Loge

[19] Loge (lohsch), frz.-dtsch., ital. loggia (lodscha), in der Baukunst eine freistehende offene Bogenhalle (z.B. die Feldherrnhalle in München). Sodann ein Bogengang an der Seite eines Gebäudes, gewöhnlich mit Gemälden geschmückt (die Loggien der Pinakothek in München). Ferner das große mittlere Hauptfenster im Hauptstockwerke eines Gebäudes. L.n in den Theatern heißen die in Reihen über einander angebrachten kleinen Gemächer für die Zuschauer. Freimaurer-L.n heißen theils die Versammlungen, theils die Versammlungsorte der Freimaurer.

Quelle:
Herders Conversations-Lexikon. Freiburg im Breisgau 1856, Band 4, S. 19.
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