Johannes Grande, B. (213)

[309] 213B. Johannes Grande, (3. Juli, al. 3. Juni), span. Peccador, d.i. »der Sünder« genannt, aus dem Orden der barmherzigen Brüder, findet sich in M. Chr. Wilmet's »Lebensbeschreibung des hl. Johannes von Gott« (S. 180) mit dem Bemerken, er sei zu Carmona im J. 1546 geboren und gestorben im J. 1600 in Xerez, wo er während der Hungersnoth und Pest, welche diese Stadt verheerten, einen staunenswerthen Eifer gezeigt habe. Papst Pius IX. habe am 28. September 1852 seine Heiligsprechung decretirt. Nach S. 168, wo er »eine der heiligsten Personen Spaniens« genannt wird, ließ er sich im J. 1579 zu Granada in den Orden aufnehmen u. übergab demselben das Hospital von Xerez de la Frontera, welches er seit mehreren Jahren geleitet. Im Allg. Mart. steht er am 3. Juni mit dem Bemerken, daß er an diesem Tage gestorben sei; übrigens findet er sich dort ohne Bemerkung auch am 3. Juli, an welchem Tage er auch im Elenchus steht, weßwegen auch wir diesen Tag für ihn angesetzt haben. Nach Benedict XIV. (De Canoniz. l. 2. c. 51. nr. 11) wurde seine Seligsprechung schon im J. 1672 betrieben. Weiteres über ihn haben wir zur Zeit nicht finden können. †


Quelle:
Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 3. Augsburg 1869, S. 309.
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