9. Zahl, Namen und Bedeutung der Heldenstreiter Davids.

[381] Im Nachtrag zum zweiten Buche Samuels (23, 8-39) ist ein Register oder Verzeichnis der Tapferen (םירובג) Davids enthalten, welches ein durchaus altes und originales Gepräge hat. Für die Geschichte Davids ist es von großer Bedeutung. Allein es enthält so viele Dunkelheiten, daß es bisher nicht nach Gebühr gewürdigt werden konnte und überhaupt ohne Kritik kein brauchbares historisches Material liefert. Eine kritische Behandlung dieses uralten Stückes ist aber um so leichter, als zwei Parallelen dazu vorliegen. Dasselbe Register ist nämlich in der Chronik kopiert (I. 11, 10-40), und zum Teil kommen die an den beiden Stellen aufgezählten Namen auch in einer anderweitigen Stelle der Chronik (I. 27, 2-15) vor. Hier werden nämlich Kriegsoberste über je 24 000 Mann namhaft gemacht, und unter diesen stimmen 12 Namen mit 12 im Register aufgezählten Heldenstreitern Davids überein. Eine kritische Vergleichung dieser drei Parallelstellen gibt das genaue Verhältnis der Zahl, Namen und Bedeutung der Gibborim an die Hand.

Was die Zahl betrifft, so ist sie in der Hauptquelle (Samuel Text I) genau angegeben, daß ihrer siebenunddreißig (V. 39) waren: העבשו םישלש (םירובגה) לכ, und diese Angabe muß den Ausgangspunkt der Untersuchung bilden, es dürfen weder mehr noch weniger herauskommen. Allein bei der Aufzählung kommen im Verzeichnis der ersten Quelle (Text I) nur 36 Namen [381] und in dem der anderen Quelle (Chronik Text II) nur 35 vor. Hier muß die Kritik einsetzen, um die Zahl zu komplettieren. Sie kann nicht fehlgehen, wenn sie auf ein Moment Rücksicht nimmt. Bei den allermeisten Heldenstreitern ist nämlich angegeben, aus welcher Stadt sie stammten oder welchem Volksstamme sie angehörten, entweder לאצבק ןמ ,םחל תיב ןמ oder adjektivisch ינתערפה ,ילמרכה ,יעקתה oder als Gentilicium יתחה ,ירתיה ,ינומעה. Da, wo diese Angabe fehlt, muß der Text schadhaft sein und wieder ergänzt werden. Auch der Vatername der Heldenstreiter wird zuweilen hinzugefügt. Die anderweitigen Divergenzen in den beiden Haupttexten können durch gegenseitige Vergleichung beseitigt werden. So heißt es von Benajahu ben Jojada ganz richtig (V. 23): דבכנ םישלשה ןמ אב אל השלשה לאו, er war von den Dreißig oder mehr als die Dreißig geehrt, hielt aber keinen Vergleich mit den Drei aus. Dagegen lautet der Text von dem Heldenstreiter Abischaï (in Text I, V. 19): יכה השלשה ןמ אב אל השלשה דעו רשל םהל יהיו דבכנ und (in Text II, V. 21): אל השלשה דעו רשל םהל יהיו דבכנ םינשב השלשה ןמ אב. Hier muß offenbar ebenso gelesen werden: ןמ םישלשה statt השלשה ןמ. [So auch Klostermann p. 87.) Noch einigemal kommt im Text diese Divergenz von םישלש und השלש vor, woraus dann ישלש geworden ist. Diese Konfusion hat zu Mißverständnissen Anlaß gegeben. Bei richtiger kritischer Behandlung bleibt kein Mißverständnis übrig.

Zunächst ist das Verhältnis der Zahl drei und der Zahl dreißig zu ermitteln, welche in dem Register öfter wiederkehrt. Denn eine oberflächliche Betrachtung derselben würde darauf führen, daß es nur 33 Gibborim gegeben habe. Aber mit dieser Zahl steht nicht bloß die deutlich angegebene Summe von 37, sondern auch die spezielle Aufzählung von 36 oder 35 im Widerspruch. Allerdings hat es unter der Zahl der davidischen Heldenstreiter drei gegeben, welche als die Tapfersten der Tapferen galten. Sie werden an der Spitze des Verzeichnisses genannt, und ihre Heldentaten werden ausführlich geschildert; diese werden schlechtweg השלשה »die Drei« genannt. Dann gab es dreißig, von denen bloß Namen und Herkunft angegeben sind; sie heißen םישלשה, »die Dreißig«. Zwischen diesen Drei und den Dreißig werden noch genannt die auch anderweitig bekannten Benajahu ben Jojada und Abischaï. Das gäbe also die Summe von 35. Aber man weiß nicht, wohin diese beiden gehören, ob zu den Drei oder zu den Dreißig. Hier liegt die Hauptkonfusion. Zu den Dreien können sie selbstverständlich nicht gehört haben, aber auch nicht zu den Dreißig, denn im Verzeichnis (V. 24) ist genau angegeben, daß diese Dreißig mit Aßah-El, Abischaïs und Joabs Bruder, begonnen haben, oder daß dieser in der Reihenfolge der erste derselben gewesen: יחא לא השע םישלשב באוי. Die Quelle III (Chronik 27, 2) gibt deutlich von Benajahu an, daß er nicht zu den Dreißig gehört hat, sondern über ihnen stand: רובג והינב אוה םישלשה לעו םישלשה13. Wohin gehörten also die beiden, Benajahu und Abischaï?

Machen wir uns die Schwierigkeit klar. Es sollen im ganzen 37 Tapfere [382] Davids sein. Aber diese werden eingeteilt in eine Klasse von drei und in eine andere von dreißig. Außerdem werden zwei Tapfere genannt, die weder zur einen noch zur anderen gehören. Zählt man diese mit, so gibt die Summe 35 und es sollen doch 37 sein, und zudem werden speziell nur 36 Namen aufgezählt!

Zur Lösung dieser Schwierigkeiten bietet der Text der Chronik den Schlüssel. Er hat zur Detailaufzählung zwei Introduktionen. Während es in Samuel (V. 8) lautet: דודל רשא םירובגה תומש הלא, heißt es in Chronik (V. 10): ומע םיקזחתמה דודל רשא םירובגה ישאר הלאו וכילמהל ... ותוכלמב und weiter (V. 11): םירובגה רפסמ דודל רשא. Dieser Text gibt also ein anderes Verhältnis an: Es hat zwei Klassen von Heldenstreitern gegeben: 1. Dreißig Tapfere und 2. Häupter über die Tapferen, nämlich solche, welche die dreißig angeführt und befehligt haben. Zu diesen Häuptern gehörten zunächst die drei Tapfersten der Tapferen, welche im Verzeichnis zuerst genannt werden (die Namen sollen später rektifiziert werden). Von diesen drei heißt es (V. 13): שאר םישלשה ןמ השלש ודריו, die drei Häupter der Dreißig. שאר steht hier im Singular für םישאר . Aber nicht bloß diese drei, sondern auch Benajahu befehligte die Dreißig, wie aus der Stelle in Chronik (I. 27, 6) folgt: םישלשה לע und auch aus dem Haupttext (V. 23): דבכנ םישלשה ןמ. Und auch Abischaï war Haupt der Dreißig. Es heißt zwar von ihm in Chronik (V. 20) השלשה שאר אוה; aber im Samuel (V. 18) lautet der Passus ישלשה שאר אוה. Diese ungewöhnliche Form hat die Masoreten veranlaßt, השלשה daraus zu machen. Allein es muß offenbar lauten םישלשה, wie die syrische Version vor sich hatte: אשיר אוה ןיתלתד. Wir haben aber gefunden, daß auch bei Abischaï so wie bei Benajahu angegeben ist: םישלשה ןמ אב אל השלשה דעו רשל םהל יהיו דבכנ (ונה) יכה, er war zwar Haupt und Anführer der Dreißig, gehörte aber nicht zu den Dreien.

Der Text der Chronik und implicite auch der Samuels gibt also eine zweifache Klassifikation der Heldenstreiter Davids an. Häupter der Tapferen und Tapfere. Diese zählten dreißig, jene müssen also sieben gezählt haben. Diese sieben wurden wiederum klassifiziert in drei Tapferste der Tapferen und in vier minder Tapfere, die zwar auch die Dreißig befehligt haben, aber mit den Drei keinen Vergleich aushielten: אב אל השלשה דעו. Allein anstatt sieben werden speziell nur fünf aufgezählt: die drei Tapfersten, ferner Abischaï und Benajahu. Es fehlen also im Texte zwei. Diese müssen wir aufsuchen. Indessen ehe wir ihre Spur verfolgen, müssen wir die Rechnungsprobe machen, ob es tatsächlich nur 30 untergeordnete Gibborim gegeben hat, da beide Quellen davon speziell 31 zählen von Aßah-El, dem ersten, bis zu Urija, dem letzten. Daher stehen sie in Widerspruch mit der Angabe der Gesamtsumme 37, da sie nur 36 Namen aufzählen, nämlich 31 einfache Tapfere und 5 Höhere (in der Chronik fehlt noch ein Name).

Die kritische Vergleichung beider Texte ergibt indes, daß einer von diesen 31 Namen eliminiert werden muß, und daß überhaupt manche Namen rektifiziert werden müssen. Es ist bereits angegeben, daß das Verzeichnis der einfachen Gibborim die Reihe mit Aßah-El eröffnet. Auffallenderweise stimmen beide Texte nur bezüglich zweier auf Aßah-El folgenden Namen überein, divergieren aber bei dem dritten, harmonieren indes wieder bei [383] dem vierten, fünften usw. Oder anders ausgedeutet: im Chroniktexte fehlt ein Name, der im Samueltexte aufgezählt wird, und, was noch auffallender ist, die griechische Version zu Samuel hat diesen Namen auch nicht. Ein Überblick über die Texte veranschaulicht diese Divergenz und bestätigt auch die Annahme, daß diese Reihe eine besondere Klasse bildete.


Text der Chronik.

םיליחה ירובגו

באוי יחא לאהשע .1

םחל תיבמ ודוד ןב ןנחלא .2

ירורהה תומש .3

ינולפה ץלח .4

.יעוקתה שקע ןב אריע .5


Text in Samuel.

םישלשב באוי יחא לאהשע .1

םחל תיב[מ] ודוד ןב ןנחלא .2

ידרחה המש .3

ידרחה אקילא .4

יטלפה ץלח .5

.יעקתה שקע ןב אריע .6


Text der LXX zu Samuel.

Καὶ ταῦτα τἀ ὀνόματα τῶν δυνατῶν Λαυεὶδ τοῦ βασιλέως

1. Ἀσαὴλ ἀδελϕὸς Ἰωάβ, οὗτος ἐν τοῖς τριάκοντα.

2. Ἐλεανἀν υἱὸς Λουδεὶ πατραδέλϕ ου αὐτοῦ ...

3. Σαιμἀ ὁ Ῥουδαῖος.

4. Σελλὴς ὁ Κελωϑεί.

5. Εἰρας υἱὸς Εἰσκἀ ὁ Θεκωείτƞς.


Aus dem Verzeichnis muß demnach der Name אקילא ידרחה eliminiert werden, da er in zwei Texten fehlt. Die Entstehung desselben läßt sich noch erklären. ידרחה ist dittographiert, und אקילא ist Vatername des המש. Ursprünglich mag es also gelautet haben ןב המש ידרחה אקילא, daraus ist nun entstanden ידרחה המש und ודרחה אקילא. Merken wir uns noch die Variante von ידרחה und ירורחה.

Fällt ein Name aus dem Register aus, so bleiben richtig dreißig Namen im Samueltext; es sind die 30 einfachen Heldenstreiter. Wir müssen aber die kritische Operation auch auf den Chroniktext anwenden. Denn dieser hat auch 31 Namen, obwohl אקילא fehlt. Auch hier muß ein Name eliminiert werden. Bei genauer Betrachtung fällt er von selbst weg. Von dem 17. Namen an herrscht nämlich eine auffallende Divergenz bezüglich derselben in beiden Texten, während sie bei den vorangehenden und nachfolgenden so ziemlich konvergieren.


Text der Chronik.

ימורחבה תומזע .51

ינבלעשה אבחילא .61

ינוזגה םשה ינב .71

יררהה הגש ןב ןתנוי .81

יררהה רכש ןב םאיחא .91

ירוא ןב לפילא .02

יתרכמה רפח .12

ינלפה היחא .22

.ילמרכה ורצח .32


Text in Samuel.

.יררהה המש .ןתנוהי ןשי ינב .ינבלעשה אבחילא .ימחרבה תומזע .ירראה ררש ןב םאיחא

ירצח .ינלגה לפתיחא ןב םעילא .יתכעמה. ןב יבסחא ןב טלפילא .ילמרכה


Um die richtige Lesart wiederherzustellen, muß man davon ausgehen, daß Nr. 17 nicht in Ordnung sein kann. Denn ein Eigenname kann nicht ינב gelautet haben. Ferner kann ןתנוהי nicht Beiname, sondern muß ein selbständiger Eigenname sein, wie Chronik Nr. 18 auch hat. Endlich kann יררהה המש auch nicht richtig sein, da dieser Name bereits in Nr. 3 vorkommt und יררהה המש ganz gleich ist ידרחה המש. Diese drei Betrachtungen führen darauf, daß ינב in Nr. 17 eine Dittographie ist von dem vorangehenden [384] Attributiv nach dem Stadtnamen, von ינבלעש. Der 17. Name lautete demnach entweder ןשי oder םשה. Dazu gehört noch ein Stadtname, der im Chroniktext erhalten ist ינזגה, also Nr. 17 ינוזגה14 (םשה) ןשי. Der 18. Name lautete ןתנוהי (ןתנוי), und dazu der Vatername ןב הגש (Chronik) oder המש ןב (Sam.); ירראה oder יררהה ist wieder Stadtname. Nr. 18 muß also vollständig heißen יררהה (המש) הגש ןב ןתנוהי. Aus dem Verzeichnis in Samuel muß also ררהה המש wieder eliminiert und dafür ןתנוהי gesetzt werden. Bei Nr. 19 kommt nur eine geringe Variante vor, und zwar der Vatername ררש neben רכש und der Stadtname ירראה neben יררהה. Dagegen herrscht bei Nr. 20 wieder Konfusion. Zwar ist לפילא als eine Abkürzung von טלפילא anzusehen. Der Eigenname des 20. Gibbor wäre demnach gesichert. Aber wie weiter? Sehen wir, worin beide Texte übereinstimmen. Beide haben hinter dem Namen noch ein ןב, folglich muß der Vatername dabei genannt gewesen sein. Beide haben ferner den ziemlich gleichlautenden Stadtnamen יתכעמה neben יתרכמה. Folglich ist das, was zwischen ןב und dem Beinamen steht, als Vatername anzusehen, und das zweite ןב in Samuel ist als Dittographie zu eliminieren. Derselbe Fall wiederholt sich in Jeremia. Dort wird der Genosse des Jochanan ben Kareach genannt יתכעמה ןב והינזי (40, 8). Aber Maachati kann nur Familienname sein. Aus das. 42, 1 erfahren wir den Namen des Vaters, nämlich היעשוה ןב הינזי; folglich war sein vollständiger Name יתכעמה היעשוה ןב והינזי. Ebenso lautete der Name des Tapfern יתכעמה יבסחא ןב טלפילא, dafür in Chr. יתרכמה רפח רוא ןב (ט)לפילא . Die Laute יבסחא und רפח רוא müssen einander decken. In der Chronik sind aus einem einzigen Namen zwei entstanden. Zieht man einen davon ab, so bleiben auch in diesem Verzeichnis nur 30 Namen übrig. Bei den noch übrigen Namen herrschen keine tiefgreifenden Varianten. Nur beim 21. muß der Text der Chronik wegen eines wichtigen historischen Moments berichtigt werden. In Samuel wird der Sohn des berühmten oder berüchtigten Achitophel, des unfehlbaren Ratgebers Davids, als Gibbor angeführt: ינלגה לפתיחא ןב םעילא. Diese Lesart ist unanfechtbar, da wir auch anderweitig wissen, daß Achitophel aus Gilo stammte und ינלגה genannt wurde. In der Chronik steht aber dafür היחא ינלפה. Es fehlt hier offenbar םעילא; von לפתיחא ist noch ein Rest geblieben יחא (היחא), und ינלפה steht für ינלגה. Achitophels Sohn und Bathsebas Vater gehörte demnach zu der Schar der Heldenstreiter Davids.

Es hat sich also ergeben, daß tatsächlich nur dreißig Namen der einfachen Gibborim im Register speziell aufgezählt werden, indem in der Chronik bei zwei verschiedenen Namen aus einem Vaternamen ein Name zuviel aufgeführt ist. Überblicken wir die Namen der 30 Heldenstreiter mit Angabe der Varianten (I. Sam.; II. Chron. Kap. 11; III. Chron. Kap. 27), weil uns die Städte interessieren dürften, woher sie stammten:


  • [385] 1. באוי יחא לאהשע.
  • 2. םחל תיבמ ודוד ןב ןנחלא.
  • 3. I. יררהה המש. II. ירורהה תומש. III. חרזיה תוהמש.
  • 4. I. יטלפה ץלח. II. ינלפה ץלח. III. ינב ןמ ינלפה ץלח םירפא.
  • 5. יעקתה שקע ןב אריע.
  • 6. יתתנעה רזעיבא.
  • 7. I. יתשחה ינבמ. II. יתשחה יכבס.
  • 8. I. יחחאה ןומלצ. II. יחוחאה יליע.
  • 9. יתפטנה ירהמ.
  • 10. I. II. יתפטנה הנעב ןב בלח. III. יתפטנה ידלח.
  • 11. ןימינב ינב תעבגמ יביר ןב יתא.
  • 12. ינתערפה והינב.
  • 13. I. שעג לחנמ ודה. II. שעג ילחנמ ירוח.
  • 14. I. יתברעה ןובלע יבא. II. יתברעה לאיבא.
  • 15. I. ימחרבה תומזע. II. ימרחבה תומזע.
  • 16. ינבלעשה אבחילא.
  • 17. I ... ןשי. II. (ינזמגה) ינזגה םשה.
  • 18. יררהה המש ןב ןתנוהי. II ... הגש ןב ...
  • 19. I. ירראה ררש ןב םאיחא. II. יררהה רכש ןב ...
  • 20. I. יתכעמה יבסחא ןב טלפילא. II. רפח רוא ןב לפילא יתרכמה.
  • 21. I. ינלגה לפתיחא ןב םעילא. II. ינלפה היחא.
  • 22. I. ילמרכה (]iarztehc[ ירצח) ]orztehc[ ורצח. II ... ורצח [chetzro].
  • 23. I. יכראה ירעפ. II. יבזא ןב ירענ. [na'ari]
  • 24. I. הבצמ ןתנ ןב לאגי. II. רחבמ ןתנ יחא לאוי.
  • 25. I. ידגה ינב. II. ירגה ןב ...
  • 26. ינומעה קלצ.
  • 27. I. באוי ילכ אשנ יתראבה ירחנ. II. יתרבה ...
  • 28. ירתיה אריע.
  • 29. ירתיה ברג.
  • 30. יתחה הירוא.


Es gibt also nicht mehr und nicht weniger als dreißig einfache Heldenstreiter Davids. Die noch weiter in Chronik das. V. 41b-47 aufgezählten 16 Namen müssen einem anderen Kreise angehört haben, da der Text der Chronik nicht so sehr von Samuel differieren kann, daß er mehr als 30 resp. 37 Tapfere enthalten haben sollte. Die Überschrift zu diesen 16 Namen in der Chronik scheint ausgefallen zu sein.

Haben wir die 30 einfachen Gibborim ermittelt, so müssen wir auch die sieben Gibborim finden, welche zugleich Anführer über die Dreißig waren. Unter diesen waren, wie wir gesehen haben, drei die Tapfersten der Tapferen, welche schlechtweg die Drei (השלשה) genannt werden. Von ihnen werden auch Heldentaten referiert. Über den Namen des ersten differieren die Texte:


I. Text in Samuel.

הנמש לע ינצעה ונידע אוה ישלשה שאר ינמכחת תבשב בשי .דחא םעפב ללח תואמ


II. Text in Chronik 11.

שלש לע ותינח תא ררוע אוה םישלשה שאר ינומכח ןב םעבשי .תחא םעפב ללח תואמ


III. Text in Chronik 27.

.לאידבז ןב םעבשי


Die Lesart םעבשי ist durch zwei Texte gesichert. Da ינמכחת oder ינומכח auf einen Ortsnamen hinweist, so gehört ןב nicht dazu, sondern setzt [386] einen fehlenden Vaternamen voraus. Dieser ist in III. erhalten: לאידבז. Der Name des Ortes, woher er stammte, muß ןומכ gelautet haben, vielleicht identisch mit ןובכ15; man muß also lesen ינומכה. Die Lesart םישלשה empfiehlt sich mehr, weil auch ישלשה darauf hinweist. Achthundert ist wohl richtiger als 300, da auch von Abischaï, der weniger geleistet hat und nicht denselben Rang einnahm, erzählt wird, er habe 300 erschlagen. Der emendierte Text muß also lauten: לאידבז ןב םעבשי ללח תואמ הנמש לע ותינח תא ררוע אוה םישלשה שאר ינומכה. Jaschabeam war der allertapferste und erste, weil er es mit 800 Feinden auf einmal aufgenommen hat. [Anders Klostermann z. St. Doch nimmt auch er 800 als richtige Ziffer an.]

Bezüglich des Namens des zweiten harmonieren die Texte, differieren aber scheinbar bezüglich des Details seiner Kriegstat:


I. Text.

םפרחב דוד םע םירבגה השלשב יחחא ןב ודד ןב רזעלא וירחאו ךיו םק אוה לארשי שיא ולעיו המחלמל םש ופסאנ םיתשלפב .'וגו דידי העגי יכ דע םיתשלפב


II. Text.

היה אוה םירבגה השלשב אוה יחוחאה ודוד ןב רזעלא וירחאו הדשה תקלח יהתו המחלמל םש ופסאנ םיתשלפהו םימד ספב .'וגו


Aus der Vergleichung ergibt sich, daß in I. das ןב vor יחחא dittographiert ist und daß es יחחאה heißen muß. Statt םפרחב muß gelesen werden םימד ספב, Schlachtplatz = םימד ספא In II. gehört הדשה תקלח יהתו und das Folgende dem dritten Helden an. Von Eleasar, Sohn Dodo aus Achoch, wird demnach erzählt, daß er mit David in Ephes-Damim war, als sich die Philister zum Kampfe stellten, und er die ganze Schar schlug, bis seine Hand ermüdete. In Chronik 27, 4 ist der Hauptname ausgefallen und davon nur geblieben ידוד יחוחאה.

Vom dritten Hauptstreiter fehlt im Text der Chronik der Name und der Anfang der Relation von seinem Bravourstück, nämlich das Folgende: אמש וירחאו (המחלמל .l)היחל םיתשלפ ופסאיו יררה אגא ןב bis םש יהתו הדשה תקלח. Weil dieser Name in Chronik ausgefallen ist, enthält ihr Register nur 35 Namen (o. S. 384). Schamma ben Aga hat ganz allein ein Linsenfeld gerettet, das eine philistäische Schar plündern wollte. Dann wird in beiden Quellen gleichmäßig erzählt, was diese drei Haupthelden Davids gemeinschaftlich ausgeführt haben. Vgl. Note 14. Mit diesen Dreien konnte sich niemand messen, auch nicht Abischaï und Benajahu, deren Heldentaten ebenfalls referiert werden, obwohl auch sie Häupter über die Dreißig oder geachteter als die Dreißig waren (םישלשה שאר oder ןמ דבכנ םישלשה). Diese zwei und die drei Tapfersten waren sämtlich Häupter der Gibborim (םירובגה ישאר). Es müssen aber im ganzen sieben gewesen sein. Es fehlen also offenbar zwei zur Gesamtzahl 37. Sind diese ganz unbekannt?

In einem andern Nachtrage (II. Samuel 21, 15-22 = I. Chronik 20, 4 bis 8) werden die Zweikämpfe erzählt, welche unter David vor Gath mit dortigen Riesenstreitern stattgefunden haben, vgl. Note 15. Als solche treten israelitischerseits auf Abischaï, Sibchaï, Elchanan und Jonathan, Sohn [387] Schimas, Davids Neffe. Dieser Jonathan erschlug einen herausfordernden rephaimitischen Riesen, der 12 Finger und 12 Zehen hatte. Warum kommt dieser Name nicht im Verzeichnis der Gibborim vor? Er gehörte höchstwahrscheinlich unter die Häupter der Gibborim wegen seiner Tapferkeit und seiner Verwandtschaft mit David. Der Name ist offenbar im Register ausgefallen, ebenso wie der Name des dritten der Drei in der Chronik. Das wäre also der sechste. Der siebente kann nur Amasa gewesen sein, Davids Vetter, der später zu Absalom übertrat und dessen Feldherr geworden ist. Auch er wird I. Chr. 12, 19 םישולשה שאר, Haupt der Dreißig, genannt, geradeso wie Abischaï und Benajahu. Sein Name mag wegen seines verräterischen Abfalls von David zu Absalom geflissentlich im Register weggelassen worden sein. Wir haben also die zwei fehlenden Hauptstreiter und damit die Vollständigkeit der Zahl 7 und der Zahl 37. Von diesen sieben waren drei die Tapfersten der Tapferen, השלשה: Jaschabeam Sohn Zabdiels aus Chamon, Eleasar Sohn Dodo יחוחאה und Schama Sohn Aga יררהה. Geringer als diese, aber höher als die Dreißig und deren Anführer (אב אל םישלשה דעו דבכנ השלשה ןמ) waren vier: Abischaï, Benajahu ben Jojada, ferner Jonathan, Davids Neffe, und Amasa, Davids Vetter. Diese vier und die drei waren םירובגה ישאר. Auf diese bezieht sich die erste Introduktion in der Chronik: לכ םע ותוכלמב ומע םיקזחתמה דודל רשא םירבגה ישאר הלאו וכילמהל לארשי. Unter diesen sieben standen die Dreißig (םישלשה), sie waren nicht םירובגה ישאר, sondern einfach םירובגה, die Heldenstreiter. Auf diese bezieht sich die zweite Introduktion םירובגה רפסמ הלאו. Sie gehört eigentlich in der Chronik zu Vers 26, da sie aber im Anfang gesetzt wurde, so wird daselbst noch einmal vor der Aufzählung der Dreißig wiederholt ירובגו 'וכו לא השע םיליחה. Das Register, das vielleicht noch Davids Kanzler angelegt hat, ist also vollständig und korrekt.

Diese Gibborim hatten nichts mit dem Heere zu tun; es war eine selbstständige Schar, welche David zu gefahrvollen Unternehmungen begleitete. Sie hatte auch nichts mit den Krethi und Plethi gemein, welche bloß eine dienende Leibwache von Trabanten waren. Daher werden sie nebeneinander aufgeführt: אבצה, der Heerbann, יתלפהו יתרכה und םירבגה לכו (II. Sam. 20, 7 u.a. St.). Es waren Tapfere, die sich freiwillig David angeschlossen haben, von seinem Heldenmute angezogen und angefeuert. Treffend schildert sie die Chronik (aus einer alten Quelle), wie sie David unterstützt haben, sich auf den Königsthron zu schwingen. Sie haben ihn vor Sauls Verfolgung geschützt, ihm gegen die Philister beigestanden und überhaupt seine Siege erringen geholfen. Ohne diese ist die Geschichte Davids unerklärlich. Diese Gibborim bewohnten neben Davids Palast auf Zion ein eigenes Quartier, welches םירבגה תיב genannt wurde.

Diese uralte Relation von den Gibborim ist außerordentlich mißverstanden worden und am meisten von Ewald, der aus der Konfusion von השלש und םישלש gar nicht herauskommen konnte und gar daraus םישלש [shalishim] »Wagenkämpfer« machte. Jedes Wort, das er über diese Relation aussprach, ist ein Irrtum. Setzt er doch Abischaï über die ersten Drei! »Das ganze Heer der Gibborim bestand also, die Vorgesetzten eingerechnet, aus 634 Mann, wozu gewiß noch viele Knappen gehörten.« Ewald entnimmt der Zahl der Gibborim die israelitische Heeresorganisation, ohne sich um die Zahl 37 zu kümmern, die doch um so mehr berücksichtigt werden muß, als sie nicht zyklisch [388] ist. Doch um Ewalds zahlreiche Irrtümer zu berichtigen, die er sich durch Mißverständnis einigermaßen schwieriger Verse hat zuschulden kommen lassen, müßte man ein Buch schreiben.

Diese Gibborim, welche sich David angeschlossen haben, waren von Hause aus Abenteurer, kampflustige Männer, ähnlich wie Jephtah (I. Sam. 22, 2). Die Angabe in der Chronik (I. Kap. 12), daß bei gewissen Gelegenheiten eine Schar von Tapferen aus einigen Stämmen zu David gestoßen sei, ist zwar, weil zu sehr tendenziös gefärbt, wenig historisch, wie der Ausdruck verrät (V. 23): דוד לא ואבי םויב םוי תעל יכ םיהלא הנחמכ לודג הנחמל דע ורזעל; aber die Tatsache im allgemeinen ist wohl richtig, daß sich verzweifelte und kühne Männer zu David nach und nach gesellt haben, unter denen sich 37 besonders ausgezeichnet und daher eine eigene Schar zuverlässiger Kämpfer gebildet haben. Solche Gibborim hat es nur unter David gegeben; später kommen sie nicht vor, weil die Gelegenheit fehlte. Die 60 Gibborim um Salomo im Hohenliede (3, 7) sind eine poetische Fiktion. – Besonders ausgezeichnet durch irgendeine kühne Tat haben sich sämtliche Gibborim, nicht bloß die sieben Häupter. Denn von einem derselben, Sibchaï aus Chuscha (Nr. 7), wird erzählt, er habe einen der Rephaïm ףס oder יפס im Zweikampfe erlegt (II. Sam. 21, 18). Von Elchanan aus Bethlehem, dem zweiten der Dreißig, der gleich auf Aßah-El folgte, wird ebenfalls ein kühner Zweikampf geschildert (das. V. 19 und Parallelstelle I. Chron. 20, 5). Man hat sogar diesem Elchanan den Sieg über Goliath beigelegt und ihn David abgesprochen. Ein armer Schulmann ist um die Mitte des 19. Ihrdts. gemaßregelt worden, weil er diese Absurdität Ewald nachgesprochen hat. Denn eine Absurdität ist es, anzunehmen, David sei nicht Sieger über Goliath gewesen, sondern Elchanan, und nur eine spätere Sage habe sie jenem beigelegt. Die ganze Stellung Davids bei Saul beruht auf diesem Siege. Nicht bloß in der Hauptrelation, sondern auch in einer anderweitigen, gelegentlichen Erzählung wird dieser Sieg als Tatsache angenommen. I. Sam 19, 5 bemerkt Jonathan zu Saul bezüglich Davids: »Er hat sein Leben gewagt, den Philister geschlagen, und der Herr hat einen großen Sieg (durch ihn) verliehen; du hast es gesehen und dich gefreut.« Endlich, wie gedankenlos müßte der Redakteur der Bücher Samuels gewesen sein, wenn er zuerst Davids Kampf mit Goliath als Ausgangspunkt seiner Größe darstellt und hinterher eine Erzählung aufnimmt, welche der ersteren geradezu widerspräche, daß nämlich Elchanan mit Goliath gekämpft habe!

Der Schein entstand durch eine ungenaue Lesart. Die richtige gibt die Chronik, deren Text durch die syrische Übersetzung noch deutlicher wird. Nach dieser hat nicht Elchanan den Goliath, sondern dessen Bruder Lachmi erschlagen, der auch ein Riese war. ךיו יתגה תילג יחא ימחל תא ריעי ןב ןנחלא.

Die Peschita hat noch den Zusatz ... ןנחלא לטקו אנידסחמ אפדגד אינב ןמד ימחלל, d.h. הפרה ינבמ ימחל תא. Lachmi war ebenso einer von den Rephaïm wie die anderen daselbst genannten Zweikämpfer. Elchanan stammte aus Bethlehem (s.o. S. 385, Nr. 2). Er wird also auch als ימחלה תיב bezeichnet. Dieses Wort ist in der Chronik ausgefallen, ist aber im Samueltexte ge blieben, aber dafür ist hier wegen des Gleichklanges von ימחל und ימחלה תיב der Name des besiegten Riesen ausgefallen, und aus יחא ist תא entstanden. Daher hier die irreführende Lesart תיב (םיגרא) ירעי ןב ןנחלא ךיו יתגה תילג תא ימחלה. Wäre der Name ימחל in der Chronik nur [389] ein Überrest von ימחלה תיב, so hätte das Wort ימחלה lauten müssen. So aber erweist sich das Wort als Eigenname. Die vollständige Lesart ist demnach הפרה ינבמ יתגה תילג יחא ימחל תא ימחלה תיב ... ןנחלא ךיו. Elchanan aus Bethlehem war mit Aßah-El verwandt; daher wird er im Verzeichnis nach jenem als ודוד ןב, Sohn seines Oheims, angeführt; sein Vatername lautete dagegen ריעי, verändert in ירעי; das dabeistehende םיגרא ist längst als Dittographie erklärt worden. Also Elchanan hat sich ebenfalls ausgezeichnet, aber nicht durch den Sieg über Goliath, sondern durch den über dessen Bruder Lachmi.

Es kann kein Zweifel darüber herrschen, daß sich, wenn auch nicht alle, so doch ein Teil der Tapferen David angeschlossen hat, als er von Saul verfolgt wurde. Sie gehörten zu den 400, welche zu ihm in Adullam stießen. Es ist daher nicht gleichgültig, zu konstatieren, aus welchen Stämmen sie waren. Einige stammten aus Bethlehem; so Abischaï, Aßah-El und Elchanan; sie waren Davids Verwandte. Andere gehörten dem Stamme Juda an; so Benajahu aus Kabziel, Ira (Nr. 5) aus Thekoa, Eliam, Achitophels Sohn, aus Gilon, Chezraï (Nr. 22) aus Karmel, zwei aus der Stadt Netopha bei Bethlehem (Nr. 9, 10) und einer aus der Stadt Arâb (ברא) (Josua 15, 52), nämlich יבראה (Nr. 23). Interessant ist zu konstatieren, daß mehrere Benjaminiten sich David angeschlossen haben, obwohl Saul ihn feindlich behandelte. Sie haben also Partei gegen den König aus ihrem Stamme ergriffen. Benjaminiten waren Abiëser ans Anatot (Nr. 6), Ittaï aus Geba-Benjamin (Nr. 11), Asmawet aus Bachurim (Nr. 15), vielleicht auch Abi-Elbon aus Araba (Nr. 14), Daniten und Ephraimiten waren Chelez aus Pelet (Nr. 4), Benajahu aus Pirathon (Nr. 12), Eliachba aus Schaalbon (Nr. 16)16. – Interessanter ist noch die Tatsache, daß sich auch Nichtisraeliten zu den Gibborim geschart haben, Urija der Chittiter. Auch ein anderer Chittiter, Achimelech, scheint David gedient zu haben (I. Sam. 26, 6); ferner Zelek, ein Ammoniter (Nr. 26), zwei Jithriten (Nr. 28, 29), d.h. Keniter oder Midianiter. Wenn die Lesart הבצמ ... לאגי (Nr. 24) richtig ist, dann hätte sich auch einer aus dem aramäischen Zobah zu David gehalten.


Quelle:
Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Leipzig [1908], Band 1, S. 381-390.
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