| Alternativnamen: | eigentlich: Giovanni Manozzi |
| Beruf: | Maler |
| Geburtsdatum: | 20.03.1592 |
| Sterbedatum: | 06.12.1636 |
| Sterbeort: | Florenz |
| Wirkungsort: | Florenz |
Brockhaus-1911: Castel San Giovanni · San Giovanni a Teduccio · San Giovanni in Fiore · San Daniele del Friuli · San Cristóbal [2] · San Diego · San Domingo Comitán · San Domingo · San Cristóbal de los Llanos · San Cataldo · San Carlos de Ancud · San Colombano al Lambro · San Cristóbal de la Habana · San Cristóbal · San Fernando [3] · San Fernando [2] · San Francesco d'Albaro · San Fratello · San Francisco · San Fernando · San Fele · San Domingos · San Felipe · San Felíu de Guixols · San Felipe de Játiva · San Carlos · Monte San Felice · Ma-san-po · Kun-san · Monte San Silvestro · Monte San Nicola · Monte San Giuliano · Borgo San Donnino · Borgo San Dalmazzo · Alcázar de San Juan · Geronimo de San Yuste · Fu-san · Borgo San Sepolcro · San Bartolomeo de Honda · San Antonio de los Baños · San Antonio · San Bernardino · San Benedetto del Tronto · San Bartolommeo in Galdo · San · Quen-san · Pu-san-kai · San Andrés de Palomár · San Andrés
Herder-1854: Castel-San-Giovanni
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»Fanni war noch jung und unschuldigen Herzens. Ich glaubte daher, sie würde an Gamiani nur mit Entsetzen und Abscheu zurückdenken. Ich überhäufte sie mit Liebe und Zärtlichkeit und erwies ihr verschwenderisch die süßesten und berauschendsten Liebkosungen. Zuweilen tötete ich sie fast in wollüstigen Entzückungen, in der Hoffnung, sie würde fortan von keiner anderen Leidenschaft mehr wissen wollen, als von jener natürlichen, die die beiden Geschlechter in den Wonnen der Sinne und der Seele vereint. Aber ach! ich täuschte mich. Fannis Phantasie war geweckt worden – und zur Höhe dieser Phantasie vermochten alle unsere Liebesfreuden sich nicht zu erheben. Nichts kam in Fannis Augen den Verzückungen ihrer Freundin gleich. Unsere glorreichsten Liebestaten schienen ihr kalte Liebkosungen im Vergleich mit den wilden Rasereien, die sie in jener verhängnisvollen Nacht kennen gelernt hatte.«
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1799 schreibt Novalis seinen Heinrich von Ofterdingen und schafft mit der blauen Blume, nach der der Jüngling sich sehnt, das Symbol einer der wirkungsmächtigsten Epochen unseres Kulturkreises. Ricarda Huch wird dazu viel später bemerken: »Die blaue Blume ist aber das, was jeder sucht, ohne es selbst zu wissen, nenne man es nun Gott, Ewigkeit oder Liebe.« Diese und fünf weitere große Erzählungen der Frühromantik hat Michael Holzinger für diese Leseausgabe ausgewählt.
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