[121] Lebensbaum (Thuya occidentalis).

[121] (Die grünen Blätter werden erst für sich allein zur feinen Masse gestampft, dann mit zwei Dritteln seines Gewichts Weingeist angerührt und so der Saft ausgepresst.)


In Europa ist vor mir wohl nie ein ernsthafter arzneilicher Gebrauch von diesem, dem Juniperus Sabina etwas im Aeussern verwandten Gewächse gemacht worden; denn was Parkinson und Herrmann davon sagen, ist offenbar nur theoretische Vermuthung, nach dem Zuschnitte der lieben Therapia generalis. Nach Boerhave soll das destillirte Wasser in Geschwulst-Krankheiten dienlich gewesen seyn. Nach Kalm wird es in Nordamerika vom Volke äusserlich gegen unbestimmte Gliederschmerzen angewendet.

Beifolgende, von dieser ungemein kräftigen Arzneisubstanz rein beobachtete, künstliche Krankheits-Elemente wird der homöopathische Arzt als eine grosse Bereicherung des Heilmittel-Vorraths zu schätzen wissen und sie in einigen der schwierigsten Krankheiten der Menschen, für welche es bis jetzt noch kein Mittel gab, heilsamlich anzuwenden nicht unterlassen. Er wird, zum Beispiele, aus diesen Symptomen ersehen, dass der Lebensbaum-Saft in jenem scheusslichen Uebel von unreinem Beischlafe, den Feigwarzen, wenn sie nicht mit andern Miasmen complicirt sind, specifisch helfen müsse, und die Erfahrung zeigt auch, dass er das einzige helfende Mittel darin ist; so wie er denn auch aus gleicher[122] Ursache jene schlimmere Art, von unreinem Beischlafe entstandener Tripper, wenn sie nicht mit andern Miasmen complicirt sind, am gewissesten heilt.

Ich bediente mich der decillionfachen Verdünnung des Saftes, und zwar eines sehr kleinen Theils eines solchen Tropfens zur Gabe, auch in den schlimmsten Fällen.

Da der Feigwarzen-Tripper eine von den wenigen festständigen, miasmatischen Krankheiten ist, so konnte ich die Grade von Kräftigkeit der höhern und höhern Verdünnungen des Lebensbaum-Saftes am gewissesten ausprüfen. Da fand ich dann, dass selbst die höhern Verdünnungen, z.B. die decillionfache, oder wohl gar die vigesillionfache Verdünnung (1/XX, wozu 60 Verdünnungsgläschen, jedes zu 100 Tropfen, gehören), wenn jedes Verdünnungsglas zehn und mehre Male (d.i. mit 10 und mehren Schlägen eines kräftigen Armes) geschüttelt worden war, nicht etwa schwächer an Kraft, als die minder verdünnten, oder, des ungeheuer niedrigen arithmetischen Bruches wegen, wohl gar zur völligen Kraftlosigkeit, zum Nichts herabgesunken – nein! im Gegentheil, an lebensbaum-arzneilicher Wirkung eher stärker und stärker1 geworden waren.[123]

In unzähligen, genauen Versuchen fand ich diess (auch von den übrigen flüssigen, ähnlich bereiteten, hohen Arznei-Verdünnungen) so vollkommen bestätigt, dass ich es aus Ueberzeugung versichern kann.

Um also durch die Verdünnungen der Arzneisubstanzen zu homöopathischem Gebrauche selbst für die empfindlichern und empfindlichsten Kranken auch wirklich Präparate von zwar hinlänglich entwickelter, doch auch gehörig verminderter Kraft zu erlangen, pflege ich schon seit geraumer Zeit bei allen flüssigen Arzneien jedes Verdünnungsglas bloss mit zwei Armschlägen zu schütteln.

Die Wirkungsdauer selbst der kleinsten Gaben reicht fast bis zu drei Wochen.

Kampher scheint die übermässige Wirkung dieses Saftes in grössern Gaben noch am besten zu hemmen.[124]

Lebensbaum.

Wenn er sich gebückt hat, so schwankt er.

Drehender Schwindel, auch im Sitzen; beim Gehen wankt sie.

Oefters Schwindel, auch liegend im Bette.

Viel Schwindel im Sitzen, wie ein Hin- und Herbewegen, im Liegen noch viel mehr verschlimmert.

5. Schwindel, vorzüglich wenn er sass und die Augen zu hatte; im Liegen verging er.

Der Kopf ist ihm eingenommen und zum Denken unfähig.

Langsames Besinnen und langsames Sprechen – sie sucht im Reden die Worte (n. 3 Tagen).

Innere Kopfschwäche; das Gehirn ist ihm wie taub und todt.

Befangenheit des Geistes; den Gedanken, welchen er eben hatte, konnte er nicht los werden.

10. Früh, Kopfschmerz, bald als wenn der Kopf im Jochbeine und dem Oberkiefer auseinander geschraubt würde, bald im Wirbel, als würde, wie durch Ruck, ein Nagel eingeschlagen, bald in der Stirne, als wollte sie herausfallen, mit innerlichem Froste; alles diess besserte sich beim Gehen in freier Luft.

Früh, Kopfschmerz, wie nach allzu tiefem Schlafe, oder wie nach Bücken; ein Pulsiren, oder drückende, kurze Rucke in der Stirne, mit Röthe im Gesichte.

Im Kopfe, ein bohrendes Drücken.

Ziehender Kopfschmerz.[125]

Reissen in der rechten Seite des Vorderkopfs und Gesichts, quer über die; Nase bis in's Jochbein und über den Augen; früh und Abends am stärksten.

15. Stechendes Kopfweh.

Kopfweh: ein feinstichlichtes Kriebeln im Kopfe, früh.

Ziehen in den Schläfemuskeln, ein äusserer Kopfschmerz, beim Kauen schlimmer.

Stichelnder Schmerz an den Schläfen.

Drei rothe, schmerzhafte Knoten an beiden Schläfen.

20. Ein Jücken am Hinterkopfe.

Kurzsichtigkeit.

Eine Trübheit, wie Flor vor den Augen und Drücken darin, als wenn die Augen aus dem Kopfe hervorgedrückt würden, oder die Augen angeschwollen wären.

In freier Luft, Trübheit vor den Augen, wie Flor, in der Nähe und Ferne, mit Düsterheit im Kopfe, eine halbe Stunde lang.

Beim Lesen sind ihm die Gegenstände dunkler, mit einer Empfindung um die Augen, als wenn er nicht recht ausgeschlafen hätte.

25. Das nicht entzündete Auge ist dunkel im Sehen.

Schwache Augen; es drückt darin wie feiner Sand.

Stechen in den Augen (bei scharfer Luft), früh.

Bei hellem Lichte, jedesmal einige Stiche im Auge.

Das Augenweiss ist blutröthlich.

30. Das Augenweiss ist sehr entzündet und roth, mit Beissen darin und Drücken wie Sand.

Drücken in den Augen, zwei, drei Tage lang.

Das untere Augenlid ist am Rande mit einem rothen Knoten besetzt.

Bei scharfer Luft, Stechen in den Augen (früh).

Von Zeit zu Zeit, ein heftiger, tief eindringender, scharfer Stich im rechten innern Augenwinkel (n. 2 St.).[126]

35. Ein brennendes Drücken im äussern Winkel des linken Auges, ohne Röthe (n. 9 Tagen).

Das linke Auge wässert beim Gehen im Freien (n. 9 Tagen).

Die Augen setzen im innern Winkel Augenbutter an, den ganzen Tag.

Abends, im Bette, ein fürchterliches Hämmern und Reissen im Ohre bis nach Mitternacht; dabei Harnen alle halbe Stunden, bei kalten Füssen bis an's Knie.

Krampf im innern Ohre, wie Zwängen und Zusammenpressen, darauf ein Stich darin, wie ein Blitzstrahl, so dass er zitterte; öfterer Abends.

40. Druckschmerz im Ohrgange (Mittags).

(Vermehrtes Ohrschmalz.)

Kriebeln und Fippern nach den Jochbeinen zu.

Ein zuckend feinstechender Schmerz in den Backenmuskeln, bloss beim Gehen in freier Luft.

Drüsengeschwulst an der linken Backenseite.

45. Brennende Hitze bloss im Gesichte und in den Backen, den ganzen Tag anhaltend.

Am Backen, nicht weit vom Mundwinkel, ein schorfiger, jückender Ausschlag.

Etwas Geschwüriges, einen halben Zoll tief in der Nase, wo sich ein Schorf angesetzt hat.

Aetzendes Kriebeln auf der Nase.

Nasenschleim, mit geronnenem Blute gemischt.

50. Nasenbluten alle Tage, zwei, drei Mal.

(In der Lippe, Stiche.)

Zucken an der Oberlippe.

Brennen auf dem Rothen der Lippen und am Gaumen.

Stechen im Unterkiefer bis zum Ohre heraus.

55. Schmerz in der linken Seite am Halse, wie von einem schlechten Lager, oder als wenn er unrecht gelegen hätte.

Bei Bewegung des Halses, ein kurzer Stich in den Halsmuskeln, der ihn erschreckte.

Schmerz in den (geschwollenen) Halsdrüsen, dass er die Nacht nicht davor liegen konnte.[127]

Die Adern am Halse sind aufgetrieben und von blauer Farbe.

Beim Ausschnauben, ein pressender Schmerz im hohlen Zahne (seitwärts).

60. Scharf ziehender Zahnschmerz in den Zähnen des Unterkiefers von unten herauf, oft ohne Veranlassung, gewöhnlich am meisten bei dem Essen.

Stechender Schmerz in einem Schneidezahne.

Zuckender Schmerz im hohlen Zahne, früh.

Zahnschmerz von Abend bis Mitternacht, dumpf, als wenn der Nerve fein berührt würde; zuweilen zuckte es darin.

Geschwollenes und wund schmerzendes Zahnfleisch.

65. Starke Geschwulst des Zahnfleisches und der Zunge, welche schmerzt, wenn sie etwas Hartes daran bringt oder isst.

Die Zungenspitze thut wund-weh, beim Berühren.

Ein weisses Bläschen an der Seite der Zunge, dicht an ihrer Wurzel, was sehr wundartig schmerzt.

Rauhes, kratziges Gefühl auf der Zunge, welche weiss belegt ist; vor ihrer Mitte eine länglichte, weisse Blase, die etwas schmerzhaft ist.

Der innere Mund ist sehr angegriffen, wie voll Blasen, gleich als habe er sich im Munde verbrannt, mit vielem Durste die Nacht.

70. Beim Schlingen des Speichels, eine Art von Wundheitsschmerz, wie wenn Luft in eine Wunde kommt, im ganzen Gaumen, nach dem linken Ohre zu, innerlich.

Ein Drücken und wie eine Schwere am Gaumenvorhange.

Die Speicheldrüsen sind sehr angelaufen; viel Speichelauswurf.

Die Mandeln und der innere Hals sind geschwollen.

Empfindung im Halse, als könne er vor Schleim nicht schlingen und als wäre der Schlund wie zusammengezogen; nach Racksen ward es rauh im Halse.

75. Inneres Halsweh, wie Geschwulst von Erkältung entstanden.[128]

Beim Schlingen, ein Drücken hinten im Halse.

Stechen im Halse.

Reiz zum Schlingen.

Der Speichel ist etwas blutig.

80. Trockenheit hinten im Munde und Durst, selbst früh.

Ranziges Aufstossen.

Beim Bücken, Sodbrennen.

Scharrig im Halse.

Rauhheit im Halse, wie von Schnupftabake.

85. Ein lätschiger, süsslicher Geschmack im Munde, mehre Abende.

Das Essen schmeckt zu wenig gesalzen.

(Der Tabak schmeckt beim Rauchen moderig.)

Während des Essens, viel Schleim im Halse, den sie ausracksen muss, sonst kann sie das Essen nicht hinunter schlingen.

(Alles, was er isst, macht ihm Ekel.)

90. Appetit; es schmeckt ihm aber nicht, und er ist nach dem Essen mattherzig und ängstlich, mit Herzklopfen.

Nach dem Essen, schleimig süsslicher Geschmack im Munde.

Nach dem Essen, weichlicher Geschmack im Munde, mehre Tage nach einander.

Nach dem Essen wird ihr der Leib sehr dick.

Bald nach dem Essen, Schlucksen, dann Drücken in der Herzgrube, dann Aufblähung und Aufstossen, wie von verdorbenem Magen.

95. (Nach dem Essen, bitteres Aufstossen.)

Abends spät, faulichtes Aufstossen (n. 12 St.).

Nach dem Essen, Schmerz in der Herzgrube, bei Bewegung des Körpers und beim Anfühlen der Magengegend (n. 11 Tagen).

Gleich nach dem Essen, Drücken in der Herzgrube.

Gleich nach dem Essen, Schmerzhaftigkeit der Herzgrube, dass er die Hand nicht darauf leiden kann.

100. Bangigkeit in der Herzgrube, welche bis in den Kopf stieg und wieder zurück; dabei Weichlichkeit.[129]

Krampfhafter Schmerz in der Herzgrubengegend.

Magenkrampf, welcher gegen Abend ungeheuer zunimmt.

Zusammenziehender Krampf im Oberbauche.

Spannen im Unterleibe (n. 3 Tagen).

105. Im Unterbauche, Spannung, wie zu fest gebunden (n. 12 St.).

Aufgetriebenheit im Unterbauche, mit zusammenziehenden Schmerzen, wie Krämpfe.

Dicker Unterleib.

Vollheitsdruck in der rechten Bauchseite, in der Lendengegend, welcher das Athemholen erschwert, beim Liegen im Bette, nach Mitternacht (um 2, 3 Uhr).

(Brennen im Bauche, doch mehr in der Brust, den Hypochondern und der Herzgrube, und alle diese Theile waren auch äusserlich heiss anzufühlen.)

110. (Brennen vorzüglich in der Lebergegend.)

Schmerz in den Bauchmuskeln beim Zurückbiegen, wie vom Verheben.

Kollern im Unterleibe.

Bewegung im Unterbauche, wie von etwas Lebendigem, wie ein Heraustreiben der Bauchmuskeln von einem Kindesarme, doch unschmerzhaft.

Reissen im Unterleibe herauf, vom rechten Schoosse an, ruckweise (n. 7 Tagen).

115. Geschwulst im Schoosse, doch unschmerzhaft beim Gehen und Befühlen.

Ziehender Schmerz im Schoosse, wenn sie stand und ging, aber nicht im Sitzen.

Ziehender Schmerz von den Schoossdrüsen aus durch den Oberschenkel bis in's Knie, beim Schlafengehen heftiger, mit nachfolgender Trägheit in den Gliedern.

Stiche aus dem Schoosse durch den Oberschenkel herab, bloss beim Niedersetzen, aber nicht beim Stehen und Gehen.

Erst Pressen, als sollte sie zu Stuhle gehen, es erfolgte aber nichts; nachgehends (den ersten[130] Tag) kam etwas Laxierstuhl; den Tag darauf ein Laxierstuhl ohne Pressen; den dritten Tag gar kein Stuhlgang.

120. Dreimaliges Drängen zum Stuhle mit Ruthesteifheit.

Stuhlgang erfolgt fast stets nur unter schmerzhaftem Zusammenziehen des Afters.

Verminderter Stuhlgang (n. 5 Tagen).

(Nach erfolgtem Stuhlgange, Ermattung) (n. 5 Tagen).

Beim Stuhlgange, heftiger Schmerz im Mastdarme, dass sie ablassen musste.

125. Im Mastdarme und After, schmerzliches Zusammenziehen und Reissen herauf, wie in den Därmen, ruckweise.

Starkes Brennen in der Kerbe, zwischen den Hinterbacken, beim Gehen (n. 9 Tagen).

Brennen im After.

Brennendes Stechen im Mastdarme, ausser dem Stuhlgange.

Der Blutaderknoten am After schmerzt bei der mindesten Berührung.

130. (Rothe, unschmerzhafte Knoten am After, wie Feigwarzen.)

Harnen sehr oft, fast alle Stunden, doch ohne Schmerz.

Viel Harnabgang; er musste auch die Nacht zum Uriniren aufstehen (n. 12 St.)

Oefteres Harnen einer grossen Menge Urins.

Er muss, wenn er harnen will, drücken; es nöthigt ihn alle Minuten dazu; es kommt aber nur ruckweise etwas Harn, und bloss dann schmerzt es brennend in der Harnröhre.

135. Das Harnen setzt fünf, sechs Mal ab, ehe der Urin völlig herauskommt und die Blase leer wird.

Empfindung in der Harnröhre als ob eine Feuchtigkeit darin hervorliefe, vorzüglich Abends.

Nach dem Harnen, Empfindung, als ob aus der Harnröhre noch einige Tropfen vorliefen, eine Viertelstunde lang.[131]

Nach dem Harnen verhält sich noch etwas Urin in der Röhre, welcher hinterdrein bloss tropfenweise herauskommt, nicht aus der Blase, sondern nur aus der Harnröhre.

Brennen, während des ganzen Abgangs des Urins, in der Harnröhre.

140. Brennen in der Harnröhre beim Uriniren, und noch ein Weilchen darauf.

Brennen in der Harnröhre, ausser dem Harnen.

Schneiden beim Harnlassen.

Schründend brennender Schmerz in der Harnröhre, beim Harnen (n. 48 St.).

Brennendes Jücken in der Spitze der Eichel, beim Harnen.

145. In den weiblichen Schamtheilen, Beissen und Jücken, am meisten in der Harnröhre beim Harnen und noch ein Weilchen darnach.

Schmerz in den Schamtheilen, wie wund und beissend, vorzüglich beim Harnen.

In der Harnröhre, einige Stiche von hinten nach vorne, ausser dem Harnen, nicht beim Harnen selbst.

Ein ungeheurer Stich aus dem Mastdarme vor in die Harnröhre unter dem Bändchen.

Ein starker Stich in der Harnröhre, Abends (n. 3 Tagen).

150. Bei öfterer Ruthesteifigkeit, die Nacht, Stiche in der Harnröhre, dass er davor nicht schlafen kann.

Reissende Stiche in dem vordern Theile der Harnröhre.

Ein zuckend schneidendes Stechen in der Harnröhre, ausser dem Harnen (n. 30 St.).

Einzelne Stiche an der Spitze der Eichel, ausser dem Harnen, vorzüglich wenn der Theil gedrückt wird.

Empfindliche Stiche am Innern der Vorhaut.

155. Stechendes Jücken an der Seite der Eichel.

Stechen und Jücken an der Eichel.

Früh, im halben Schlafe, mehrstündige Ruthesteifheit.[132]

Nachts, lang; dauernde Ruthesteifheit.

Nadelstiche im Hodensacke.

160. Jücken am linken Hodensacke (Abends).

Ziehende Empfindung in den Hoden.

Der linke Hode zieht sich stark an den Unterleib heran, mit Geschwulst der Schoossdrüsen,

(Kropfaderschwulstige Ausartung des Nebenhodens.)

Krabbeln im Hodensacke und Jücken; die geriebene Stelle schmerzt brennend.

165. Schweiss des Hodensacks.

Schweiss des Hodensacks auf der einen Hälfte.

Starker Schweiss der männlichen Zeugungstheile über und über.

Jücken in den weiblichen Schamtheilen, beim Gehen.

Die Geburtstheile schmerzen wie wund und beissend.

170. Geschwulst beider Schamlefzen, welche bloss beim Gehen und Berühren brennend schmerzen (n. 15 Tagen).

Ein Brennen und Beissen in der Mutterscheide, im Gehen und Sitzen.

Wenn sie (weit) geht, sticht's in den Schamtheilen.

Im Sitzen, ein Schmerz in den Geburtstheilen, wie Pressen und Zusammenziehen.

In den Geburtstheilen und im Mittelfleische, Klammschmerz, beim Aufstehen vom Sitze.

175. Klammschmerz in den weiblichen Schamtheilen bis in den Unterbauch (n. 10 St.).

Schleimfluss aus der weiblichen Harnröhre.

An der Eichelkrone, ein ziemlich rundes, flaches, unreines Geschwür, brennenden Schmerzes, mit Röthe darum herum; nach einigen Tagen Stechen darin.

(Im Innern der grossen Schamlefze, ein weibliches Geschwür, erst wund schmerzend und weh beim Befühlen, dann jückend, von langer Dauer.)

Am Hodensacke ein feuchtendes Blüthchen.[133]

180. Starke Geschwulst der Vorhaut,

An der äussern Fläche der Vorhaut, ein rother, grieselich erhabner Fleck, welcher zu einem Geschwüre wird, mit Schorfe belegt, jückenden und zuweilen etwas brennenden Schmerzes.

Am Innern der Vorhaut, kleine Blattern, welche in der Mitte vertieft sind und nässen und eitern; bloss bei Berührung schmerzhaft (n. 16 Tagen).

Einige rothe, glatte Auswüchse von kriebelnder Empfindung, hinter der Eichel, unter der Vorhaut, 10 Tage anhaltend (n. 22 Tagen).

Ein rother Auswuchs am Innern der Vorhaut, wie eine Feuchtwarze.

185. Feuchten der Eichel, Eicheltripper (n. 8 Tagen).

An der Eichel, ein kleines niedriges Bläschen, welches beim Harnen stechenden Schmerz verursacht (n. 24 Tagen).

Kitzel in den Feuchtwarzen.

Kitzelndes Jücken an den Feuchtwarzen.

Jückendes Stechen an den Feuchtwarzen.

190. Brennendes und schmerzendes Stechen in den Feuchtwarzen.

Feine Stiche in den Feuchtwarzen am After, beim Gehen.

Starke Stiche in den Feuchtwarzen an den Zeugungstheilen.

Die Feuchtwarzen schmerzen bei Berührung brennend.

(Die Feuchtwarzen am After schmerzen wie wund, auch beim Berühren.)

195. Starkes Bluten der Feuchtwarzen.


Kriebeln in der Nase, wie zum Schnupfen.

Empfindung oben in der Nase, wie Stockschnupfen, Abends am stärksten, und doch ist die Nase wie verstopft.

Heftiger, schnell entstehender Schnupfen.[134]

Eine Heiserkeit, wie von Zusammenziehung im Schlunde.

200. Starker Fliessschnupfen und Katarrh, dergleichen er seit vielen Jahren nicht hatte.

Starker Schnupfen mit Nachthusten (n. 13 Tagen).

Stechen in der Luftröhre, in der Gegend des Halsgrübchens, beim Athemholen, zwei Tage lang.

In den Halsmuskeln, im Genick und in der Brust, eine Unruhe, oder abwechselndes, langsames Klemmen und Nachlassen, mit einer Art von Uebelkeit verbunden.

Bläue der Haut um die Gegend des Schlüsselbeins.

205. Beklemmung der Brust, als wenn etwas darin angewachsen wäre (n. etlichen St.).

Sichtbares Herzklopfen, ohne Aengstlichkeit.

Engbrüstig, zum Tiefathmen oft genöthigt.

Beengung bald in der linken Brust, bald im linken Hypochonder, welche zum Hüsteln reizt.

Schweres, beengtes Athemholen mit grossem Wasserdurste und vieler Aengstlichkeit.

210. Empfindung, als würde die Brust von innen aufgetrieben.

Schmerz in der Herzgegend.

Drücken auf der Brust, nach dem Essen entstehend.

Brustschmerz, wie ein Drücken, mehr nach dem Essen.

An der Brust, um die Achselgrube herum, Anfälle von Drücken.

215. Beim Treppensteigen, starke Blutwallung; das Herz pocht heftig; sie muss oft ausruhen.

(Ein Stich im Rücken durch die Brust aufwärts.)

Drückender Schmerz hie und da, auf kleinen Stellen im Rücken, beim Sitzen.

Bohren auf einer kleinen Stelle im Rücken.

Wundheitsgefühl auf dem Rücken (n. 4 Tagen).

220. Ziehender Schmerz im Rücken, beim Sitzen.

Spann-Schmerz im Kreuze.

[135] Ziehen im Kreuze.

Früh, nach dem Aufstehen aus dem Bette, ein dumpf drückender Schmerz, wie Zerschlagenheit im Kreuze und in der Lendengegend, heftiger beim Stehen und Drehen des Rumpfs, im Gehen aber gemindert (n. 15 Tagen).

Neben dem Kreuze, ein jückender Blutschwär, mit grossem, rothem Rande.

225. Reissen im linken Schulterblatte (n. 3 Tagen).

Unter dem Schulterblatte, ein Schmerz wie zerschlagen, mehre Stunden lang.

Ein Pochen und Klopfen im Schultergelenke.

Knacken des Schultergelenks beim Rückbiegen des Arms; dann konnte sie den Arm nicht bewegen vor Schmerz, wie von Ausgerenktheit.

In der Achselgrube, starker Schweiss.

230. Im linken Arme, von der Mitte des Oberarms bis in die Finger, eine Schwere, bei Bewegung und in Ruhe fühlbar.

Der Arm zuckt am Tage unwillkührlich.

Aufzucken des Oberkörpers, am Tage.

Schmerz, wie Toben, in beiden Armen, früh von 3 Uhr an bis zum Aufstehen früh um 6 Uhr.

Wie in den Knochen der Arme, ein arges, mehrstündiges Ziehen.

235. Im ganzen Arme, in der Beinhaut der Knochenröhre, ein wühlend ziehender Schmerz bis in die Finger, mit einem Drücken, wie von innen heraus; beim Tief-Aufdrücken bis auf die Beinhaut schmerzt es, als wenn das Fleisch von den Knochen los wäre.

Im Oberarme, wenn er ihn drückt, fühlt er einen Schmerz auf dem Knochen, als wenn das Fleisch von dem Knochen los wäre.

Knebelndes Jücken auf dem Oberarme, und darauf ein feiner Stich auf einer kleinen Stelle.

Wenn er eine halbe Stunde geschrieben hat, zittert der Arm, und es entsteht ein ziehender Schmerz darin.[136]

In beiden Armen, eine schmerzhafte Schwerbeweglichkeit, als wenn die Gelenke (wie eingerostet) ohne Gelenkschmiere wären.

240. (Im Ellbogengelenke, stechender Schmerz.)

Klopfen und Pochen, wie Pulsschlag, im Ellbogengelenke, am Tage; Abends Ziehen im Arme bis in die Finger.

Ziehender Schmerz im linken Unterarme vor.

Auf dem linken Vorderarme, ein roth marmorirter Fleck, unschmerzhaft.

Trockenheits-Gefühl der Haut, besonders an den Händen.

245. Reissen im linken Handgelenke.

Schmerz, wie verrenkt, im rechten Handgelenke.

Die Ballen der beiden Zeigefinger werden roth und dick.

Feinstichlichter Schmerz auf den hintersten Fingergelenken.

Feines Stechen auf den Fingern.

250. In den Spitzen der drei mittlern, linken Finger, ein Feinstechen (Nachmittags).

(Die Finger sind ihr alle wie taub.)

Ein scharfer Stich im Nagel des linken Daumens (n. 48 St.).

Die vordern Glieder der drei linken, mittlern Finger werden roth und geschwollen, mit Feinstichen bis in die Fingerspitzen (Nachmittags um 5 Uhr).

Knacken in den Gelenken des Ellbogens, der Kniee und Fussgelenke, beim Ausstrecken der Glieder.

255. Ausschlagsblüthen auf der rechten Hinterbacke, welche jücken und beim Berühren und nach Kratzen brennen.

Ein Spannen von dem Hüftgelenke zum Schoosse herein und an dem hintern Oberschenkel herab bis in die Kniekehle, auch im ruhigen Sitzen, doch mehr beim Gehen, weniger beim Stehen.

Beim Sitzen schläft der Ober- und Unterschenkel ein.

Ganz oben im Oberschenkel, ein Stechen.[137]

Schweiss der Oberschenkel oben, nahe an den Zeugungstheilen, im Sitzen.

260. Ueber der Mitte beider Oberschenkel, ein Schmerz, wie zerschlagen, beim Gehen im Freien.

Anfallweise Müdigkeit der innern Muskeln beider Oberschenkel.

Blüthen am Knie, wie wahre Kindblattern von Ansehn; sie eitern, jücken nicht, und verschwinden in 18 Stunden.

An beiden Knieen, jückende Blüthchen, welche beim Berühren und nach dem Kratzen brennen.

In den Knieen, einzelne Stiche bloss beim Anfange des Gehens und vorzüglich beim Aufstehen vom Sitze.

265. Das Knie bewegt sich (bei stärkerm Schmerze) unwillkührlich hin und her.

Das Bein ist steif und schwer beim Gehen.

Im rechten Unterschenkel, ein abwärts ziehender Schmerz, ruckweise.

Haselnuss-grosse, weisse Knoten an der Wade, welche heftig und weit umher jücken, nach dem Reiben aber einen stechend brennenden Schmerz verursachen.

Ein Spannen durch den ganzen Unterschenkel, wie von Müdigkeit.

270. Im Schienbeine, ein Drücken nach aussen.

(Die Schienbeinröhre verdickt sich, wie geschwollen.)

Fussrücken und Zehen sind geschwollen, entzündet und roth, und schmerzen für sich, wie erböllt, beim Auftreten aber und Bewegen spannend.

Der Unterfuss zuckt (bei stärkerm Schmerze) unwillkührlich auf.

Auf dem rechten Fussrücken, ein roth marmorirter Fleck, unschmerzhaft.

275. Schmerz in der Ferse, wie eingeschlafen, früh, beim Aufstehen aus dem Bette.

In der Achillsenne, über der Ferse, ein scharfer Stich (n. 2 St.).[138]

Ziehen in allen Zehen, bis in den Unterschenkel herauf.

Ziehen in der grossen Zehe.

Reissende Stiche zu beiden Seiten am Nagel der grossen Zehe beider Füsse.

280. Reissende Stiche im Hühnerauge.

Die Zehen sind alle entzündet, glänzend roth und geschwollen; sie jücken, und nach dem Reiben brennt's.

Fussschweiss, vorzüglich an den Zehen.

Schweiss an den Händen und Füssen.

Ein aufwärts ziehender Schmerz aus den Beinen durch die Oberschenkel bis in den Kopf und von da zurück bis in die Herzgrube, wobei es ihr schwarz vor den Augen und weichlich ward.

285. Auf einzelnen Punkten an den Oberschenkeln, den Ellbogen und Vorderarmen entstanden Blüthen, wie Spitzpocken, in der Spitze voll Eiter, mit einem grossen rothen Rande herum.

Jücken, wie Flohstiche, an dem Leibe, dem Rücken, den Armen und Beinen, besonders Abends und die Nacht.

Stichlichtes Jücken über den ganzen Körper, die Nacht bis nach 1 Uhr, was nach Reiben keine Empfindung zurückliess.

Eingeschlafenheit der Arme und Beine, die Nacht beim Erwachen.

Kriebelndes Jücken über den ganzen Körper.

290. Die Jückenden Stellen des Körpers werden nach dem Reiben brennend schmerzend.

(Nesselausschlag) (n. 20 Tagen).

Ein mit kratziger, prickelnder Empfindung verbundenes Drücken in verschiedenen Theilen, selbst wie auf den Knochen.

Schmerzhafte Empfindlichkeit der Haut des ganzen Körpers bei Berührung.

Die Schmerzen sind am schlimmsten nach 3 Uhr, sowohl Nachmittags., als die Nacht – auch Abends am Einschlafen verhindernd.[139]

295. Anfall; beim Gehen im Freien ward es ihm übel und wie berauscht und drehend; er bekam Hitze im Gesichte und Angstschweiss und konnte kaum Athem kriegen; die Füsse waren ihm so schwer, dass er taumelte (eine Stunde lang) (n. 20 St.).

In der Achsel und den Oberschenkeln ist er sehr müde; er fühlt diese Theile wie zerschlagen, wie nach grosser Ermüdung.

Bei freier Thätigkeit des Geistes, Schwäche des Körpers.

Er wird zeitig schläfrig, schläft aber unruhig, mit Träumen, und erwacht sehr früh, verdriesslich und unaufgelegt zum Ausstehen.

Sie warf sich im Vormitternacht-Schlafe unruhig herum, eine Stunde lang.

300. Zweistündige Unruhe, Abends im Bette, ehe er einschlafen konnte.

Unruhiger Schlaf; er wirft sich herum, wegen allzu grossen Wärmegefühls.

Viel trockene Hitze die Nacht und unruhiger Schlaf.

Unruhe die Nacht und Bangigkeit; er kann nicht schlafen, bei Kälte beider Unterschenkel, welche mit kaltem Schweisse bedeckt sind.

Er kann nicht einschlafen vor Mitternacht und wacht dann schon um 4 Uhr wieder auf.

305. Grosse Unruhe vor dem Einschlafen; er wälzt sich herum und kann keine Ruhestelle finden.

Schlaflosigkeit die Nacht, mit grosser Unruhe und Kälte des Körpers; wenn er einen Augenblick einschlummerte, so träumte ihm von todten Menschen.

Beim Einschlummern träumte er sogleich.

Nachtschlaf voll Träumereien und Aufschrecken.

Er schlief die Nacht bloss bis 12 Uhr und blieb dann ohne Beschwerde ganz munter, war auch früh nicht schläfrig.

310. Brecherlichkeit die ganze Nacht hindurch; er würgte bloss Schleim heraus.[140]

Ruhiges Sprechen im Schlafe.

Aengstliche Träume mit lautem Rufen.

Sie weint die Nacht im Schlafe.

Wenn er sich die Nacht auf die linke Seite legt, so träumt er von Gefahr und Tod.

315. Geile Träume von ausgeübtem Beischlafe, doch ohne Samenerguss; beim Erwachen schmerzhafte Ruthesteifheit.

Früh, beim Erwachen, kann er sich kaum besinnen, eine halbe Stunde lang.

Früh, beim Ausstehen, sehr müde.

Nach einem tiefen Schlafe die Nacht, früh beim Erwachen, ein heftiger Kopfschmerz, als würde ihm das Gehirn aufgetrieben, bei Uebelkeit und dreimaligem Erbrechen bittern Wassers, unter einem fünfstündigen Froste; er ward nicht warm im Bette; dabei Mangel an Esslust und Durstlosigkeit.

Alle Morgen, Frost ohne Durst.

320. Frost ohne Durst, Vormittags.

Schüttelfrost, Abends im Bette, bloss auf der linken Körperseite, auf welcher er auch kalt anzufühlen war.

Alle Abende (von 6 bis 71/2 Uhr), Frost, bei äusserer Hitze des Körpers, Trockenheit im Munde und Durst.

Arge Blutwallung jeden Abend; es klopfte und pochte in allen Adern, bei jeder Bewegung; beim Sitzen ist's ruhiger.

Zwei Abende nach einander, Hitze im Gesichte und Brennen und Röthe in den Backen.

325. Röthe und Brennen im linken Backen und dabei unter jeder Bewegung, wenn sie aufstand und sich setzte, Frost im Rücken herauf (beim Stehen und ruhigen Sitzen nicht); die Finger starben ihr ab.

Früh um 3 Uhr, arger Schüttelfrost, eine Viertelstunde lang; darauf Durst, dann starker Schweiss über und über, doch nicht am Kopfe, welcher nur warm war.[141]

Gegen Morgen, schweissige Hitze.

(Bei starkem Gehen ward er unruhig und missmüthig.)

Unruhe im Gemüthe viele Tage lang; es ist ihm alles lästig und widrig.

330. Sehr missmüthig und niedergeschlagen.

Lebensüberdruss.

Unzufriedenheit.

Weit gehende Nachdenklichkeit über die geringste Kleinigkeit.

Es ist ihm alles zuwider; er ist ängstlich und sorgevoll für die Zukunft.[142]

Beobachtungen Andrer.

Empfindung von Taumel, wie nach öfterm Herumdrehen im Kreise (n. 3/4 St.) (Fr. Hartmann, in einem Aufsatze).

Umnebelung in der Stirne (sogleich) (C. Franz, in einem Aufsatze).

Früh, Betäubtheit des Kopfs (n. 6 St.) (W.E. Wislicenus, in einem Aufsatze).

Mangel an Aufmerksamkeit auf das, was um ihn vorging (Ders. a.a.O.).

(5) Es wird ihm nebelig um den Kopf, dass er gar nicht weiss, wo er ist, während des Stehens (n. 3/4 St.) (Franz, a.a.O.).

Dumm im Kopfe, mit Uebelkeit (Fr. Hahnemann).

Duttend und wie betrunken, vorzüglich früh (Ders.).

Der Kopf ist ihm wüste, im Sitzen und Gehen (n. 61/2 St.) (Chr. Fr. Langhammer, in einem Aufsatze).

Dumpfer Schmerz im ganzen Kopfe, wie Betäubung (n. 1 St.) (Ders. a.a.O.).

(10) Ein Taubheitsgefühl und Sumsen in der linken Hälfte des Gehirns und im linken Ohre (n. 3 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Eine klammartige Empfindung in der linken Seite des Kopfs, mit nachfolgender Wärmeempfindung (Franz, a.a.O.).

Unschmerzhaftes Ziehen im rechten Seitenbeine, mit leisem Drücken, während sich eine fast angenehme Wärme über den Körper verbreitet (n. 4 St.) (Ders. a.a.O.).

Dumpf ziehender Druck quer über die Stirne, als wenn sich eine Last darin herabsenkte (n. 41/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ein tiefes Drücken in der rechten Schläfe (n. 13/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

(15) Ruckartiges Drücken im linken Stirnhügel (n. 4 St.) (Ders. a.a.O.).

Ruckartiges Drücken im rechten Stirnhügel, welches[143] nach dem Auge herabzog (n. 41/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Drücken im linken Seitenbeine, mit einem dumpfen Schmerze (n. 2 St.) (Franz, a.a.O.).

Dumpf drückende Schmerzen im Hinterkopfe, sechs Stunden lang (n. 1 St.) (Gustav Wagner, in einem Aufsatze).

Ein drückender Schmerz quer über die Stirne (n. 1/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(20) Wüthendes Pressen in beiden Schläfen nach innen, als ob das Gehirn herausgedrückt würde (Hartmann, a.a.O.).

Starkes, schmerzhaftes Drücken im Kopfe, bald hier, bald da, nur augenblicklich (n. 2 St.) (Ders. a.a.O.).

Drückendes Ziehen in der linken Schläfe (Franz, a.a.O.).

Zuckendes Reissen im Hinterhaupte, mehr rechts (n. 1 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Ziehend reissender Kopfschmerz vom Scheitel nach der Mitte des Gehirns zu (Adolph Haynel, in einem Aufsatze).

(25) Schwere im Kopfe, als drückte eine Last das Gehirn nach innen zu (n. 11/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Gefühl von Schwere im Kopfe, besonders im Hinterhaupte, bei jeder Bewegung verstärkt (n. 1/2 St.) (Wagner, a.a.O.).

Schwere des Kopfs, mit Verdriesslichkeit und Unlust zu sprechen (n. 3 St.) (Ders. a.a.O.).

Ein aus Drücken, Zerschlagenheit und Zerrissenheit zusammengesetzter Kopfschmerz von der Stirne bis zum Hinterhaupte, beim Erwachen aus dem Schlafe, welcher sich durch fortgesetzten Schlaf verlor (Fr. Hahnemann).

Empfindung im obern Theile des Schädels, als wäre er eingeschlagen (Franz, a.a.O.).

(30) Empfindung im rechten Seitenbeine, als würde da ein Nagel eingeschlagen, welches bei Berührung[144] dieser Stelle verschwindet (n. 1/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Ruckartiger Stich durch den ganzen Kopf, welcher eine drückende Empfindung zurücklässt (n. 1 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Nadelstiche, vorzüglich längs in der Stirne hin (n. 51/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Heftig reissender Stich durch die rechte Hälfte des Gehirns, vom Hinterhaupte nach der Stirne hin (n. 11 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Heftiges, zusammenziehendes Drücken äusserlich auf dem linken Stirnhügel, welches gleichsam das obere Augenlid herabzudrücken schien (n. 11/2 St.) (Ders. a.a.O.).

(35) Kopfschmerz, als wenn ihm der Kopf von aussen zusammengedrückt würde, mit pulsähnlichen Schlägen und Stichen an den Schläfen, welche Schmerzen durch äusseres Drücken und Hinterwärtsbiegen vergehen, durch Vorwärtsbiegen aber wieder kommen (n. 4 St.) (Chr. Teuthorn, in einem Aufsatze).

Kopfweh hinten am Schädel, als würde er von beiden Seiten verengt (Franz, a.a.O.).

Anschwellung der Adern an den Schläfen, in der Ruhe, ohne Hitze (n. 18 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Starke Stiche, äusserlich an der linken Schläfegegend (n. 8, 12 St.) (Ders. a.a.O.).

Er liegt Nachts ungern auf der linken Seite, weil ihm da beim Draufliegen, so wie bei Berührung, eine Stelle am Kopfe, neben dem Hinterhauptshöcker, schmerzt; selbst die Haare schmerzen da bei Berührung (W. Gross, in einem Aufsatze).

(40) Stumpf drückender Schmerz hinter dem linken Ohre (n. 1/2 St.) (Wagner, a.a.O.).

Heftig drückend brennender Schmerz hinter dem rechten Ohre (n. 9 St.) (Ders. a.a.O.).

Ein ätzendes Fressen in der Haut des Hinterhauptes, mit der Empfindung, als wenn etwas auf[145] derselben in den Haaren herumliefe, eine halbe Stunde lang (n. 13 St.) (Haynel, a.a.O.).

An der rechten Seite des Haarkopfs, ein Beissen und ätzendes Fressen, Abends (Ders. a.a.O.).

Im Nacken, Empfindung, als wäre er entzwei geschlagen (n. 3 St.) (Franz, a.a.O.).

(45) Spannen der Nackenhaut bei Bewegung des Kopfs (n. 16 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Steifheits-Gefühl im Nacken und auf der linken Seite des Halses, bis zum Ohre hinauf, selbst in der Ruhe, welches aber der Bewegung des Halses keinesweges hinderlich ist (der Steifheits-Schmerz mehrte sich durch die Bewegung des Halses nicht) (n. 21/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Von unten herauf drückender und ziehender Schmerz an der rechten Seite des Halses, selbst in der Ruhe (n. 2 St.) (Wagner, a.a.O.).

Reissender Schmerz am linken Augenbraubogen, nach der Berührung vergehend (n. 11 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ein drückendes Stechen über dem linken Auge, was sich gegen das rechte hin zieht und dort verschwindet (Teuthorn, a.a.O.).

(50) Bohrender Schmerz über dem innern Winkel des rechten Auges (n. 3 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Im äussern Winkel des linken Auges, Gefühl von Hitze und Trockenheit, als wenn sich die Theile entzünden wollten (n. 29 St.) (Haynel, a.a.O.).

Starke Erweiterung der Pupillen (n. 6 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Starke Verengerung der Pupillen, welche fünf Tage lang verengter, als in gesunden Tagen, blieben (n. 1 St.) (Teuthorn, a.a.O.).

Gesichtstäuschung: beim Schreiben schienen ihm alle Gegenstände umher zu zittern (gleich nach dem Essen) (Ders. a.a.O.).[146]

(55) Schwarze Punkte vor den Augen, selbst beim Zumachen derselben, welche nicht fest stehen, sondern unter einander zu gehen scheinen, mit einer Eingenommenheit im Hinterhaupte (Franz, a.a.O.).

Früh, im Weissen des linken Auges, nahe bei der Hornhaut, eine Röthe, ohne Empfindung (n. 74 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Heftiger Stich im innern Winkel des linken Auges, welcher Feuchtigkeit auspresste und dadurch das Sehen verdunkelte (n. 11/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Trockenheits-Gefühl in den Augen (Haynel, a.a.O.).

Ueber dem rechten Auge ein bedeutendes Drücken, äusserlich (n. 33/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

(60) Anschwellung der obern Augenlider (n. 76, 120 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ausschlagsblüthen zwischen den Augenbrauen, mit Eiter in der Spitze, welche etwas jücken (n. 6 St.) (Ders. a.a.O.).

Ein wühlendes, schmerzhaftes Jücken im linken Jochbeine (n. 1/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Bohrender Schmerz am linken Jochbeine, durch Berührung sich mindernd (n. 7, 29 St.) (Ders. a.a.O.).

Blüthenausschlag im ganzen Gesichte (n. 17 St.) (Ders. a.a.O.).

(65) Ein Jücken im Gesichte, so dass er kratzen muss (Franz, a.a.O.).

Feiner, klammartiger Schmerz im rechten äussern Gehörgange, am stärksten, wenn er die Kopfhaut vom obersten Punkte des Scheitels herabzieht (n. 4 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Heftige, stossartige Stiche in der rechten Seite des Rachens, welche schnell in das Ohr übergehen und beim Auf- und Zumachen des Mundes im Ohre die Empfindung verursachen, als ob ein Loch in demselben wäre, wodurch die[147] Luft eindringen könnte (n. 61/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Drückend stechender Schmerz im rechten Gehörgange (n. 5 St.) (Wagner, a.a.O.).

Ein kneipender Schmerz im rechten Ohre (Hartmann, a.a.O.).

(70) Klingen der Ohren (n. 1 St.) (Wagner, a.a.O.).

Brausen der Ohren, wie ein ziehender Ofen (n. 1 St.) (Ders. a.a.O.).

Am untern Theile des äussern Ohres, ein Spannen, als ob da ein Band nach unten zöge (n. 6 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Klamm-Empfindung im rechten äussern Ohre (n. 41/2 St.) (Franz, a.a.O.).

Klammartiger Schmerz in der rechten Wange, wenn diese Theile in Ruhe sind (n. 1/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

(75) Eine rothe Blüthe in der Vertiefung hinter dem linken Nasenflügel, voll wässeriger Feuchtigkeit, etwas jückend (n. 6 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Empfindung von Spannen über dem rechten Nasenflügel, welche nach Reiben verging (n. 24 St.) (Haynel, a.a.O.).

Geschwulst und Härte am linken Nasenflügel, mit spannendem Schmerze (Ders. a.a.O.).

Unter dem rechten Nasenloche, Empfindung, als wollte sich da eine Stelle verhärten (n. 31/2 St.) (Franz, a.a.O.).

Ziehender Schmerz zwischen dem Munde und der Nase, als wenn die Knochenhaut straffer angespannt wäre; weiterhin verbreitet sich dieser Schmerz über die Nasenbeine, als wenn ein Sattel darüber wäre (G. Hempel, in einem Aufsatze).

(80) Empfindung von Zucken in der Oberlippe, nahe am Mundwinkel (Haynel, a.a.O.).

Feines Jücken an der innern Seite der Oberlippe (Franz, a.a.O.).[148]

Jückender Blüthe am Rande der Oberlippe, gegen die Mitte zu (n. 6 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Rothe Pusteln über der Lippe, welche beim Kratzen Blut von sich geben (n. 36 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Trockenheit der Lippen, ohne Durst (n. 11 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(85) Jückende Blüthen am Kinne (n. 5 Tagen) (Ders. a.a.O.).

Steifigkeit der linken Kaumuskeln, beim Eröffnen der Kinnbacken schmerzhaft (n. 4 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Nach jeder Tasse gewohnten Thees, welche er trank, entstand sogleich im ersten, untern linken Backzahne ein heftig pressender Schmerz, als wenn der Zahn aus einander gesprengt würde, ein Schmerz, welcher sich dann dem ganzen Unter- und Oberkiefer mittheilte und nach und nach verschwand (n. 1 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Heftiges Reissen im linken Oberkiefer nach dem Auge zu (n. 2 St.) (Ders. a.a.O.).

Ziehendes Reissen im rechten Unterkiefer, Abends (Haynel, a.a.O.).

(90) Wiederholend nagend bohrender Schmerz im linken Oberkiefer (n. 11/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

In einem hohlen Zahne, anhaltend fressender Schmerz, welcher die ganze Kopfseite einnimmt und durch alles Kalte (Getränk und Luft), so wie durch Kauen vermehrt wird (n. 4 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Plötzliches, heftiges Reissen in dem ersten, untern linken Backzahne, welches sich schnell in den ganzen Unterkiefer verbreitet (n. 3/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Stechendes Zucken durch das Zahnfleisch der hintern untern Backzähne (n. 34 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Ein heftig ziehender Stich im Winkel des linken[149] Unterkiefers, der nach Berührung verschwindet (n. 8 Min.) (Langhammer, a.a.O.).

(95) Nadelstiche im linken Unterkiefer (n. 11/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Wundheits-Schmerz unter den hintern Zähnen, rechter Seite (Hempel, a.a.O.).

Wundheits-Gefühl am untern linken Zahnfleische, beim Berühren (n. 48 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Zahnschmerz, wie Hacken oder scharfes Klopfen im Zahnfleische (Fr. Hahnemann).

An beiden Seiten des Halses, von hinten nach vorne zu, ein Streif kleiner, dicht an einander gereiheter, rother Blüthchen, mit Wundheits-Gefühl bei Berührung (n. 26 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

(100) Jücken an der vordem Fläche des Halses, was zum Kratzen reizt (Ders. a.a.O.).

Stechende Schmerzen vorne am Halse, unter dem Kehlkopfe (n. 9 St.) (Wagner, a.a.O.).

Kneipender Stich auf der rechten Seite des Halses, welcher durch Bewegen und Drehen desselben verschwindet (n. 31/4 St.) (Hartmann, a.a.O.)

Rechts, unter der Zunge, ein allmälig sich verstärkender, drückender Stich, gleich als ob sich eine Nadel hinein gestochen hätte; zuweilen verschlimmerte es sich beim Schlingen (n. 4 St.) (Ders. a.a.O.).

Weiss belegte Zunge, ohne Durst (Teuthorn, a.a.O.).

(105) Trockenheits-Gefühl am Gaumen, ohne Durst (n. 11 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Heftiger Durst nach kaltem Getränke, den ganzen Tag, ohne Hitze (n. 8 St.) (Ders. a.a.O.).

Er rackset blutrothen Schleim aus dem Rachen aus (Gross, a.a.O.).

Appetitlosigkeit; das Essen schmeckt ihm nicht (Ders. a.a.O.).[150]

Bitterlicher Geschmack des Speichels im Munde (n. 2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(110) Brod schmeckt ihm bitter (Teuthorn, a.a.O.).

Aufstossen des Geschmacks der Speise beim (gewohnten) Tabakrauchen (n. 8 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Beim (gewohnten) Tabakrauchen, mehrmaliges Aufstossen (n. 17 St.) (Ders. a.a.O.).

Es steigt ihm im Halse ein übler, ranziger Duft auf, durch den Geruch bemerkbar (Franz, a.a.O.).

Uebelkeit und Weichlichkeit in der Magengegend (n. 1/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(115) Uebelkeit und mehrmaliges Erbrechen säuerlich schmeckender Flüssigkeiten und Speisen (n. 3 St.) (Fr. Hahnemann).

Brecherlichkeit nach dem (gewohnten) Tabakrauchen, mit Schweiss-Ausbruche am ganzen Körper, ohne Durst; nach erfolgtem Stuhlgange verschwand Uebelkeit und Schweiss (n. 20 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Gleich nach Tische, ungeheuere Blähungsbeschwerden; der Bauch ist hoch aufgetrieben, mit Nadelstichen, Pressen und Drängen, wobei wenig Blähungen abgehen (Gross, a.a.O.).

Vor der Tischzeit und einige Zeit lang nach dem Essen, Durst auf kaltes Getränke (n. 10, 11 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Während des Mittagsessens, ein öfteres Kneipen in der Magengegend (Hartmann, a.a.O.).

(120) Nach Tische, grosse Mattigkeit und Trägheit; eine kleine Bewegung fällt ihm sehr schwer; er befindet sich dabei übel und muss sich niederlegen (Gross, a.a.O.).

In der Mitte der Herzgrube, ein feines, schmerzloses Klopfen, fast wie Arterienschlag (n. 3/4 St.) (Hartmann).

Kneipen in der linken Seite des Bauchs (n. 21/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).[151]

Beim seitwärts gelehnten Stehen fühlt er über der Hüfte, in der Lendengegend, dicht am Rückgrate, einen stumpf stechenden Schmerz, wie mit einer stumpfen Nadel (n. 1/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Stechen in der linken Seite des Bauchs, wodurch das Gehen erschwert ward (n. 14 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(125) Drücken unten an der Leber, wie von einem Steine, im Gehen (n. 1/2 St.) (Franz, a.a.O.).

In der Seite, über der Leber, beim Einathmen, während des Gehens, ein Schneiden, welches beim Aufdrücken und im Stillstehen vergeht (Franz, a.a.O.).

Pressend herausdrückende Schmerzen in der linken Nierengegend, im Sitzen (n. 2 St.) (Wagner, a.a.O.).

Ziehend drückende Schmerzen in der linken Lendengegend (n. 1/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Brennende Hitzempfindung in der Lendengegend (n. 1 St.) (Ders. a.a.O.).

(130) Schmerz in den linken Bauchmuskeln, als ob ein Haken in ihnen heraufgezogen würde, ein Einkrallen von unten nach oben (Wislicenus, a.a.O.).

Ein brennendes Zusammenpressen quer über den Bauch, gleichsam äusserlich (n. 3/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Ausspannung des Unterleibes, als würden die Eingeweide in der Nabelgegend zusammengeschnürt (Hempel, a.a.O.).

Einzelne schmerzhafte Nadelstiche im Mittelfleische, von innen nach aussen, welche beim Einziehen des Afters vergehen (n. 8 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Klopfend stechende Schmerzen im rechten Schoosse (n. 1 St.) (Wagner, a.a.O.).

(135) Im rechten Schoosse, ein Drucken nach innen zu (n. 4 St.) (Franz, a.a.O.)[152]

Hörbares Knurren im Unterleibe (n. 1 St.) (Haynel, a.a.O.).

Knurren in der rechten Unterbauchseite, nach dem Stuhlgange (n. 10 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Schneidende Schmerzen im Unterbauche (n. 1/2, 9 St.) (Wagner, a.a.O.).

Blähungsabgang, ohne Geräusch (n. 1/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(140) Pressen, vor dem Stuhlgange, im Unterbauche, vorzüglich gegen die Seiten, wie von Blähungen (n. 9 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Mehrmaliger, gewöhnlicher Stuhlgang (n. 13, 16 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Weicher Stuhlgang (sogleich) (Wislicenus, a.a.O.).

Mehre Morgen nach einander, weicher Stuhlgang (Ders. a.a.O.).

Mehrmaliger, weicher Stuhlgang (n. 2, 10, 12, 14 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(145) Oefterer Stuhlgang reichlichen, breiartigen Kothes, was ihn sehr erleichtert (Gross, a.a.O.).

Es geht harter, dicker, brauner Darmkoth in Kugeln ab, die mit Blutstriemen überzogen sind (n. 14 Tagen) (Ders. a.a.O.).

Harter, schwierig abgehender Stuhl, vorzüglich Nachmittags2 (n. 8 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Oefteres Noththun, ohne dass Stuhlgang erfolgt (n. 16 St.).(Ders. a.a.O.).

Auf eine starke, nächtliche Samenergiessung, mehrtägige Leibverstopfung (Hempel, a.a.O.).

(150) Oefterer Harndrang und Harnabgang, ohne Schmerz (n. 13/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Starker Urinabgang (n. 20 St.) (Fr. Hahnemann).

Er muss öfters Urin und in reichlicher Menge lassen (n. 41/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).[153]

Oefterer Harndrang, mit nachfolgendem Abgange reichlichen, wasserhellen Urins, auch Nachts (n. 36 St.) (Gross, a.a.O.).

Der Urin ist beim Lassen ganz wasserfarbig; nach langem Stehen aber zeigt sich etwas Wol kiges darin (Hartmann, a.a.O.).

(155) Rother Urin, in welchem sich, wenn er steht, dickes Ziegel-Sediment absetzt (Gross, a.a.O.).

Ausfluss von Vorsteherdrüsen-Saft, in Faden dehnbar, früh, nach dem Erwachen (Hempel, a.a.O.).

Nächtliche Samenergiessung, mit anstrengendem Schmerze in der Mündung der Harnröhre, gleich als ob sie zu enge wäre (Ders. a.a.O.).

Nächtliche Samenergiessung, worüber er aufwacht (n. 23, 48 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Gleich vor dem Harnen und bei demselben, aber auch ausserdem, hinter dem Schambeine, in der Blasengegend, ein schneidender Schmerz, beim Gehen am heftigsten (n. 12 Tagen) (Haynel, a.a.O.).

(160) In der Nähe der Harnröhr-Oeffnung, brennende, durchdringende Stiche, ausser dem Harnen (n. 9 St.) (Ders. a.a.O.).

Ziehend schneidender Schmerz in der Harnröhre, beim Gehen (n. 10 St.) (Ders. a.a.O.).

Heftige Stiche in der Eichel, neben der Harnröhre, die stets mit einem Drange zum Uriniren begleitet sind; der Urin geht dann nur tropfenweise ab; bei diesem Urinabgange sind die Stiche zuweilen heftiger, zuweilen aber verschwinden sie ganz; der Drang zum Harnen aber dauert so lange fort, bis das Stechen ganz aufhört (n. 71/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Oeftere, brennende Stiche in der Ruthe, fortlaufend bis zu den Hoden und der Nabelgegend, am stärksten im Sitzen, im Gehen verschwindend[154] und im Sitzen wiederkehrend (n. 24 St.) (Wagner, a.a.O.).

Zuckender Schmerz in der Ruthe, als würde ein Nerve schnell und schmerzlich angezogen (Hempel, a.a.O.).

(165) Im Gehen und Sitzen, ein drückender Schmerz in den Hoden, als wenn sie gequetscht worden wären, beim Gehen vermehrt (n. 2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Kitzelnd jückende Empfindung zwischen Vorhaut und Eichel (n. 1/2 St.) (Wagner, a.a.O.).

Mehre, brennende Stiche in der Eichel (n. 8 St.) (Ders. a.a.O.).

Drückend brennende Stiche längs durch den Hodensack und Samenstrang von unten herauf (Ders. a.a.O.).

Wiederholte, scharfe Stiche im linken Hoden (n. 7 St.) (Ders. a.a.O.).


(170) Niessen (n. 28 St.) (Haynel, a.a.O.).

Er schnaubt oft Blut aus (Gross, a.a.O.).

Früh, nach Aufstehen aus dem Bette, bei geringem Schnauben, Nasenbluten, 2 Tage lang (Haynel, a.a.O.).

Nasenbluten, besonders wenn er sich erhitzt (n. 70 St.) (Gross, a.a.O.).

Ein drückendes Stechen auf der linken Seite der Luftröhre, dicht unter dem Kehlkopfe, welches beim Schlucken sich verschlimmert (n. 31/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

(175) Heiserkeit und Fliessschnupfen (gegen Abend) (n. 11 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Stockschnupfen, mit anhaltenden Kopfschmerzen, wie Stockschnupfen gewöhnlich ist (n. 48 St.) (Ders. a.a.O.).

Stockschnupfen, ohne Niessen, mit Schleime im Rachen, der zum Räuspern nöthigte, aber nicht ausgeräuspert werden konnte (n. 26 St.) (Ders. a.a.O.).[155]

Stockschnupfen, welcher in freier Luft durch Niessen zu Fliessschnupfen wird (n. 10 St.) (Ders. a.a.O.).

Früh, fliessender Schnupfen (n. 70 St.) (Ders. a.a.O.).

(180) Oefterer Schnupfenfluss (n. 2 St.) (Ders. a.a.O.).

Früh, beim Aufstehen, Husten, wie durch scharfe Genüsse erregt (n. 25 St.) (Ders. a.a.O.).

Auf der Mitte der Brust, ein starkes Drücken, wie von einem schweren Körper, was dem Athmen nicht hinderlich ist (im Sitzen) (n. 1/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Spannen von der ersten falschen Ribbe an bis zur Achselhöhle linker Seite, vorzüglich beim Aufheben des Arms (n. 1 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

In der rechten Brust, ein kriebelndes Stechen (n. 3 St.) (Franz, a.a.O.).

(185) Drückende, stumpfe Stiche in der linken Brustseite, sich gleich bleibend beim Ein- und Ausathmen (n. 1 St.) (Wagner, a.a.O.).

Mehre, klopfende Stiche auf der linken Brustseite (n. 2 St.) (Ders. a.a.O.).

Starke, stumpfe, absetzende Stiche in der Brust, von der linken Achselhöhle nach innen (n. 12 St.) (Gross, a.a.O.).

Kneipender Schmerz in der Gegend der fünften und sechsten Ribbe (Wislicenus, a.a.O.).

Bohrender Druck über der Herzgrube (n. 40 St.) (Ders. a.a.O.).

(190) In der linken Brustseite, dicht neben der Herzgrubengegend, eine Empfindung, als ob er sich verrenkt, oder durch Heben einer grossen Last sich Schaden gethan (verhoben) hätte (n. 61/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

In der rechten Brust, unter dem Arme, ein Zerschlagenheits-Schmerz (n. 31/2 St.) (Franz, a.a.O.).

Drückender Schmerz im Kreuze, beim Bücken (Ders. a.a.O.).[156]

Drückende Stiche vom Kreuzknochen an bis in die Seite des Beckens (n. 7 St.) (Wagner, a.a.O.).

Auf der rechten Seite, dicht neben dem Kreuzknochen, ein ruckweises, brennendes Stechen, welches, nach starkem Reiben auf dieser Stelle, ganz verschwand (n. 33/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

(195) Beim Gehen, heftige, stichartige Rückenschmerzen links an den Lendenwirbeln hin, durch Sitzen nicht zu ändern (n. 10 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Drückende Stiche im Rücken (n. 3 St.) (Wagner, a.a.O.).

Brennend stechende Schmerzen im Rücken, zwischen den Schulterblättern, im Sitzen (n. 13 St.) (Ders. a.a.O.).

Abends, gleich nach dem Niederlegen, Rückenschmerzen, wie von anhaltendem Bücken (n. 66 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Beim Sitzen, schmerzhaftes Ziehen im Kreuz- und Steissbeine und in den Oberschenkeln, welches ihn, nach anhaltendem Sitzen, am geraden Stehen hindert (n. 4 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

(200) Plötzlicher, klammartiger Schmerz im Kreuze, wenn er, nach langem Stehen auf einer Stelle, die Füsse versetzt; der Körper will umsinken (n. 6 Tagen) (Ders. a.a.O.).

Empfindung im Rückgrate, als ob eine grosse Schlagader daselbst pulsire, im Sitzen (n. 63/4 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Steifheits-Empfindung im Rückgrate, wie nach langem Gebücktstehen (n. 13 St.) (Ders. a.a.O.).

Spitzige Stiche zwischen den Schulterblättern (n. 1/2 St.) (Haynel, a.a.O.).

Schmerzhaftes Stechen vorne auf der rechten Schulter, nahe am Schlüsselbeine, mit dumpfem Reissen verbunden (n. 5 St.) (Franz, a.a.O.).[157]

(205) Ziehende Stiche im rechten Schultergelenke und der rechten Ellbogenbeuge (Haynel, a.a.O.).

Lähmiges Gefühl in den Armen, als hätte er eine zu schwere Last gehoben (n. 8 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Oefterer, lähmiger Schmerz in der Mitte der Muskeln des linken Oberarms, in Ruhe und Bewegung (n. 11/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Stiche auf dem rechten Oberarme, in allen Lagen bemerkbar, welche bei Berührung vergehen (n. 11/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Zerschlagenheits-Schmerz in den Oberarmen, als wenn sie blau geschlagen wären (Hempel, a.a.O.).

(210) Stechender Schmerz, wie mit einer stumpfen Spitze, im rechten Deltamuskel, beim Gehen im Freien (Haynel, a.a.O.).

Stechen, wie Nadelstiche, vorzüglich an der Aussenseite des linken Ellbogens, in allen Lagen gleich, beim Anfühlen schnell verschwindend (n. 1/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Bohrender Schmerz an den Ellbogengelenken (n. 5 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Schwöre in den Vorderarmen (n. 5 St.) (Ders. a.a.O.).

Schründender Schmerz am rechten Vorderarme (Franz, a.a.O.).

(215) An der Aussenseite des rechten Vorderarms, ein reissender Stich, von Zeit zu Zeit (n. 31/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Im linken Vorderarme, ein stechendes Reissen auf der innern Seite, von der Hand bis zum Ellbogengelenke (n. 31/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Zerschlagenheits-Schmerz in den Ellbogen- und Handwurzel-Gelenken, als wären sie zertrümmert und mürbe (n. 42 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Ein brennend stechender Schmerz gleich über der rechten Handwurzel (n. 6 St.) (Wagner, a.a.O.).[158]

Trockenheits-Gefühl an den Händen (n. 26 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

(220) Beim Schreiben, Zittern der Hände, wie von Altersschwäche (n. 20 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Stechen hinter dem Mittelgelenke des Mittelfingers, als wäre ein Dorn da hinein gestochen, am schmerzhaftesten beim Einbiegen der Finger (n. 16 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Heftiges, klammartiges Drücken an der linken Hand, zwischen dem kleinen und dem Gold-Finger an ihren innern Seiten, mit Hitzempfindung aller Finger dieser Hand, während die linke Mittelhand und die ganze rechte Hand eiskalt waren (n. 21/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Kriebeln in den Fingerspitzen der drei mittelsten Finger der linken Hand, wie von Eingeschlafenheit (n. 14 St.) (Ders. a.a.O.).

Stechendes Reissen am kleinen Finger (Fr. Hahnemann).

(225) Flüchtige, brennende Stiche an den Untergliedmassen, die sich allenthalben hin in denselben ausbreiteten (n. 28 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Schmerzhafte Schlaffheit in den beiden Hüftgelenken, als wären die Gelenkkapseln zu schlaff und zu schwach, als dass sie den Körper tragen könnten, bloss beim Stehen (nicht im Gehen), bei Schwachheit des ganzen Körpers (n. 12 Tagen) (Haynel, a.a.O.).

(Abends) Schmerz im linken Oberschenkel, beim Gehen, als wollte er zusammenbrechen (n. 10 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Scharrige, schründende Empfindung an der innern Seite des rechten Oberschenkels (Franz, a.a.O.).

Der rechte Ober- und Unterschenkel schmerzt, wie ausgerenkt, wenn das Bein hinterwärts[159] beim Gehen stand und eben nachgezogen werden sollte (Fr. Hahnemann).

(230) Kurz abgebrochene, brennend beissende Stiche neben der innern Kniekehlsenne (Haynel, a.a.O.).

An der vordem Seite des linken Kniees, ein anhaltend brennend beissender Stich (n. 25 St.) (Ders. a.a.O.).

In der linken Kniekehle, ein lang anhaltendes Brennen, als ob ein Ausschlag da entstehen sollte (n. 25 St.) (Ders. a.a.O.).

Anhaltende, ätzende Stiche in der Haut der rechten Kniescheibe, mit fipperndem Zucken der Haut während des Stichs (n. 1/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Klemmend drückender Schmerz unter und neben der Kniescheibe, bei Biegung und Ausstreckung des rechten Unterschenkels (n. 71/2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

(235) Ein dumpf klopfender Schmerz an der äussern Seite des Kniees, im Sitzen, beim Gehen aber vermehrt (n. 6 St.) (Wagner, a.a.O.).

An der innern Seite des Kniees, ein schmerzhaftes Drücken nach innen, im Sitzen (n. 21/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Klammartiger Schmerz über dem linken Knie, beim Sitzen (n. 46 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Unter dem Knie, Empfindung, als würde mit einem feinen Messer hinein geschnitten; ein grobes Stechen (Franz, a.a.O.).

Zerschlagenheits-Schmerz in den Unterschenkeln (Hempel, a.a.O.).

(240) Absetzendes Kneipen in den Waden (n. 4 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Mattigkeit des linken Unterschenkels, im Sitzen, welche beim Gehen in eine schneidende Empfindung in den Wadenmuskeln überging, die sich nachher im Sitzen ruckweise erneuerte (n. 3 St.) (Hartmann, a.a.O.).[160]

Scharf ziehender Schmerz am innern linken Fussknöchel, der sich von da allmälig bis in die Wade verbreitet (n. 21 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Oefterer, betäubender Schmerz am innern rechten Fußknöchel (n. 11/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Feine Stiche auf dem äussern Knöchel des rechten Fusses (n. 4 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

(245) Neben dem äussern Knöchel des rechten Fusses, ein brennender, anhaltender Stich, in der Ruhe (n. 28 St.) (Haynel, a.a.O.).

Schnell auf einander folgende, feine, höchst empfindliche Stiche, wie Mückenstiche, in der Gelenkbeuge des rechten Unterfusses (Ders. a.a.O.).

Auf dem linken Fussrücken, am Gelenke, während des Gehens, eine Art Schneiden, mit nachgängiger Wärmeempfindung (Franz, a.a.O.).

Auf der innern Seite des rechten Fussrückens, ein wohllüstiges Jücken (n. 1 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Klammartiges Ziehen im flechsichten Theile des vordern Gliedes der grossen rechten Zehe, mit Wärmeempfindung, weniger fühlbar im Gehen, als im Sitzen (n. 3 St.) (Franz, a.a.O.).

(250) Absetzendes Kneipen neben dem Mittelfussknochen der kleinen Zehe (n. 3 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Sitzend und gehend, Gefühl von Müdigkeit in der rechten Fusssohle, wie nach einer weiten Fussreise und wie zerschlagen (n. 6 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Kriebelndes Zucken in den Fusssohlen, wie nach starkem Gehen (n. 4 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Wohllüstiges Jücken unter den Zehen des rechten Fusses, in allen Lagen bemerkbar (n. 101/2 St.) (Langhammer, a.a.O.).[161]

Schnell vorübergehendes, heftiges Stechen in der linken Fusssohle, nahe an die grosse Zehe hin (n. 21/4 St.) (Ders. a.a.O.).

(255) Die Hühneraugen brennen (n. 5 Tagen) (Wislicenus, a.a.O.).

Steifheit und Schwere in allen Gliedern (Ders. a.a.O.).

Grosse Müdigkeit und Zerschlagenheit des Körpers, mit Widerwillen gegen Bewegung, Nachmittags (n. 11 St.) (Wagner, a.a.O.).

Grosse Mattigkeit in allen Gliedern, Nachmittags, im Sitzen (n. 13 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Mehrmalige Schläfrigkeit im Sitzen, ohne Mattigkeit (n. 41/2 St.) (Ders. a.a.O.).

(260) Gefühls-Täuschung, als wenn der ganze Körper sehr dünn und zart sey und jedem Angriffe weichen müsse, gleichsam als wenn der Zusammenhang des Körpers der Gefahr der Trennung sehr ausgesetzt und eine solche Auflösung zu befürchten wäre (Hempel, a.a.O.).

Nachmittags, ungeheuere Schläfrigkeit; die Augen fielen ihm zu, im Sitzen (n. 14 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Gegen Abend, Schläfrigkeit, ohne schlafen zu können (n. 91/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Früh hat er nicht ausgeschlafen, ist unaufgelegt zum Aufstehen und verdriesslich, müde und marode (n. 38 St.) (Franz, a.a.O.).

Erquickender Schlaf3 (n. 24 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(265) Lange Träume, durch das Abendgespräch veranlasst, mit tiefem Nachsinnen; er stützt sich bei angeschuldigten Verbrechen auf sein gutes Gewissen (Wislicenus, a.a.O.).

Unruhiger Schlaf, mit Träumen (n. 68 St.) (Langhammer, a.a.O.).[162]

Schreckende Träume, worüber er aufwacht, mit Hitzempfindung im Körper (Wagner, a.a.O.).

Unruhige Nacht; er wachte oft auf und fiel aus einem Traume in den andern, mit Samenerguss (Ders. a.a.O.).

Beim Einschlafen, ein ängstliches Traumbild; da fühlt er einige stumpfe Stösse in der linken Seite, erwacht und schnappt nach Luft (n. 18 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

(270) Unruhiger Schlaf, mit geruchlosem Schweisse (n. 48 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Sobald er die Nacht einschläft, tritt an allen bedeckten Theilen ein angenehmer, warmer Schweiss hervor, welcher beim Erwachen verschwindet, und diess erfolgt die Nacht öfters (Gross, a.a.O.).

Durst, früh beim Aufstehen, ohne Hitze (Wislicenus, a.a.O.).

Der Puls ist schwach und fällt bis unter 60 Schläge (n. 4 Tagen) (Ders. a.a.O.).

Schnelle Gesichtshitze und Röthe (n. 1 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(275) Uebersteigende Hitze des Gesichts, ohne Durst, während die Hände und der übrige Körper nur warm waren (n. 1/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Gesichtshitze und Röthe, ohne Durst, im Sitzen (n. 3 St.) (Ders. a.a.O.).

Anhaltende Hitzempfindung des ganzen Gesichts, ohne Veränderung der Farbe und ohne Durst, während die Fingerspitzen kalt, die übrige Hand lauwarm und der ganze übrige Körper heiss anzufühlen war (n. 3/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Im Gesichte, brennende Hitzempfindung, welche aber weder wirkliche Hitze, noch Röthe, noch Schweiss hervorbringt, bei eiskalten Händen, übrigens aber mässig warmem Körper (n. 2 St.) (Hartmann, a.a.O.).[163]

Anschwellung der Adern an den Schläfen und Händen (in der Ruthe), ohne Hitze (n. 18 St.) (Langhammer, a.a.O.).

(280) Die Fingerspitzen sind eiskalt, wie abgestorben, während die übrige Hand, das Gesicht und der übrige Körper heiss anzufühlen sind, ohne Durst (n. 1/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Den ganzen Abend, eine angenehme Wärme über den ganzen Körper, mit kalten Fingern, besonders der linken Hand, ohne Durst; dabei zugleich Empfindung, als wenn Gänsehaut und ein leiser Schauder den Körper überliefe (n. 31/2 St.) (Franz, a.a.O.).

Warme Hände, mit aufgetretenen Adern, während das Gesicht kalt, die Stirne aber heiss ist (n. 12 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Schüttelfrost über den ganzen Körper, ohne äusserlich fühlbare Kälte desselben (n. 2 St.) (Hartmann, a.a.O.).

Schauder läuft ihm von Zeit zu Zeit über den Rücken. (n. 32 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

(285) Kälte im Rücken, durch Ofenwärme nicht zu mindern (Haynel, a.a.O.).

Bei (geringer) Entblössung des Körpers in warmer Luft, Schauder durch und durch, mit oder ohne Gänsehaut, während Hände und Gesicht warm waren (n. 13/4 St.) (Langhammer, a.a.O.)

Angekleidet, bekommt er einen öftern Schauder durch den ganzen Körper, ohne Gänsehaut (n. 21/4 St.) (Ders. a.a.O.).

Schüttelfrost mit vielem Gähnen; die warme Luft kommt ihm kalt vor, und die Sonne scheint keine Kraft zu haben, ihn zu erwärmen (n. 3 St.) (Wislicenus, a.a.O.).

Uebelkeit und Erbrechen, und nach dem Erbrechen mehrmaliger Schüttelfrost, mit Schwere in den Ober- und Untergliedmassen und Reissen im Hinterhaupte (Fr. Hahnemann).[164]

(290) Auch entkleidet, Blutandrang nach dem Kopfe, mit im Gesichte ausbrechendem Schweisse und Durste nach kaltem Getränke (n. 113/4 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Nach gelinder Hitze, überlaufender Frost, mit eiskalten Händen, Abends (n. 5 bis 6 St.) (Franz, a.a.O.).

Hitze mit Durst, ohne Frost, weder vor-, noch nachher, und dabei Aufgelegtheit des Geistes (n. 1, 4 St.) (Ders. a.a.O.).

Während der Fieberwärme hatte er hellere Gedanken und war zu Allem wohl aufgelegt (n. 31/2 St.) (Ders. a.a.O.).

Mürrisch, erzürnt über unschuldigen Spass (Wislicenus, a.a.O.).

(295) Verdrießlichkeit, wenn nicht alles nach seinem Willen geht (Ders. a.a.O.).

Das Gehen ist ihr überleicht; es ist ihr, als wenn ihr Körper von Flügeln getragen würde; sie lief mehre Meilen in ungemein kurzer Zeit und mit ungewöhnlicher Aufgeräumtheit (sogleich) (Fr. Hahnemann).

Gute Laune4 (n. 15 St.) (Langhammer, a.a.O.).

Heitere Gemüthsstimmung, ohne Ausgelassenheit5 (n. 7 St.) (Ders. a.a.O.).

Lust, zu sprechen6 (n. 16 St.) (Ders. a.a.O.).

(300) Zerstreutheit, Unstetigkeit und Neigung, bald diess, bald jenes zu verrichten (n. 6 St.) (Ders. a.a.O.).

Fußnoten

1 Die Entdeckung, dass die rohen Arzneisubstanzen (trockene und flüssige) durch Reiben oder Schütteln mit unarzneilichen Dingen ihre Arzneikraft immer mehr entfalten und in desto grösserm Umfange, je weiter, länger und mit je mehr Stärke dieses Reiben oder Schütteln mit unarzneilichen Substanzen fortgesetzt wird, so dass aller materielle Stoff derselben sich nach und nach in lauter arzneilichen Geist aufzulösen und zu verwandeln scheint –; diese, vor mir unerhörte Entdeckung ist von unaussprechlichem Werthe und so unleugbar, dass die Zweifler, welche aus Unkenntniss der unerschöpflichen Natur in den homöopathischen Verdünnungen nichts als mechanische Zertheilung und Verkleinerung bis zum Nichts (also Vernichtung ihrer Arzneikraft) vermuthen, verstummen müssen, sobald sie die Erfahrung fragen.

2 Diess ist bloss Erstwirkung; in der Nachwirkung, nach 12, 14 Tagen, erfolgt das Gegentheil.

3 Gegenwirkung des Organism's, Heilwirkung.

4 Alle drei Symptome waren heilende Gegenwirkung des Organism's.

5 Alle drei Symptome waren heilende Gegenwirkung des Organism's.

6 Alle drei Symptome waren heilende Gegenwirkung des Organism's.


Quelle:
Samuel Hahnemann: Reine Arzneimittellehre. Bd. 5, Dresden, Leipzig 21826, S. 121-165.
Lizenz:
Ausgewählte Ausgaben von
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