertreffen, statt dem ersten nachzurücken, aus Feigheit Halt gemacht habe und daß die Plänkler sich deshalb verraten geglaubt hätten.[400]

Die Tatsache, das das römische Hastatentreffen sich mit dem karthagischen Bürgertreffen etwa die Wage hielt, ist von der patriotischen römischen Dichtung bei Polybius folgendermaßen wiedergegeben. Die Karthager wurden zunächst von ihren eigenen Söldnern angefallen, die umkehrten und sie für ihren feigen Verrat strafen wollten. In der Not wurden sie tapfer, und einmal im Zuge, brachten sie sogar die römischen Hastaten, die merkwürdigerweise den Kampf der Karthager untereinander nicht ausgenutzt haben, in Verwirrung. Endlich wurden sie von diesen doch geschlagen, aber Scipio ließ die siegreichen Hastaten von der Verfolgung durch Trompeten-Signale zurückrufen, weil das Feld so mit Toten, Verwundeten und Waffen bedeckt, der Boden von dem vielen Blut so schlüpfrig geworden war, daß die Truppen nicht mehr in Ordnung hindurchkommen konnten. Daß, wenn siegreich, die Hastaten ja über dies blutübergossene, glitscherige Feld schon hinüber sein mußten und erst der Rückzug sie nötigte, es wieder zu durchqueren, hat den Poeten natürlich nicht angefochten, zeigt uns aber sehr deutlich, wie wenig vorsichtig Polybius gewesen ist, indem er seinen Quellen vertraute.

Die entscheidende Bewegung Hannibals mit seinem zweiten Treffen ist von Polybius direkt gar nicht erwähnt: ein deutliches Zeichen, daß wir nur einen römischen Bericht ohne eigentliche historische und taktische Gesichtspunkte vor uns haben. Die Tatsache erhellt für uns aber indirekt aus der Bewegung Scipios, der seinerseits sein zweites Treffen rechts und links herauszieht und dabei mit den Veteranen Hannibals zusammenstößt, die also die analoge Bewegung von ihrem ursprünglichen Platz aus gemacht haben müssen. Als Motiv für die Bewegung Scipios wird aber nicht diejenige des Feindes angegeben, das wäre zu nüchtern, zu prosaisch gewesen, sondern jene Menge von Leichen und Blut in der Mitte, die nötigte, andere Wege einzuschlagen.


3. Über die Stärke haben wir auf beiden Seiten keine sicheren und zuverlässigen Nachrichten, mit Ausnahme des Punktes von der großen Überlegenheit der Römer an Reiterei. Die Gesamt-Stärke der Römer hat Lehmann (S. 532, S. 574) mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf 35000 Mann, eingeschlossen 10000 Numider, angenommen. Daß Hannibal an Fußvolk überlegen war, dürfte weniger aus der Behauptung der römischen Quellen, als aus der Bedrängnis folgen, in die er die Römer zu setzen vermochte. Die Angabe, daß er nicht weniger als 80 Elefanten gehabt habe, ist als zweifellos übertrieben zurückzuweisen.


4. Die beiden Schlachten von Bäcula, die zweite auch Elinga, Silpia oder Ilipa genannt,199 weisen höchst künstliche Manöver auf. Scipio umgeht beidemal den Feind auf beiden Flügeln, obgleich er in der zweiten Schlacht nur 45000 Mann zu Fuß und 3000 Reiter gegen 70000[401] Mann zu Fuß, 4000 Reiter und 32 Elefanten gehabt haben soll. Zweifellos ist auch hier Polybius nicht scharf genug in der Kritik gewesen und hat römische Fabeleien so rationell, wie es möglich war, nacherzählt. IHNE, Röm. Gesch. Bd. 2, S. 350 u. S. 369 ist der Ansicht, daß wahrscheinlich beide Schlachten, jedenfalls aber die erste, reine Erdichtungen sind. Beidemal hat die Schlacht keinen unmittelbaren Erfolg. Die erste soll Hasdrubal rechtzeitig abgebrochen und mit dem geschlagenen Heere den Zug nach Italien angetreten haben; die zweite voll auszunutzen verhinderte die Römer das plötzlich ausbrechende furchtbare Gewitter, das auch im Jahre 211 zweimal die Schlacht vor Rom verhinderte. Kriegsgeschichtlich ist jedenfalls aus diesen Schlachten nichts zu entnehmen. Ebensowenig aus dem Livius XXVIII, 33 und Fontin II, 3, 1 berichteten Treffen.

Die bei Livius200 aufbewahrten Erzählungen von den vielfachen Gefechten in Italien nach Cannä zeigen öfter eine treffenartige Aufstellung von Legionen hintereinander. Alle diese Berichte haben jedoch nicht die allergeringste Glaubwürdigkeit.[402]

Quelle:
Hans Delbrück: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte. Berlin 1920, Teil 1, S. 396-403.
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